Feng Shui mit Umzug | Meine Woche in Bildern (und ein paar Worten)

Ihr Lieben!

Diese Woche hatte ein paar schöne Überraschungen für mich auf Lager. Eine Mitbewohnerin bekam die Zusage für die Stelle, auf die sie sich kürzlich beworben hatte – und so durfte ich aus meinem geliebten Rosenzimmer plötzlich in die Tempelwohnung umziehen (heißt so, weil sie an den Tempel angrenzt). Die freudige Botschaft erreichte mich als ich noch in Hamburg war.

Hier schon in Frankfurt

Von dort ging es aber erstmal nach Friedberg zu Mama und Papa. Da ich ja gerade eine Ausbildung zur Feng-Shui-Beraterin (Alpha Chi Consultant) mache, habe ich Ihnen angeboten, auch in ihrem Haus ein Feng Shui zu machen. Ich weiß aus Erfahrung, dass es immer etwas speziell ist, wenn man selbst persönliche Anknüpfungen an den Raum hat, den man bearbeitet. Aber dass es so kommen würde, wie es kam, hätte ich mir trotzdem nicht vorstellen können. Mir fiel nämlich plötzlich auf, wie viel Zeugs bei meinen Eltern herum stand – und zwar von mir und meiner Schwester!

In meinem alten Zimmer bei meinen Eltern – nachdem ich meine Sachen ausgemistet hatte.

Also dachte ich zunächst, ok, dann miste ich mal mein eigenes Zeugs aus. Dann fielen mir meine heißgeliebten doppelwandigen Glas-Espresso-Tassen in die Hand.

Ja, genau diese Tassen. I heart!

Ich so: “Die würde ich eigentlich gerne mitnehmen, aber ich habe keine Lust, mich mit noch mehr Zeugs auf einer Zugfahrt abzuschleppen.” Dann: “Ich habe ja noch gar keine Zugfahrt gebucht – was wohl ein Leihwagen kostet? … Dann könnte ich ja auch noch mehr Sachen mitnehmen! …”

Ein Schatz aus der Kindheit – ich war leidenschaftliche Parfümflakon-Sammlerin.

Es endete damit, dass ich einen Sprinter mietete. Für einen Kombi waren es doch ein paar zu viele Sachen, die ich mitnehmen wollte und das einzige Auto, das ich one way mieten konnte, war eben dieses, äh, Schiff.

Papa war ganz begeistert: “Das ist aber ein tolles Feng Shui!”

Am Dienstag fuhr ich dann nach Amritabha, mit meinem viertel-gefüllten Mietschiff. Kam rechtzeitig zum Shakti-Feuer an.

Das Shakti-Feuer wird immer zu Vollmond entzündet (in Amritabha und in vielen anderen Lichtzentren) und ist ein Ritual, das besonders dem weiblichen Schöpfungsaspekt (Shakti) gewidmet ist, aber auch der Vereinigung mit dem männlichen (Shiva) Schöpfungsaspekt – wir wollen ja in die Einheit zurück, aus der wir kommen. :-)

Mein Mitbewohner lachte sich zu Recht schlapp über meine Aktion, half mir dafür aber beim Auslasten (und dann beim Einziehen überhaupt beim Schrauben und Zusmamenbauen und was es sonst noch so zu werkeln gab – aber die Blüten-Lampe im Schlafzimmer habe ich angebracht, das kann ich nämlich zufällig!).

So sah es vorher aus. Das Arbeits-/Wohnzimmer (links geht’s zum Bad, rechts zum Schlafzimmer).
Das Schlafzimmer. Vorher.

Den Rest der Woche war ich also beschäftigt mit einräumen, umräumen, sortieren, nochmal aus- und wieder einräumen. Wie ihr seht, habe ich meine Schubladen im Kleiderschrank sogar “gekondot” (-> Tidying up with Marie Kondo, auf Netflix), was zu erstaunlich viel Platz geführt hat.

Das Kondo-Prinzip: Klamotten nach einer bestimmten Technik zu so kleinen Paketen zusammen falten, so dass man sie hinstellen kann. Wirklich praktisch. Spart Platz und man sieht alles auf einen Blick – wie hier meine Tops (plus eine Melonen-Tischdecke, die sich dazwischengemogelt hat – zu viel Ordnung ist auch nicht gut …).
Schrank am Anfang – erstmal alles irgendwie rein, damit es nicht in der Wohnung rumsteht.
Der Schrank wurde nicht nur umsortiert, sondern auch ge-upgradet: mein Mitbewohner hatte die Idee mit den Schubladen, die eigentlich zu einer Kommode gehörten. Sehr praktisch. Auch im Bild: meine schöne Blütenlampe, die ich mir in Stade zugelegt hatte (gibt’s bei IKEA). Warum keine Schranktüren? Ich möchte mir vor die gesamte Wand Gardinen machen.
Das Schlafzimmer (ohne Blick auf den Schrank ist es im Moment noch am schönsten :-D ).

Auch wenn ich zwischendurch an mir gezweifelt habe, ob es nicht ein wenig zwanghaft von mir sei, dass ich alles noch gefühlte tausendmal wieder neu sortiert habe – jetzt, wo alles (!) einen Platz hat bin ich seeehr zufrieden. Und: die Sortiererei hat einfach gemacht, dass ich jetzt genau weiß, wie viel mehr Stauraum ich noch brauche. Vorher, als alles noch unsortiert herumstand, hätte ich geschätzt, dass ich mindestens noch zwei Kommoden und einen Schrank brauche. Jetzt könnte ich glatt mit einer Kommode auskommen.

Das Arbeits-/Wohnzimmer nimmt Form an.
Noch so ein Schatz aus Kindheitstagen: der Super Nintendo.
Ich mag es, wenn ich meine Tischfläche möglichst frei halten kann, weil ich sie eben sowohl zum arbeiten als auch mit Besuch zum Kaffeetrinken nutze – darum gerne Verwahrungsdinger (wie der Rollcontainer und der kleine Wagen) dicht dran. Die Korbstühle und der Spiegel sind ein Fund aus dem Keller meiner Eltern. Der schöne Tisch mit der Steinplatte war schon hier im Haus.
Endlich! Genug Platz für meine Kunst (und sogar die Kunst von lieben Freunden – danke nochmal Pyros, für den kitschigen Fuchs mit der Blume). Das große Bild mit den Lupinen habe ich auch bei Mama und Papa gefunden – ich habe es mit 20 in einem Kurs gemalt. Die Uhr mit den lustigen Tieren ist ein Geschenk meiner amerikanischen Gastfamilie. Ich freue mich unglaublich, von fröhlichen Dingen mit positiven Erinnerungen umgeben zu sein.

Außerdem: göttliche Ordnung ist mein Energiezentrum, habe ich ebenfalls in dieser Woche erfahren. (Habe mir nämlich ein Seelenreading geben lassen, von Nirr Journeying.) Deshalb – so meine eigene Diagnose – macht mich alles Schöne so zufrieden: weil Schönheit Harmonie ist und Harmonie ist göttliche Ordnung. So lange sie nicht pedantisch ist, sondern lebendig.

Gestern auf dem Heimweg vom Markt – Blumen dürfen natürlich nicht fehlen, in meinem neuen Reich.
Ich liebe Ranunkeln! <3 <3 <3

Auf eine neue Woche – voller Schönheit und Lebendigkeit! Im Innen wie im Außen.

// Sarine

Fand ich zur Einweihung meines neuen Zuhauses auch sehr passend. :-)
So schön es in meinem neuen drinnen ist – raus in die Sonne zog es mich heute auch.

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