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Dem inneren Kompass vertrauen: Lehren aus der Renovierung meines Landhauses
Als ich zum ersten Mal mein altes Landhaus in Schweden betrat, wusste ich, dass es nicht einfach werden würde. Kein fließendes Wasser, keine funktionierende Heizung und eine Renovierungsliste, die länger war, als ich es mir vorstellen konnte. Und doch fühlte ich mich zu Hause. Beim Kauf dieses Hauses ging es nicht nur um Bretter, Balken und Reparaturen. Es ging um etwas viel Tieferes: Vertrauen in meinen inneren Kompass.
In diesem Beitrag möchte ich mit Dir teilen, was mir dieses Haus über persönliches Wachstum, Transformation und das Hören auf die innere Stimme beibringt. Ich hoffe, dass Du hiermit Deine eigene Reise reflektieren – und vielleicht den Mut finden kannst, den nächsten Schritt zu tun.
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Deinen Wünschen vertrauen, auch wenn sie keinen Sinn ergeben
Jahrelang ignorierte ich meine innere Sehnsucht. Auf dem Papier war mein Leben in Deutschland in Ordnung. Aber tief im Inneren stimmte etwas nicht. Ich hatte mich immer wieder nach Schweden zurückgezogen gefühlt, besonders in genau diese Gegend, in der ich zuvor gelebt hatte.
Die Wahrheit ist: Unsere inneren Wünsche verschwinden nicht. Wenn man eine anhaltende Anziehungskraft auf etwas verspürt – einen Traum, einen Ort, eine Lebensweise –, ist das kein Zufall. Ignorieren führt oft zu Gefühllosigkeit, Unzufriedenheit oder sogar Burnout. Dem zu folgen, so unsicher es sich auch anfühlen mag, bringt Dich zurück ins Leben.
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Die Flitterwochenphase geht immer vorbei – und das ist okay
Zuerst war die Aufregung, in dem Haus zu sein, überwältigend. Alles fühlte sich magisch an, genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Doch dann holt mich die Realität ein. Bei mir sah das so aus:
- Stress wegen fehlendem Wasser im Haus
- Sorgen um die Heizung vor dem Winter
- Endlose Telefonate mit Handwerkern
Diese Phase ist kein Versagen, sondern Wachstum. Jede persönliche Transformation führt vom Nervenkitzel der Möglichkeiten zur Herausforderung der Realität. Der Schlüssel liegt darin, weiterzumachen und zu wissen, dass die Unannehmlichkeiten dazugehören, um zu der Person zu werden, die das Leben führen kann, das man sich wirklich wünscht.
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Jede Herausforderung offenbart unerwartete Stärke
Durch die Erfahrung, ohne fließendes Wasser zu leben, erkannte ich, wie selbstverständlich ich es bisher genommen hatte. Ich fand kreative Lösungen: Ich nutzte Regenwasser, putzte mir im Garten die Zähne und nahm die Hilfe von Bekannten an, bei denen ich im Austausch für selbst gekochtes Essen duschen und waschen kann.
Persönliches Wachstum funktioniert oft so. Wenn man sich ins Unbekannte wagt, entdeckt man Stärken und Lösungen, von denen man nichts wusste. Aber man kann sie nur nutzen, wenn man es wagt, seine Komfortzone zu verlassen.
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Du musst es nicht alleine schaffen
Eine der wichtigsten Lektionen, die ich in diesem Haus gelernt habe, ist, dass Unabhängigkeit überbewertet wird. Ob Freunde im Keller halfen oder Nachbarn einsprangen, wenn ich Unterstützung brauchte – ich habe erkannt, dass es keine Schwäche ist, um Hilfe zu bitten. Es ist Gemeinschaft.
Im Leben – genau wie bei Renovierungen – gedeihen wir, wenn wir uns auf andere stützen. Transformation ist kein einsamer Weg.
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Vertraue dem Prozess, vertraue Dir selbst
Dein innerer Kompass wird dich nie in die Irre führen. Er verspricht keinen einfachen Weg, aber er weist Dir den Weg zu einem Leben, das zu Dir passt. Ja, es wird Hindernisse geben. Aber jedes einzelne wird Dir entweder eine Stärke zeigen, die Du bereits besitzt, oder Sir etwas Neues beibringen.
Wenn Du diesen inneren Drang spürst, kannst Du ihm vertrauen. Du musst nicht den ganzen Weg kennen. Du musst nur den nächsten Schritt gehen.
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Abschließende Gedanken
Dieses Haus wird mehr als nur ein Renovierungsprojekt. Es ist ein Spiegel persönlicher Transformation – chaotisch, herausfordernd und zutiefst lohnend. Jedes kaputte Rohr, jede Verzögerung, jeder kleine Erfolg lehrt mich, meinem inneren Kompass stärker zu vertrauen.
Wenn du vor einer Entscheidung stehst und dich fragst, ob du deiner Berufung folgen sollst, lade ich dich ein, in dich hineinzuhorchen. Du bist nicht kaputt und brauchst auch keine Reparatur. Du bist deine Träume bereits wert, so wie du jetzt bist.
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Schwedische „chokladbollar“ {vegan, glutenfrei} | Rezept
Dieses Rezept für vegane, glutenfreie schwedische „chokladbollar“ (Schokobällchen) ist ein absoluter Alltagsfavorit. Eingach, geht schnell, nur wenige Zutaten, ohne Backen und sehr lecker. Alles, was ich mag.
Das Rezept basiert auf einem schwedischen Klassiker und ist auf vielen Seiten zu finden, zum Beispiel auf der Seite der schwedischen Supermarktkette ICA. Zum Originalrezept auf der Seite von ICA.
Meine Anpassungen
Ich nehme zum Süßen gerne Xylit (Birkenzucker, gibt’s z. B. bei dm). Du kannst natürlich Dein Lieblingssüßungsmittel nehmen und die Menge nach Deinem Gecshmack anpassen. Ich mag es, wenn es nicht so süß ist.
Statt Butter benutze ich Kokosfett, ich mag den Geschmack, bilde mir ein, dass es gesünder ist – und es macht das Rezept vegan.
Ich nehme mehr Flüssigkeit als im Originalrezept vorgesehen ist, ganz einfach weil ich finde, dass so die Haferflocken bekömmlicher werden, wenn sie etwas aufgequollen und nicht so trocken sind.
Das Rezept ist von sich aus glutenfrei, wer besonders empfindlich ist, nimmt natürlich die explizit glutenfreien Haferflocken.
Ich vertrage kein Koffein, also nehme ich statt normalem Kaffee die koffeinfreie Variante. Für eine kinderfreundliche Variante den Kaffee durch Hafermilch ersetzen. 🙂
Im Originalrezept werden die Schokoladenbällchen in Perlzucker gerollt, ich nehme Kokosflocken.
Zutaten
Für ca. 15-20 Stück
100 g Kokosfett
1 EL Birkenzucker (Xylit)
3 TL Kakao
150 g Haferflocken
ca. 1/2 Tasse (koffeinfreien) KaffeeKokosflocken um die Kugeln darin zu rollen.
So einfach geht’s
Das Kokosfett schmelzen.
Die trockenen Zutaten vermischen.
Dann das Kokosfett und den Kaffee unterrühren, alles zu einer glatten Masse verkneten.
Durchziehen lassen (ich mache den Teig meist am Vortag, eine kürzere Ziehzeit genügt jedoch auch, einfach ausprobieren).
Bällchen mit den Fingern formen. Ich stelle mir dazu immer eine Wasserschüssel parat und feuchte zwischendurch die Finger an, dann klebt der Teig nicht an der Haut fest und lässt sich gut formen.
Bällchen in Kokosflocken rollen.
In den Kühlschrank (im Sommer auch sehr lecker: in den Gefrierschrank) stellen und 1-2 Stunden durchziehen lassen.
Variationen
Gewürze sind in der Originalversion nicht vorgesehen. Ich gehe mit Gewürzen immer nach Gefühl. Gerade im Herbst und Winter finde ich, dass Zimt und Kardamom sehr gut passen. Habe auch schon mal Kakao Nibs eingeknetet, das war auch sehr lecker. Kann mir auch gut eine Pumpkin Spice oder Lebkuchen-Variante vorstellen.
Deine Version der schwedischen no bake Schokoladenbällchen
Schreib mir gerne in die Kommentare, falls Du das Rezept ausprobiert und eigene Varianten kreiert hast.
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Vegane Erdnuss-Hafer-Dinkel-Kekse (+ Pancake Variation) | Rezept
Als ich hier in meinem Haus auf dem Land in Schweden eingezogen bin, war eines der vielen charmanten Details der Herd in der Küche. Wie sich herausstellte, funktionierte die Ofen-Funktion jedoch nicht. Was ich „natürlich“ erst feststellte, nachdem sich eine liebe Freundin, die gerade zu Besuch hier ist, die Mühe machte, den Ofen sauber zu machen …
Da ich auf süßes Gebäck nicht verzichten mag, und ich zwar sehr gerne und sehr oft amerikanische Pancakes oder Chokladbollar mache und esse, aber doch gerne ein bisschen mehr Variation hätte, kam ich auf die Idee nachzuschauen, ob es nicht Kekse gäbe, die man in der Pfanne machen könnte. Gibt es.
Es begann als Erdnussbutter-Hafer-Dinkel-Pfannen-Keks-Fail
Aus irgendeinem anderen mir nicht mehr nachvollziehbaren Grund, entschied ich mich dann dafür dem Rezept nicht zu folgen (doch, den Grund kenne ich: das ist bei mir immer so … kann mich einfach nicht an Rezepte halten, muss immer etwas eigenes daraus machen). Stattdessen nahm ich ein ganz normales Keksrezept, das für mich lecker klang (vegane Erdnuss-Hafer-Kekse) und briet diese Kekse in der Pfanne.
Natürlich „musste“ ich auch dieses Rezept anpassen. Und aus irgendeinem Grund war das mit der Pfanne kein Erfolg (auch wenn der Keks auf dem Foto oben etwas anderes vermuten lässt). Falls Du mir auf YouTube folgst, hast Du vielleicht mein Short mit dem Pfannen-Keks-Experiment gesehen:
Die Kekse sind einfach total zerbröselt. Aber immerhin: da die Hauptzutaten Erdnussbutter, Haferflocken und Zucker sind, waren die Keksbrösel sehr lecker. Und der Teig war definitiv zu schade, um ihn in den Kompost zu werfen. Also habe ich ihn aufgehoben, in dem Vorsatz, ihn mit zu einem Freund zu nehmen, bei dem ich aktuell, so lange kein Wasser im Haus ist, Wäsche wasche und dusche. Im Austausch koche ich dafür für ihn an diesen „Waschtagen“. Nur leider (bzw.: zum Glück, wie sich herausstellte) habe ich den Keksteig bei diesem Anlass Zuhause vergessen.
Mein Missgeschick in der Küche wurde zu einem neuen Lieblingsrezept
Am nächsten Wochenende kam mir dann die Idee beim Frühstück, das bei mir am Wochenende quasi obligatorisches Pancake-Essen ist: ich habe Stücke des Keksteiges in den Pfannkuchenteig eingebacken. Und das war genauso lecker, wie man sich das vorstellt!
Auch hierzu gab es ein Short auf meinem YouTube-Kanal:
Das Pancake-Rezept findest Du hier auf meinem Blog. Hier das Rezept (meine Variante) für die veganen Erdnussbutter-Hafer-Kekse. Es basiert auf diesem Rezept „Vegan peanutbutter oatmeal cookies“ von lovingitvegan.
Vegane Erdnussbutter-Hafer-Kekse
Zutaten
½ cup (112g) geschmolzenes Kokosfett
¾ cup (150g) Rohrzucker
½ cup (125g) Erdnussbutter (ich mag am liebsten crunchy)
¾ cups (94g) Dinkelmehl
1 cup (100g) Haferflocken
½ TL Natron
1 EL Zitronensaft
½ TL Salz
Erst die trockenen Zutaten mischen, dann den Rest dazu geben.
Ungefähr zwei Esslöffel Teig pro Keks verwenden.
Bei 180°C (350°F) für 12-15 Minuten backen.Pancakes mit veganem Erdnussbutter-Hafer-Keksteig
Wie gesagt, für mich ein ganz klarer Hit, und Beweis für die Theorie, dass die besten Rezepte aus Unfällen und Missgeschicken in der Küche entstehen.
Dafür einfach den Pancake-Teig wie gewohnt in die Pfanne gießen und Stücke den Keksteiges drüber streuseln. Ein wenig aufpassen muss man, denn der Keksteig wird schneller dunkel, als der Pancaketeig. Also ein paar Mal hin- und herwenden, um zu schauen, dass der Keksteig nicht zu dunkel wird.
Wenn Du leckere Back- und Koch-Kreationen, die als Missgeschicke begonnen haben, hast, bin ich gespannt, in den Kommentaren darüber zu lesen. Und falls Du diese Variante mit den Erdnussbutter-Hafer-Keksen im Pancake-Teig ausprobierst, freue ich mich auch, wenn Du erzählst, wie es bei Dir lief.
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Von Fruchtbarkeitsproblemen bis zu meinem Traumhaus in Schweden: Was es wirklich bedeutet, dem Herzen zu folgen
Heute möchte ich etwas sehr Persönliches erzählen. Letzten Winter, nach einer Fruchtbarkeitsbehandlung, steckte ich in einer Lebenskrise.
Diese Erfahrung ließ mich alles hinterfragen. Ich nahm an einem Retreat teil und gestand mir endlich ein, dass ich nicht das Leben führte, das ich wirklich wollte. Ich hatte keine andere Wahl, als die Entscheidungen zu treffen, die ich jahrelang vor mir hergeschoben hatte.
Eine dieser Entscheidungen führte dazu, dass ich mein Traumhaus in Schweden kaufte.
Ich erzähle meine Geschichte, weil ich möchte, dass Du weißt: Ja, Du kannst das Leben haben, das Du Dir wünschst. Aber es ist nicht so einfach, wie es in den sozialen Medien manchmal aussieht. Es ist auch schmerzhaft. Das ist wichtig zu verstehen, damit Du Dich nicht selbst infrage stellst, wenn es schwierig wird.
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Warum ich an dem Retreat teilgenommen habe
Im Herbst entschied ich mich für eine Fruchtbarkeitsbehandlung. Es war nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich hatte mich dafür entschieden, ja – aber es fühlte sich falsch an. Die erste Runde funktionierte nicht, und ich hatte das nagende Gefühl, dass etwas Tieferes vor sich ging.
Ein Teil von mir dachte: Vielleicht hindert mich ein ungelöstes Kindheitstrauma daran, Mutter werden zu wollen.
Ein anderer Teil flüsterte: Vielleicht ist Muttersein einfach nicht das Richtige für mich.
Ich war hin- und hergerissen. An manchen Tagen wollte ich mit der Behandlung Frieden schließen und weitermachen. An anderen Tagen fühlte sich mein ganzes Leben falsch an.
Ich hatte morgens Schwierigkeiten, aus dem Bett zu kommen. Ich hatte keine Begeisterung für mein Leben, nichts, worauf ich mich freuen konnte.
Mir wurde klar, dass ich etwas Wichtigem aus dem Weg ging. Ich folgte den Inhalten von Teal Swan schon eine Weile, insbesondere ihren Workshops, in denen sie Menschen hilft, das zu erkennen, was sie in sich selbst vermieden haben. Ihr Ansatz sprach mich an, weil sie die Realität nicht beschönigt. Sie spricht über den wahren Schmerz und die Schwierigkeit, sich für die eigene Wahrheit zu entscheiden.
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Den Sprung wagen
Als ich sah, dass sie ein Retreat namens „Curveball“ veranstaltete, wusste ich, dass ich hingehen musste – auch wenn es viel Geld für mich war. Ich musste zwar ein paar Aktienoptionen verkaufen, aber ich war mir sicher, dass es die Investition wert wäre.
Ich dachte, ich könnte vielleicht im Frühjahr teilnehmen. Aber dann erfuhr ich, dass es im Februar eines gab … in Costa Rica. Der Ort war mir egal. Wenn mich dort die Wahrheit erwartete, würde ich dorthin gehen.
Schon am ersten Tag wurde mir klar: Ich hatte mit einer Facade gelebt.
Die meisten meiner Lebensentscheidungen drehten sich darum, anderen Menschen zu gefallen, nicht darum, was ich wirklich wollte. Ich fragte mich selten: Mag ich diese Person überhaupt? Will ich das?
Diese Erkenntnis war schmerzhaft, denn ich wusste, dass sie viele Beziehungen kosten würde. Manche Menschen würden mich verlassen. Andere müsste ich verlassen, weil es zu sehr schmerzte, in Kontakt zu bleiben.
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Die Schweden-Verbindung
Eine der größten Wahrheiten, die mir bewusst wurde, war meine Sehnsucht nach Schweden.
Ich komme ursprünglich aus Deutschland, lebte aber von 2011 bis 2017 in Schweden. Als meine damalige Beziehung endete und mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wurde, wertete ich das als Zeichen zum Abschied. Doch Schweden fehlte mir seitdem.
Selbst wenn ich schöne Orte bereiste, dachte ich: Das ist schön … aber es ist nicht Schweden.
Auf dem Retreat gab ich es zu: Ich wusste bereits genau, wo ich leben wollte. Nicht „irgendwo in Schweden“, sondern genau in der Gegend, die ich Jahre zuvor verlassen hatte.
Ich hatte wochenlang ein bestimmtes Haus online im Auge und mir eingeredet, es sei nur eine „Idee für ein zukünftiges Ferienhaus“. Aber ich wusste die Wahrheit – es war das Haus, in dem ich leben wollte. Jetzt.
Als ich Freitag aus Costa Rica zurückkam, buchte ich sofort einen Flug nach Schweden. Am Sonntag sollte eine Besichtigung stattfinden.
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Der Preis, den es kostet, seinen Träumen zu folgen
Seinem Herzen zu folgen klingt romantisch, ist aber oft mit Verlusten verbunden.
In meinem Fall bedeutete es, telefonisch mit meinem Partner Schluss zu machen – etwas, das ich nie tun wollte. Außerdem kündigte ich meinen Job. Nicht nur, weil ich umzog, sondern weil ich nicht in einem System bleiben wollte, in dem es normal ist, fünf Tage die Woche im Büro zu verbringen und sich dann teure Dinge und Aktivitäten zu gönnen, um den Sinnverlust in meinem Leben zu kompensieren. Ich wollte mehr Zeit für die Dinge, die ich liebe. Zum Beispiel, mich kreativ auszudrücken (durch YouTube-Videos, Blogbeiträge wie diesen und Fotografie) und für meine Coaching-Sitzungen, in denen ich anderen helfe, Vertrauen in ihre eigene Vision für ihr Traumleben aufzubauen und ganz konkrete Handlungsschritte zu finden, die für sie in ihrer aktuellen Lebenssituation tatsächlich umsetzbar sind. Und auch einfach, um in der Natur zu sein, meinen Gefühlen zu folgen und einfach mal zu trödeln und nichts Produktives zu machen.
Ich beschloss, das Haus bar zu kaufen. Das bedeutete, all meine Ersparnisse zu verwenden und mich für die Renovierungen zu verschulden. Früher hatte ich Angst vor Krediten, aber ich habe sie als eine Wette auf mich selbst gesehen. Die Wette bestand ganz einfach darin, dass ich den relativ kleinen geliehenen Betrag in jedem Szenario zurückzahlen könnte. Ich hatte ja nicht vor, das alles zu tun, ohne jemals wieder ein Einkommen zu haben, also … kein wirklich großes Risiko.
Nicht alles ist bequem im Haus: aktuell gibt es noch kein fließendes Wasser. Für mich ist das ein Verzicht, mit dem ich gut leben kann. Er ist bewusst gewählt und temporär. Dafür lebe ich endlich an dem Ort und in der Natur, nach denen ich mich so gesehnt habe. Das Haus ist einerseits genauso charmant, wie es auf den Fotos aussieht. Andererseits bedeutet es auch viel Arbeit. Zu der ich mich ebenfalls bewusst entschieden habe. Hier zu kochen – auch wenn es gerade nur auf einer Platte ist – ist einfach etwas ganz Besonderes für mich. Und ich nehme mir Zeit für nichts Produktives tun. So schaffe ich auch die Arbeit. ⸻
Das Haus als Lehrer
Jetzt, wo ich hier bin, genieße ich die Zeit für meine Coaching-Klienten und meine Kreativität. Doch das Haus bringt auch Herausforderungen und Entscheidungen mit sich.
Zum Beispiel: Soll ich einen weiteren Kredit aufnehmen, um eine moderne Heizungsanlage zu installieren, oder lebe ich mit der Unbequemlichkeit, indem ich diesen Winter mit Holz heize?
Jede Entscheidung bringt ihren eigenen Druck mit sich. Ein Kredit könnte mich zwar dazu bringen, schneller Geld zu verdienen, aber auch Stress verursachen (was dazu führen könnte, dass ich zusammenbreche und das Geld eben nicht verdiene). Ein einfaches Leben mag mir finanziell gut tun, aber körperlich könnte es … nun ja, ziemlich unangenehm sein. Das könnte auch dazu führen, dass meine Motivation für Kreativität darunter leidet.
Die tiefere Frage ist dieselbe: Glaube ich genug an den Wert meiner Arbeit, um sie konsequent zu machen – ob ich es „muss“ oder nicht?
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Warum das wichtig ist
Dieses Haus ist mehr als nur ein physischer Raum. Es ist ein Spiegel meiner Entwicklung.
Um es warm, sicher und lebendig zu halten, muss ich mich weiterhin meiner Arbeit widmen, an meinen Wert glauben und mich an das halten, was ich will – nicht an das, was andere erwarten.
Es ist nicht immer einfach. Aber es ist lebendig.
Und ich habe gelernt, dass Komfort ohne Ausrichtung unglücklich macht. Genau das hatte ich vorher – Sicherheit, Stabilität und ständiges Gefallenwollen. Es hat mich krank gemacht.
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Du schaffst das auch
Wenn Du nur eines aus meiner Geschichte mitnimmst, dann bitte dieses:
Was Du in Dir fühlst, ist möglich.Für mich kam im Februar der Moment der Klarheit bezüglich meines Hauses. Im Juli besaß ich es und zog ein.
Wenn man Schritte unternimmt, fügen sich die Dinge. Chancen ergeben sich. Zum Beispiel habe ich aufgrund eines Pilzbefalls einen niedrigeren Preis ausgehandelt – und so viel mehr gespart als erwartet. Langfristig werde ich das gesparte Geld natürlich für die Renovierung brauchen, aber es hat mir trotzdem etwas Zeit verschafft, nicht alles auf einmal machen zu müssen. Während ich dies schreibe, ergeben sich neue Einnahmequellen. Es geht mit jedem Schritt vorwärts. Auch wenn ich nicht immer den fünften Schritt im Voraus sehen kann, sondern ganz oft nur den nächsten.
Du musst es nicht alleine schaffen. Ich konnte es nicht. Retreats und Coaching haben mir geholfen. Und es erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit, dass ich das auch anderen in meinen persönlichen Life-Coaching-Sitzungen anbieten kann.
Wenn Du meine Sicht auf deine Situation erfahren möchtest, kannst Du über diesen Link ein kostenloses Kennenlerngespräch buchen.
Wenn du die Ergebnisse meiner Klienten erfahren möchtest, schau dir das Highlight „Client Wins“ auf meinem Instagram-Profil an.
Denk daran: Du bist immer geliebt. Du verdienst das Leben, das Du Dir wünschst. Du hast bereits alles in Dir, um es zu erschaffen.
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Unsere Erfahrung spiegelt die Wirklichkeit der Vergangenheit – nicht die Zukunft
Unsere Erfahrung spiegelt nicht die Totalität der Wirklichkeit. Sie spiegelt die Wirklichkeit dessen, was wir in der Vergangenheit erlebt haben.
Wenn Du Deine Erfahrung als Maßstab nimmst für Wirklichkeit, dann begrenzt Du damit das Leben in seinen Möglichkeiten, Dir eine andere Zukunft zu schenken. Und somit begrenzt Du Dich selbst.
Du tust dies nicht bewusst.
Dass Du dies tust, ist auch nichts Schlechtes, sondern sehr menschlich.
Du tust es, um Dich vor dem Schmerz, den Du in der Vergangenheit erfahren hast, zu schützen.Nimm Deine Erfahrung nicht zum Anlass, Dich für das Leben zu verschließen
Dennoch ist genau diese Vermeidung – Dich nicht für die erneute Erfahrung von Schmerz öffnen zu wollen – auch das, was Dich dem Leben gegenüber verschließt.
Somit entscheidest Du Dich für eine andere Art von Schmerz: den Schmerz des ungelebten Lebens.
Leben ist Verlangen und dem Verlangen in Entscheidungen nachgehen.
Verlangen ruft nach uns in Form von Sehnsucht.
Die Sehnsüchte, deren Ruf wir nicht folgen und/oder für deren Erfüllung wir uns im entscheidenden Augenblick, verschließen, kreieren den Schmerz des ungelebten Lebens.
Der Schmerz des ungelebten Lebens ist erträglich. Darum wählen ihn so viele.
Dieser Schmerz ist weniger stechend, weniger lebendig als eine schmerzhafte Erfahrung.
Er ist dumpf und liegt wie ein Deckel über Dir.
Er ist auszuhalten.
Es gibt gute Gründe, den Schmerz der Lebensvermeidung zu wählen. Denn jedes Mal, wenn wir einem Verlangen in Handlungen nachgehen, besteht die Möglichkeit, dass wir verletzt werden. Dass unser Verlangen sich nicht erfüllt. Dass wir abgewiesen werden. Dass wir scheitern.
Die meisten Menschen bleiben bei diesem Schmerz stehen. Sie fassen ihn als absolut auf.
Sie verstehen nicht, dass Abweisung, Scheitern, Nicht-Verwirklichung in Wahrheit bedeuten: Dein Verlangen erfüllt sich nicht auf diese Weise.
Der lebendige Schmerz ist in Wahrheit ein wichtiger Kompass
Darum wählen viele lieber den Schmerz der Lebensvermeidung, als den Schmerz, der lebendig ist. Der lebendige Schmerz konfrontiert uns mit der Wahrheit. Er zeigt uns, dass etwas, das wir uns wünschen, nicht auf die von uns gewählte Weise zu uns kommen möchte/kann.
Der lebendige Schmerz sieht aus wie eine meterdicke Betonwand, auf die unsere Wünsche uns gerade zu steuern lassen.
In dem Augenblick, wo wir uns dazu entscheiden, direkt auf unsere Wünsche zuzugehen, ist es, als würden wir zulassen, dass wir mit voller Wucht in diese Mauer gezogen werden.
Gehe über den Horizont Deiner Erfahrung hinaus
Es gibt zwei Möglichkeiten, was als nächstes passiert:
Entweder stellt sich heraus, dass die Wand keine Wand ist, sondern unsere Vorstellung von etwas. Die Wand löst sich auf wie ein Nebelschleier, in dem Moment, in dem wir darauf gefasst sind, sie durchbrechen zu müssen oder selbst an ihr zu zerbrechen.
Die zweite Möglichkeit, ist, dass wir wirklich einen Schmerz erfahren. Den Schmerz der zerbrochenen Illusion. Unsere Sehnsucht geht nicht in Erfüllung und wir sehen unsere Angst bestätigt, dass unser Wunsch sich nicht verwirklicht.
Wem es gelingt, hier nicht bei der Ablehnung des Schmerzes stehen zu bleiben, sondern seine Information zu erkennen, der kommt der wahren Erfüllung seiner Sehnsucht näher.
Die Chance besteht darin, dass wir durch den Aufprall herausfinden, dass wir nicht auf das zugelaufen sind, von dem wir dachten, dass es unsere Sehnsucht war. Der Schmerz zeigt uns, was unsere wahre Priorität ist. Er gibt uns die Möglichkeit, uns neu auszurichten und auf unsere tieferliegende Wahrheit auszurichten.
So funktioniert das Leben.
Erfahrung kann als „so nicht“ gelesen werden – oder als „es geht (gar) nicht“
Du hast vielleicht ein anderes Bild für die Betonwand. Sie ist das „Es geht nicht“.
Es ändert nichts:
Leben ist ein ständiges Hinauswachsen über den eigenen Horizont, über die Mauern, mit denen der Verstand das Bekannte abgrenzt.
Darum ändert sich auch nichts daran, dass das Gefühl immer dasselbe bleibt:
Egal, wie oft wir die Erfahrung machen, dass wir auf eine Wand zusteuern und egal wie tief wir im Bewusstsein ankommen, dass wir vertrauen können, dass die Wand entweder eine Nebelwand ist oder eine Hilfe, unsere wahren Wünsche zu erkennen:
Es bleibt das gleiche Gefühl, die gleiche Wahl.
Verfolgen wir unsere Bedürfnisse, Wünsche und Sehnsüchte auch wenn sie in Begleitung von Angst kommen, oder lassen wir es bleiben?
Ersteres ist ein „Ja“ zu echtem Leben – farbenfroh, intensiv, lustvoll und in Verbindung zu uns und allen und allem.
Die Erfahrung zur absoluten Wahrheit zu machen, bedeutet Rückzug vom Leben
Es sein zu lassen ist auch Leben. Jedoch wird hier die Kreativität, die wir von Natur aus in uns tragen, die durch uns fließt und zum Ausdruck kommen will, von Angst geführt.
Egal wie kraftvoll die Kreativität ist, die uns durchströmt – es ist die Führung dieser Kraft, die das Ergebnis bestimmt. Ihr entsprechend sieht der Inhalt unseres Lebens aus.
Da wir nicht nur eine individuelle Schöpfungsgeschichte leben, sondern gemeinsam mit anderen diese Welt durch unsere kreative Kraft gestalten, spiegelt die Welt die individuelle und die gemeinsame Schöpfung wieder, die unser Inneres darstellt.
Wir entfachen das volle positive Potenzial unserer Schöpferkraft, welches zu einer liebevollen, schönen Welt führt, und bringen es in Verwirklichung, indem wir uns für unsere wahren Wünsche UND die damit verbundenen Ängste entscheiden.
Es gibt keinen Weg ohne Angst.
Es gibt keinen Weg ohne Schmerz.
Nur gelebte Freude ist erfüllend
Es gibt den Weg, Freue zwar in der Vorstellung zuzulassen, sich vielleicht sogar sehr tief in den Reichtum der inneren Welt zu begeben und sich dennoch zu entscheiden, die Erfüllung dieser inneren Welt nicht auf der physischen Ebene zu verwirklichen. Lieber Schmerz (oder die Möglichkeit des Schmerzes) zu vermeiden. Der Preis, den wir dafür zahlen, ist ein Leben zu bekommen, in dem wir überleben, aber nicht leben.
Es gibt den Weg mit tiefer und echter Freude und Glückseligkeit, der auch mit tiefem Schmerz (und damit mit tiefer Heilung von Schmerz) und tiefer Angst (die sich als die Vorstellung von etwas erweist) verbunden ist.
Wer wirklich leben will, muss auf die Frage, „Was bist Du bereit dafür zu zahlen?“, antworten „Mein Leben“.
Wer dies wagt, wird feststellen, dass damit „Mein bisheriges Leben“ gemeint ist und dass Dir ein neues Leben geschenkt wird, das alles, was Du Dir vorstellen konntest, auf die beste Art und Weise übertrifft. Immer wieder.
✨ 💌 ✨
Alles Liebe,
Sarine
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Ich wandere aus. Mal wieder. | Life update
Am 6. Februar bin ich nach Costa Rica zu einem Retreat aufgebrochen. Auf gewisse Weise, bin ich nie zurück gekehrt. Zumindest nicht in mein altes Leben. Ein Glück. Ich bin zwar mit der Vorstellung dorthin gefahren, dass es ein wichtiger Wendepunkt in meinem Leben werden würde.
Mein Leben ist neu – und so viel bunter
Aber wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass es dazu führen wird
dass ich mir ein Haus in Schweden kaufe,
dass ich alle Entscheidungen in Deinem Leben auf eine völlig neue Weise treffen werde,
dass ich viele Beziehungen verlieren und ganz andere Arten von Beziehungen haben werde,
dann hätte ich das nicht vermutet. Aber genau so kam es und mein Leben ist seither so viel reicher, bunter und intensiver, als ich es mir je hätte erträumen können.Ich konnte nicht mehr weiter machen
Während es mir leicht fiel, auf Instagram und YouTube direkt und im Zusammenhang mit meinen Veränderungen aktiv zu sein und den Weg zu teilen, so fühlte sich das für die Notes from Self nicht stimmig an. Das hat einfach nicht mehr gepasst, dort die Videos vorab zu teilen und es hat sich erst jetzt für mich herauskristallisiert, wie es hier weitergehen will.
Die Notes from Self sind für mich immer noch der Brief, den ich an diejenigen von Euch schreibe, die die Mischung mögen aus persönlichem Update, was bei mir gerade so los ist und Inspiration und Angeboten für den Entwicklungsweg als seelenvolle Unternehmer und Content Creator. Die vielleicht nicht täglich auf Instagram unterwegs sind und auch nicht ständig auf YouTube schauen, ob es etwas neues gibt. Die gerne auf dem Laufenden bleiben, aber ohne FOMO.Wem es Freude macht, Videos als Vorab-Premiere zu erhalten, und wem es ein Anliegen ist, mich als Content Creator zu unterstützen, erhält ab jetzt die Möglichkeit dazu über Patreon. Natürlich ist es auch weiterhin Unterstützung für mich als Content Creator, wenn ihr meine Videos anschaut, liked/kommentiert und meinen YouTube-Kanal abonniert. 🙂
Ich dokumentiere meine Auswanderung (inkl. Hauskauf) nach Schweden | Neue Video-Serie auf YouTube
Wenn Dich Details dieses neuen Kapitels interessieren, welches mit dem Curveball Retreat begonnen hat, dann schau mal auf meinem YouTube-Kanal vorbei. Dort teile ich meine innere und äußere Reise in einer neuen Vlog-Serie, von der bereits 6 Kapitel erschienen sind.
Wenn Du gerne jenseits von Social Media mit mir verbunden sein möchtest, persönliche Updates und Tipps für seelenvolles Unternehmertum direkt in Dein E-Mail-Postfach erhalten möchtest, dann trage Dich für meine Notes from Self ein:
Wird verarbeitet …Erledigt! Du bist auf der Liste.Ups! Es ist ein Fehler aufgetreten und deine Abonnement-Buchung konnte nicht bearbeitet werden. Bitte Seite neu laden und erneut versuchen. -
Pancakes – schnell und einfach
Amerikanische Pancakes sind nostalgisch für mich, weil ich sie während meines Austauschjahres in den USA kennengelernt habe. Meine Gastmutter hat samstags zum Frühstück entweder Pancakes gemacht oder Scones. Im Laufe der Jahre habe ich meine eigene Variante daraus gemacht und schlage meistens kein Rezept mehr auf, sondern improvisiere. Hauptsache, die Konsistenz stimmt – schön zähflüssig, aber nicht zu trocken. Ich benutze heute fast nur noch Dinkelmehl, das war 2000/2001 noch kein „thing“. 🙂 Statt Milch, Butter und Zucker benutze ich lieber Joghurt und Apfelmus. Statt Backpulver nutze ich meist Natron (in Kombination mit etwas säuerlichem, was es zum Reagieren bringt – in diesem Fall der Joghurt).
Bevor es mit dem Pancake Rezept losgeht, hier noch ein paar Tipps und Varianten:
Für eine glutenfreie Variante nehme ich Hafermehl oder Buchweizenmehl.
Um das Mehl im Teig bekömmlicher zu machen, rühre ich den Teig oft schon am Vorabend an. Dann muss man aber darauf achten, das Natron nicht schon unterzurühren. Denn das reagiert sofort und macht den Teig fluffig – wenn er dann aber nicht relativ zügig benutzt wird, sackt das Ganze wieder in sich zusammen, und der Teig wird „schleimig“ und schwer.
Für eine laktosefreie Variante würde ich statt dem Joghurt Pflanzenmilch nehmen, dafür weniger und dann noch etwas Zitronensaft, damit das Natron reagiert.
Für eine vegane Variante würde ich außerdem statt Ei über Nach eingelegte Leinsamen (1 EL pro Ei) nehmen.
Für eine komplett zuckerfreie Variante würde ich das Apfelmus durch Joghurt ersetzen.
Im Sommer reibe ich gerne etwas Zitronenzeste (das ist die Schale) von einer gewaschenen Bio-Zitrone an den Teig, dann schmecken die Pancakes erfrischend. Im Winter kann Orangenzeste lecker sein.
Auch lecker saisonal: im Herbst Pumpkin Spice (das gibt es z. B. bei dm), in der Weihnachtszeit Gewürzmischungen wie Lebkuchengewürz (ich habe aktuell das von Lebensbaum) dazu geben.
Wenn ich Bananen da habe, schneide ich die gerne in Scheiben und mische sie unter den Teig. Oder wenn Kirschen oder Blaubeeren von einer anderen Backaktion übrig sind, dann kommen die Reste bei mir in den Pancake-Teig.
Der Teig sollte schön zähflüssig sein (aber nicht so trocken, dass er nicht mehr von einem Löffel abfließen würde). Ist der Teig zu trocken, etwas mehr Flüssigkeit hinzugeben. Ist er zu flüssig, etwas mehr Mehl hinzugeben.
Und was isst man dazu?
Bei meiner Gastfamilie gab es hierzu klassischerweise Ahornsirup und ein Spiegelei, manchmal auch Speck. Ja, die Kombi aus süß und herzhaft muss man mögen. Ich esse oft heute auch noch Spiegelei und Ahornsirup dazu.
Weitere Lieblings-Kombinationen für die Pancakes:
Frischkäse und Ahornsirup/Honig
Ahornsirup/Honig und Beeren
Erdnussbutter und Ahornsirup/Honig
Erdnussbutter und Nuss-Nougat-AufstrichTipp für übrig gebliebene Pancakes
Ich esse gerne Pancakes auch unter der Woche zum Frühstück – aber selten 8 auf einmal. 🙂 Entweder portioniere ich den Teig, den ich mit etwas Natron zusammenrühre separat, so dass ich passgenau zwei Pancakes backen kann und verwahre den restlichen Teig im Kühlschrank auf. Oder ich backe alle Pancakes auf einmal und hebe die übrig gebliebenen dann im Kühlschrank auf. Damit ich die „Reste-Pancakes“ nicht kalt essen muss, stecke ich sie wenn es soweit ist einfach in den Toaster. Klarer Vorteil gegenüber Eierpfannkuchen 😉
Zutaten (ergibt ca. 8 große Pancakes oder 12 kleinere)
200g Mehl
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
Optional: 2 TL Zimt
150g Joghurt
1 Ei
300g ApfelmusErst die trockenen Zutaten vermischen, dann die flüssigen Zutaten dazu geben, alles verrühren.
Je nach Belieben Öl oder Butter in einer Pfanne erhitzen, am besten bei kleiner bis mittlerer Hitze, sonst werden die Pancakes zwar unten schnell dunkel, sind aber oben noch zu dünnflüssig, um sich wenden zu lassen.
Wenn die Pfanne heiß ist (meine Gastmutter hat das immer ausgetestet, indem sie mit den Fingern ein paar Wassertropen hineingegeben hat – wenn das Wasser zischt, ist die Pfanne heiß genug) pro Pancake ca. 2-3 EL vom Teig in die Pfanne geben. Bei mir passen meist zwei Pancakes in die Pfanne. Man könnte sie auch etwas kleiner machen und dafür drei auf einmal ausbacken.
Wenn ich Obst hinzufüge, dann mache ich das sobald ich den Teig in die Pfanne gegeben habe.
Ich wende die Pancakes dann, wenn der Teig kleine Bläschen schlägt und die Ränder anfangen trocken zu werden. Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du vorsichtig mit dem Pfannenwender den Teig anheben und schauen, wie es darunter aussieht.
Viel Freude beim Backen und Essen!
Wenn Du das Rezept ausprobierst, lass es mich gerne in den Kommentaren wissen, wie es Dir geschmeckt hat. Schreib auch gerne, falls Du eigene Variationen kreiert hast.
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Erkenntnisse eines Heilungsprozesses
OK, den Bananenbrot-Einstiegs-Post haben wir hinter uns – es kommt mir trotzdem schwer vor, hier wieder einzusteigen. Das Wissen, dass meine Mutter alles liest, was ich schreibe (hallo Mama), macht es nicht leichter. Egal. Also. Ich wollte ja darüber schreiben, was das bei mir für ein Heilungsprozess war, der mich so beschäftigt hat und was die Erkenntnisse daraus waren.
Es hat mir unter anderem mehr Klarheit gebracht, wozu dieser Blog eigentlich da ist, in welchem Zusammenhang das, was ich hier teile, mit meinem anderen Blog und meinem YouTube-Kanal steht. Ich bin da ja sehr intuitiv und darum weiß ich manchmal selber nicht so genau, warum ich was mache, bis ich etwas lange genug gemacht habe, dass auch für mich ein Muster erkennbar wird.Meine Erkenntnisse spiegeln meine eigene Persönlichkeitsentwicklung wider
Dieser Blog ist und bleibt eine Art Tagebuch. Ich teile natürlich nicht ALLES hier, aber alles, was ich hier teile, ist Tagebuch-Style geschrieben (Rezepte ausgenommen). Ich mache mir keine Gedanken über Suchmaschinenoptimierung oder ob das überhaupt jemanden außer mich interessiert und wie ich es schreiben müsste, damit jemand möglich schnell an die Information kommt, die er/sie sucht.
Es ist die Dokumentation meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung und wer mag, kann mitlesen und sich ein Bild davon machen, wie es bei jemand anderem in den Gedanken aussieht und so Impulse für die eigenen Gedanken bekommen.
Mein anderer Blog und auch mein YouTube-Kanal sind eher auf ein Publikum fokussiert. Ich schreibe/filme nicht einfach, was mir einfällt, sondern ich mache mir erst Gedanken darüber, zu welcher Frage, welchem Problem ich eine Antwort teilen möchte und wie ich dies aufbereiten muss, damit die Antwort gefunden wird und auch verständlich ist. Das ist eine ganz andere Herangehensweise und etwas, was mit sehr vielen Arbeitsschritten verbunden ist – die mir alle Freude machen, die aber nicht schnell gehen, was manchmal frustrierend ist.
Manchmal werden aus Erkentnnissen Themen für Content Creation
Im besten Fall ist in dem, was mich selbst beschäftigt, und worüber ich hier so Tagebuch-mäßig schreibe, etwas drin, was auch andere betrifft und ich finde so das Thema, was ich dann Publikums-gerecht aufbereite, während des Schreibens hier.
Das waren jetzt noch gar nicht die eigentlichen Erkenntnisse der letzen Zeit, von denen ich schreiben wollte, eher schon eine weitere Erkenntnis, die daraus gefolgt ist.
Es fing damit an, dass ich an meinem Arbeitsplatz eine sehr intensive Zeit habe. Ich würde gerne schreiben, dass die hohe Intensität hinter mir liegt, aber ich habe das Gefühl, es ist noch nicht ganz durch, aber ich bin wohl über den Tiefpunkt hinweg.
Erkenntnisse darüber, wenn ein Lebensbereich aus der Balance gerät
Wenn bei mir ein Lebensbereich aus der Balance gerät, beschäftigt mich das zu einem Grad, dass ich plötzlich meine, mir keine Zeit mehr für die Dinge nehmen zu können, die mir Freude machen (YouTube-Videos, Bloggen, Instagram …). Daraus wird dann eine Negativ-Spirale, weil ich versuche, diesen Lebensbereich wieder „in den Griff“ zu bekommen, damit ich wieder den Kopf frei habe für meine Content Creation. Da dies leider der falsche Ansatz ist, wird meist alles noch anstrengender, ich habe noch weniger Energie und auch meine anderen Lebensbereiche geraten außer Balance – ich bin dann super emotional, fühle mich ständig von meinem Partner missverstanden und nicht gesehen und es macht umgekehrt vermutlich ebensowenig Spaß, mich als Partnerin zu haben. Je tiefer ich in diese Spirale gerate, desto näher komme ich dann an den Punkt, wo ich ALLES infrage stelle und das Gefühl habe, ich halte NICHTS in meinem Leben mehr aus.
Warum ich das als Heilungsgprozess ansehe? Weil mir klar geworden ist, dass, egal wie oft ich dieses Muster durchlaufe, da in Wahrheit nicht tausend Dinge im Argen liegen, die ich ändern muss oder die sich ändern müssen, sondern eine einzige. Es ist eine Sache, die ich immer wieder vernachlässige, was dazu führt, dass dieses Muster sich wiedehrolt. Nicht ständig, nichtmal oft, aber es kommt eben vor – und es ist eben immer das, und nichts anderes: Ich messe anderen Dingen, vor allem belastenden Dingen mehr Bedeutung bei als den Dingen, die mir Freude machen.
Erkenntnis: Wenn der Alltag vor sich hinplätschert, dann fallen unsere destruktiven (Denk-)Muster nicht auf
Wenn der Alltag gerade nicht besonders herausfordernd ist, dann macht sich das nicht groß bemerkbar – aber wenn eine Belastung da ist und ich den Fokus auf sie lenke, in dem Glauben, diese Situation erst einmal lösen zu müssen, damit ich mich wieder der Freude zuwenden kann, dann gerät alles aus den Fugen. Das hat natürlich etwas mit dem Gefühl zu tun, äußeren Umständen nicht ausgeleifert sein zu wollen, etwas das im Argen liegt für den inneren Frieden „reparieren“ zu wollen und auch: es anderen recht machen zu wollen. Aber die Antwort ist anders herum:
Die Dingen, denen wir unsere Aufmerksamkeit schenken, werden größer. Ich glaube zwar nicht, dass es ein Szenario gibt, in dem es mir nie schlecht gehen würde, in dem ich mein ganzes Leben lang immer nur Freude empfinde. Aber ich bin mir sicher, dass die letzten Monate (und vor allem Wochen) so dramatisch waren, weil ich an einer betsimmten Stelle nicht die Entscheidung getroffen habe „Ich gebe da jetzt nicht mehr Energie in die Lösungsfindung rein, sondern ich mache einfach etwas ganz anderes – ein YouTube-Video oder einen Blogartikel, einfach nur zum Spaß“.
Ich habe mich dafür entschieden, mich „dem Ernst der Lage“ zu widmen. Und alles, was mit Freude zu tun hatte, auf „Pause“ zu stellen. Wenn Du das Gefühl kennst, dann weißt Du, dass das keine bewusste Entscheidung ist, sondern dass man, wenn man in diesem Muster ist, das Gefühl hat, gar keine Wahl zu haben. „Ich KANN meine Zeit jetzt nicht mit so etwas Bedeutungslosem verbringen, wenn ich doch DAS hier vor mir habe!?“. Aber genau durch diesen Gedanken, dem wir dann in Taten folgen, sind wir selber es, die darüber entscheiden, was Bedeutung in unserem Leben hat – und wir geben dem Unangenehmen den Vorrang und werten Freude als „bedeutungslos“ ab, weil wir in dem Moment vergessen, dass Freude einen Selbstwert hat.
Der Wert, die eigene Persönlichkeitsentwicklung zu dokumentieren
Erkenntnis: Ich muss das, was ich durchlaufe, dokumentieren und teilen – egal, ob jemand danach gefragt hat oder nicht, sondern, weil ich das brauche. Das gehört zu mir und wenn es fehlt, werde ich unglücklich. Ich bin ziemlich unerträglich, wenn ich unglücklich bin.
Bei mir scheint in solchen Augenblicken das Bloggen oder Videos-Machen bedeutungslos. „Zu wenige Follower“, „Interessiert doch sowieso niemanden außer mir“, und, und, und. Der Witz ist: es ist diese mangelnde Selbstwertschätzung, die uns klein hält.
Selbst wenn es so wäre, dass niemanden das, was ich tue, interessierte – was ist dann mit dem Umstand, dass es die Tätigkeit ist, bei der mir das bloße Machen an sich so viel Freude bereitet wie nichts sonst? Warum ist das nichts Wert in diesen Augenblicken?
Weil ich denke, die anderen sind wichtiger.
Weil ich erstmal die Situation „in den Griff bekommen“ muss, damit die anderen mit mir zufrieden sind.
Weil ich von ihnen abhängig bin.Erkenntnis: Diese Gedanken stecken hinter den Entscheidungen, die wir gegen uns selbst treffen
Das sind die Gedanken, die hinter diesen Entscheidungen gegen uns selbst stehen. Und darum kehrt diese Heilungskrise so lange immer wieder, bis wir uns daran erinnern. Entweder langfristig, oder bis zum nächsten Mal, wo wir auf den Gedanken reinfallen, dass es etwas wichtigeres gebe, als einen Stammplatz für die eigene Freude im Leben freizuhalten.
Erkenntnis: Ich muss über die Dinge schreiben, wenn ich drin bin oder noch einigermaßen dicht dran. Sobald ich eine Sache durchgearbeitet habe, fällt es mir schwer, mich daran zu erinnern bzw., ich habe überhaupt nicht die Energie und die Lust dazu, darüber zu sprechen.
Und auch wenn die Initialmotivation nicht jemand im außen ist, der unbedingt hören müsste, was ich erlebe und wie ich damit umgehe – hinterher bekomme ich eigentlich immer Rückmeldung von jemandem, der/die sich verstanden gefühlt hat, und dem/der das etwas bedeutet hat. Das ist auch wertvoll. Wir leben ja nicht, um mit uns allein zu sein, sondern in Verbindung. Darum schreibe ich manche Dinge eben nicht (nur) in mein Tagebuch, sondern spüre den Ruf, sie hier zu teilen.
Es muss nicht immer ALLES gesagt werden, damit alles Wichtige gesagt ist
Das waren mit Sicherheit nicht ALLE Erkenntnisse, die mir in der letzten Zeit durch das Erlebte kamen – und darin steck auch eine Erkenntnis: Manchmal ist nicht ALLES gesagt, aber alles, was für den Moment hier und jetzt wichtig ist. Mehr Erkenntnisse werden folgen, manche werden hier auf dem Blog auftauchen, manche sind einfach nur für den Moment wichtig. Dinge zu einem Abschluss zu bringen ist nicht das gleiche, wie etwas ein für alle Mal abzuschließen, so dass es nichts mehr dazu zu sagen gibt. Wäre doch schade.
PS: Ich kann mir gut vorstellen, hierzu demnächst noch ein Instagram Live zu machen. Wenn Du magst, dann verbinde Dich gerne mit mir auf Instagram und sei dabei.
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Bananenbrot Rezept – Einfach & Saftig
Dieses Bananenbrot Rezept einfach saftig ist wie die meisten meiner Rezepte eine Abwandlung eines Rezepts, dass ich im Netz gefunden habe. Ich backe nie ganz ohne Rezept, wandle das, was ich finde aber immer spontan nach dem, was mir einfällt ab. In diesem Fall hatte ich zwei Bananen mehr, als im Inspirations-Rezept auf Einfach Backen standen, so dass ich beim Zucker gespart habe und das Brot noch saftiger wurde. Und ich habe noch eine Pumpkin-Spice-Mischung hinzugefügt, von der ich das Gefühl hatte, sie würde sich gut im Teig machen (hat sie, und es ist mir egal, dass Mai ist 🙂 ). Außerdem nehme ich immer Dinkelmehl.
Mein Bananenbrot Rezept – Einfach & Saftig
Arbeitszeit 20 Min. + Backen 55 Min. + Niveau Einfach + Ergibt: ein Brot (ca. 10 Stücke)
Zutaten
5 reife Bananen
80ml Öl
50g brauner Zucker
2 Eier (Gr. M)
200g Dinkelmehl
1,5 TL Natron
Saft einer halben Zitrone
1 Prise Salz
1 Vanilleschote
1 Päckchen Pumpkin Spice (gibt’s im Herbst oft in den Läden, meine war von dm) oder andere Gewürze Deiner Wahl (Zimt ist immer gut)
Optional: einige gehackte Walnüsse oder andere Nüsse nach Wahl
etwas Butter für die FormSchritt für Schritt
Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Eine Kastenform (Innenmaße 23 x 10 cm), oder wie in meinem Fall, zwei kleine Auflaufformen, gut einfetten.
Die Bananen mit einer Gabel in einer Schüssel zerdrücken.
Die Vanilleschote mit einem Messer der Länge nach einritzen und auskratzen.
Das Öl mit Zucker und Ei verquirlen.
Mehl, Natron, Salz, Pumpkin Spice-Mischung und Vanille vermischen und mit der Öl-Eiermasse verrühren.
Das Bananen-Püree einrühren.
Optional kannst Du zuletzt auch noch gehackte Walnüsse (oder andere Nüsse Deiner Wahl) unterrühren.
Zuletzt den Saft der halben Zitrone hinzugeben (damit das Natron reagiert und der Teig schön fluffig wird).
Den Teig in die Form(en) gießen und im vorgeheizten Ofen ungefähr 55 Minuten backen. (Je kleiner die Form, desto kürzer die Backzeit, also ggf. schon früher mal mit einem Holzstäbchen reinstechen und testen.)
Das Bananenbrot nach dem Backen auskühlen lassen und dann aus der Form nehmen.
Das ist also das Bananenbrot Rezept einfach saftig. Schreib mir gerne in die Kommentare, falls Du das Rezept ausprobiert hast – und was Du noch für leckere Varianten magst.
Hier findest Du alle meine Lieblingsrezepte.
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Thüringer Wald Urlaub | Fotoblog
Der Thüringer Wald ist eine Herzensempfehlung, wenn du Urlaub in Deutschland machen möchtest. Wunderschöne Natur und tolle Wanderwege. Wir haben ein verlängertes Wochenende genutzt und sind Freitag nach Masserberg am Rennsteig gefahren und Sonntag zurück.
Wir haben eine kurze Wanderung (eher ein Spaziergang: ca. eine Stunde) am Freitag Abend gemacht, um unsere unmittelbare Umgebung zu erkunden.
Am Samstag sind wir dann fast 25 Kilometer gelaufen. Mit der Komoot-App (unbezahlte Werbung) haben wir uns eine Strecke rausgesucht, die zum sogenannten Nadelöhr führte – und da wir die Werraquelle noch sehen wollten, haben wir die Tour noch hintendran gehängt.
Das war nicht ohne – einer der heißesten Tage im Jahr – aber immerhin „nur“ um die 30°, keine 38°, wie es wohl Zuhause in Frankfurt waren. Es war wunderschön hier zu wandern, wir wurden immer wieder mit tollen Aussichten belohnt.
Ein wunderschöner weiter Blick, der auch mehrfach hier auf den Fotos auftaucht, war gleich hinter dem Hausberg am Hotel.
Die Läufer des Rennsteig-Staffellaufs, der auf diesen heißen Tag fiel, haben mir trotz der tollen Aussicht auf der Strecke sehr leid getan – bei der Hitze hätte ich wirklich nicht schneller laufen wollen.
Sonntag, auf dem Heimweg, sind wir noch an zwei Stationen angehalten, die uns auf dem Hinweg aufgefallen waren: ein See, genauer gesagt, die Talsperre Ratscher und der Gartenmarkt im Kloster Veßtra.
Das Schöne an Kurzurlauben ist, dass es mir immer so vorkommt, als wäre ich viel länger weggewesen. Ich hätte siche rnoch mehr Zeit im Thüringer Wald verbringen können, aber das hier war schonmal ein sehr guter Anfang.
Hier kommen die Bilder. 🙂
Gleich hinter dem Hotel ging es über einen Hügel – zu dieser wunderschönen Wiese, wo man soooo weit in die Ferne schauen konnte. Das im Hintergrund war „unser“ Hotel – das Hotel Auerhahn am Rennsteig. Ich liebe ja Lupinen – davon gab es auch einige immer wieder am Wegesrand – schon etwas von der Hitze angetrocknet, aber immer noch wunderschön. Diesen tollen Blick hatten wir unterwegs auf der Wanderung zum Nadelöhr. Fingerhut gab es auch jede Menge. Es gibt definitv mehr Wanderwege im Thüinger wald, als man an einem Wochenende ablaufen könnte … Das Gasthaus an der Werraquelle war auch sehr nett. Vor allem der Kellner war sehr freundlich und schien Freude an seinem Job zu haben. So etwas fällt mir immer auf und freut mich. 22 km und inzwischen endlich ein paar Limos und Fassbrausen im Bauch. Sprung zum Sonntag: Das war schon wieder auf der Heimfahrt, an der Talsperre Ratscher. Unser zweiter Stopp auf der Heimfahrt: Das Kloster Veßtra und der jährliche Gartenmarkt. Den Schatten brauchte man an diesem Tag wirklich. Bei diesem Foto muss ich lachen, wenn ich es sehe – ich hatte eine ganz bestimmte Vorstellung, wie Carsten es hätte aufnehmen sollen. Er hat es natürlich anders gemacht. (: Andere schöne Orte Urlaubsziele in Deutschland: