Der Garten meiner Eltern :: My parent’s garden

DE – Es ist mal wieder Zeit für einen Beitrag mit Bildern aus dem Garten meiner Eltern. Die Rosen stehen in voller Blüte und überhaupt ist es so paradiesisch hier. Kaum zu glauben, dass dies der letzte Sommer in dieser Oase sein soll. Um so mehr Anlass, die Schönheit jetzt zu genießen.

Meine Mutter hat übrigens ihren eigenen Blog, auf dem sie Bilder und Berichte aus ihrem Garten teilt: nettesgartenleben.de

EN – It’s time for another post with pictures from my parents‘ garden. The roses are in full bloom and the place is truly paradise. It’s hard to believe that this is supposed to be the last summer in this oasis. All the more reason to enjoy it now.

My mom has her own blog where she shares pictures and notes (in German) from her garden: nettesgartenleben.de

Die filigranen Stickereien auf den Kissen sind das Zauberwerk meiner Tante.
The intricate embroidery on the pillow cases was made by my talented aunt.
Sarine trinkt Kaffee - Woche in Bildern 30. Mai

Disziplin, Durchhaltevermögen, Beständigkeit

This week German only, please use the Gtranslate tool.

Ich bin schon lange überzeugt davon, dass Beständigkeit das wichtigste Element für Erfolg ist.

Ich glaube sogar, dass es egal ist, welche Strategie man benutzt, solange man beständig in seiner Präsenz ist. Deshalb hat es mir lange sehr viel ausgemacht, dass ich diese Beständigkeit nicht aufbringen konnte.

Inzwischen habe ich das Muster dahinter besser verstanden. Es gab bestimmte Mechanismen, die am Werk waren, weshalb ich trotz meines Wissens und Verstehens gehandelt habe, wie ich gehandelt habe. Ich bin mir selbst auf den Leim gegangen bin ohne es zu merken.

Es gab immer Gründe für meinen Rückzug, die mir plausibel erschienen:

Entweder, weil ich das Gefühl habe, dass ich gerade nichts mitzuteilen habe oder, wenn es um meine Arbeit als Coach ging, weil ich das Gefühl hatte, meine Angebote seien nicht (mehr) stimmig, ich hätte mich irgendwie nicht passend positioniert und müsste das nochmal neu überdenken und überarbeiten.

Meine Gründe (habe nichts zu sagen, falsche Positionierung, vielleicht will ich eigentlich gar nicht Coach sein) haben sich immer wahr angefühlt. Sie kamen jedoch in Wahrheit aus meinem Widerstand gegen Disziplin, Durchhaltevermögen und Beständigkeit.

Mir wurde klar, dass ich diese nicht als neutral oder gar als hilfreiche Werkzeuge empfand, sondern regelrecht ablehnte. Der Grund dafür ist einfach und ich bin mir sicher, es geht vielen von euch ähnlich: in meiner Kindheit/Jugend galten Disziplin, Durchhaltevermögen und Beständigkeitals Tugenden. Das allein ist ja noch kein Problem, denn das sind sie ja eigentlich auch. Mein Konflikt bestand darin, dass ich nicht verstand, dass diese Tugenden darum wertvoll sind, weil sie einem helfen, Ziele zu erreichen.

Ich empfand den Zusammenhang als „Man muss über diese Fähigkeiten verfügen, um ein guter (=liebenswerter) Mensch zu sein“. Das ist kein Satz, der je buchstäblich so gefallen wäre. Es war einfach meine Interpretation. Egal, was Eltern, Lehrer, etc. bewusst oder unbewusst vermitteln:

Es ist an uns als Erwachsene, mit hinderlichen Schlusssätzen aus der Kindheit aufzuräumen.

Nachdem ich also viele Jahre gut darin war, ein guter (weil fleißiger, leistungsfähiger) Mensch zu sein, kam ich logischerweise irgendwann an den Punkt, wo ich bemerkte, dass die Rechnung nicht aufging. Es ist furchtbar, das Gefühl zu haben, irgendwie sein zu müssen, um liebenswert zu sein.

Was passiert also? Rebellion. Wir ziehen den Schluss, dass wir all diese Dinge ab jetzt einfach sein lassen, an denen unsere Liebenswürdigkeit scheinbar bemessen wurde. Weil wir uns ja beweisen wollen, dass wir immer liebenswert sind.

Tja, und dann kommt irgendwann der Tag, an dem wir merken, dass diese Dinge, die wir weggeworfen haben, doch nicht die Wurzel des Übels waren. Sondern dass sie, im Gegenteil, zu etwas gut sind. Sie sind unabdingbar, wenn wir unserer Kreativität einen physischen Ausdruck geben wollen.

Ob wir uns geliebt fühlen oder nicht, hängt nicht von unserer Leistung ab. Als Kinder lernen zwar viele von uns, dass dem so ist. Aber wir haben als Erwachsene die Möglichkeit durch unser Bewusstsein, diese Verknüpfung wieder zu lösen.

Wenn wir den Wunsch haben, etwas aufzubauen, werden wir früher oder später an den Punkt kommen, dass wir Leistungsbereitschaft, Disziplin, Beständigkeit brauchen. Egal, ob wir uns geliebt fühlen oder nicht.

Ich bin überzeugt, dass diese „Irrungen und Wirrungen“, unsere Interpretationen, deren Überprüfung und die Revisionen keine Fehler sind. Im Gegenteil.

Es braucht diese Reise mit dem Verstand durch die Erfahrungen, um Erkenntnisse in der Tiefe zu integrieren: die Annahme von Tugenden, gefolgt von deren Ablehnung und die Suche nach bedingungsloser (Selbst-)Liebe, um zu erkennen, dass wir bedingungslos geliebt sind und dass die Tugenden einen Wert an sich haben.

Das Leben wird entspannter, je mehr wir uns darauf einlassen, dass diese Erkenntnisreise kein Ziel hat, das es schnellstmöglich zu erreichen gilt.

In Wahrheit sind das Erkennen und das Lernen selbst Ziele des Lebens.

Sobald wir eine Erkenntnis haben, entsteht daraus eine neue Frage.

Sobald wir ein Ziel erreicht haben, suchen wir ein neues Ziel, das unserem Leben Richtung gibt.

Es heißt so oft, dass Glücklichsein der Sinn des Lebens sei. Ich glaube, der Sinn des Lebens besteht in etwas anderem.

Ich glaube, dass die Fähigkeit zum Glücklichsein in uns ist, von Natur aus. Oft haben wir uns davon abgeschnitten. Viele Menschen begeben sich auf ihren bewussten spirituellen Weg, um diesen Zugang wieder zu finden.

Wenn wir ihn gefunden haben, entdecken wir zwei Dinge: dass Glücklichsein kein permanentes Glücksgefühl bedeutet. Und das unsere Gefühlswelt als Ganzes eine Karte ist, mittels der wir unser Leben navigieren.

Wenn wir versuchen, unangenehme Empfindungen daraus zu entfernen, dann versuchen wir dem zu entkommen, was ich als den eigentlichen Sinn des Lebens sehe: Erkenntnis. Erkenntnis ist Wahrheit und Wachstum zugleich.

Das bedeutet nicht, dass es egal ist, ob wir glücklich oder unglücklich sind. Wie gesagt: unsere gesamte Gefühlswelt ist die Karte. Natürlich sollten wir uns von unseren Gefühlen leiten lassen. Nur braucht es eben etwas Übung, die Interpretation zu lernen.

Inspiration

Ich knüpfe an, an meinen Wunsch von letzter Woche, mehr mit dir zu teilen, wer und was mich gerade inspiriert. Bücher, Podcasts, Coaches, etc.

Buch

Der Weg des Künstlers

Ich wusste schon länger von diesem Buch und war auch ganz begeistert, als mir Julia Cameron’s The Right to Write begegnete. Der Weg des Künstlers kam durch Führung diese Woche zu mir und hat seine Wirkung bereits getan, ohne, dass ich über die Einleitung hinaus gekommen wäre: nachdem ich also begriff, dass meine Ablehnung gegen Disziplin aus meiner Kindheit/Jugend kam, dachte ich, ich müsste mehr über bestimmte Eltern-Kind-Strukturen verstehen, um hier eventuelle Bindungen lösen zu können.

Es gab sogar ein Buch in der Buchhandlung, was genau auf meine Situation zu passen schien. Jedoch bemerkte ich, als ich es in der Hand hielt, dass mehr Wissen überhaupt nicht das war, was mir jetzt dienen würde. Ich fragte spontan nach dem Weg des Künstlers, und siehe da, er war da. Als ich das Buch in der Hand hielt, spürte ich sofort, wie die Energien in mir in Bewegung kamen.

Spannenderweise war ich in der Woche dann gar nicht so „ziellos“ kreativ, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich bekam ganz viele konkrete Ideen für meine Kommunikation als Coach. Es war als kämen die Künstlerin in mir und die Planerin zum ersten Mal seit langer Zeit aus ihrem Konflikt der gegenseitigen Ablehnung heraus und ich konnte das Bild sehen, wie die beiden zusammen so viel mehr bewegen können.

Von wem ich mich zur Zeit coachen lasse

Wie ich letzte Woche beschrieben habe, habe ich in der Coaching-Welt bisher die Tendenz beobachtet nicht darüber zu sprechen, dass man sich als Coach auch beraten lässt. Wenn jemand doch über ein eigenes Coaching spricht, dann wird der Kollege/die Kollegin oft nicht genannt. Vielleicht aus Sorge, die eigenen Klient*innen könnten dann „abwandern“?

Ich meine, diese Angst ist unbegründet: Wir alle haben doch ein sehr feines Gespür dafür, was uns gerade weiter bringt. Darum möchte ich dir nicht nur meine eigene Arbeit ans Herz legen, sondern auch meine Kolleginnen empfehlen, mit denen ich selber gerne arbeite. Wenn du bei ihr gerade besser aufgehoben bist als bei mir, dann haben wir doch alle etwas davon, wenn ich dich auf diesem Wege in die richtige Richtung weisen kann. Und wenn du wirklich gerne mit mir arbeiten möchtest, dann wirst du das auch dann noch wollen, wenn andere Coaches zur Auswahl stehen. 😉

Ich lasse mich aktuell von La Lindbladh begleiten, genauer gesagt mache ich ihren drei-monatigen „Seelenklang“. Ihre Arbeit hat ganz wesentlich zu meinen Erkenntnissen und Fortschritten der letzten Zeit beigetragen und ich lasse mich seit vielen Jahren immer wieder von ihr beraten.

Hier findest du mehr Information über La und ihre Angebote.

Was ist mit dir?

Hattest du besondere Aha-Momente in der vergangenen Woche, bei denen du dein Wachstum spüren konntest? Ich freue mich darüber in den Kommentaren zu lesen.

Wenn du gerne üben möchtest, deine Gefühlswelt bewusster wahrzunehmen, empfehle ich dir zu meditieren. Jeden Sonntag leite ich gratis eine live Meditation an, um 20 Uhr auf Instagram. Ich freue mich, wenn du dabei bist. Nicht auf Instagram oder keine Zeit? Hier findest du das Archiv der bisherigen Meditationen.

Wenn du dir Begleitung dabei wünscht, deine eigene Gefühlswelt besser kennen und vor allem verstehen zu lernen, dann können Coachings hilfreich sein. Wenn du dich für eine persönliche Begleitung von mir als Life Coach interessierst, dann schreib mir einfach eine Mail mit deinem Anliegen an info@fengshuiflow.de.

Erstberatung 90 Min./90€ :: Einzelsitzung 45 Min./90€ :: 3x 45 Min./250€ :: 6x 45 Min./500€ :: weitere Formate auf Anfrage

Nohila Driever in Frankfurt am Main

Als Life Coach Klientin sein, Konkurrenz und eine Empfehlung zum Thema Geld

Als Life Coach Klientin sein, Konkurrenz, Geld - Sarine Turhede - www.roadtowalden.com

Als Life Coach beschäftige ich mich ja nicht nur aus der Coaching-Perspektive mit der persönlichen Entwicklung meiner Klientinnen, sondern genauso mit meiner eigenen. Da ich sowieso nicht an Konkurrenz glaube sondern daran, dass wir alle mehr davon haben, einander zu bestärken, möchte ich mehr über Angebote zu schreiben, die ich selber nutze und die mich begeistern.

Ich habe den Wunsch schon früher verspürt, konnte ihn aber nicht mit meinem inneren Bild des Life Coach vereinen. Bis mir bewusst wurde, dass ich einfach nicht diese Art von Life Coach repräsentieren will, an der ich glaubte, mich orientieren zu müssen: Ich stehe nicht für das Bild des Life Coach zur Verfügung, der andere anleitet, weil er vorgibt das perfekte Leben zu haben und darum behauptet in der Lage zu sein, andere zu ihrem perfekten Leben zu führen. Der darum so tun muss, als hätte er es nicht mehr nötig, sich mit seiner eigenen Entwicklung zu befassen. Davon gibt es mehr als genug.

Leben ist Wachstum, nicht Perfektion. Auch als Life Coach.

Wofür ich als Life Coach stehe, und wozu ich mir erst die Erlaubnis geben musste (und ich gebe sie dir hiermit weiter, falls du sie ebenfalls suchst): Der Life Coach, der sich selbst als bewussten Menschen sieht, der andere dabei begleitet, ein bewusstes Leben zu führen. Der dabei selber Lernender bleibt und dies auch nicht zu verstecken versucht – sondern im Gegenteil: Der genau darin etwas erkennt, das es Wert ist, geteilt zu werden.

Ein bewusster Mensch hat kein perfektes Leben. Auch nicht, wenn er Life Coach ist

Er sucht auch nicht mehr danach. Weil er sich von der Illusion befreit hat, dass es ein Problem gibt, was zwischen ihm und einem perfekten Leben steht. Er hat erkannt, dass Leben Wachstum bedeutet und somit: Dass immer wieder Herausforderungen auf seinem Weg liegen werden. Und dass ein glückliches Leben sich dann einfindet, wenn wir uns auf diesen Wachstumsprozess willentlich einlassen. Wenn wir aufhören, dagegen anzukämpfen und uns zu wünschen, das Leben wäre anders.

Bewusst leben heißt, sich auf das, was ist, einzulassen, anstatt dagegen anzukämpfen.

Ein bewusster Mensch sucht sich also keinen Coach, der ihm das perfekte Leben verspricht, sondern einen, der ihn dabei begleitet, die nächste Stufe seines Wachstums zu erreichen.

Ein bewusster Mensch reagiert misstrauisch auf Coaches, die ihm eine makellose Fassade präsentieren. Ihn interessiert vielmehr: „Wie lebt jemand, der den Fragen und Herausforderungen seines Lebens bewusst begegnet?“

Nicht jeder bewusste Mensch hat irgendwann den Wunsch, als Life Coach zu wirken. Aber die Art von Life Coach, die ich hier beschreibe und zu der ich mich zähle, bleibt ein Leben lang ein lernender Mensch.

Die folgende Empfehlung ist also für dich als bewusster Mensch, der sich für das Thema Geld interessiert. Sie ist auf der Meta-Ebene für dich als Life Coach, der nach Erlaubnis sucht, seinen eigenen Entwicklungsweg zu beschreiben.

Deine Beziehung zu Geld – mein Impuls als Life Coach für dich, wenn du plötzlich materiellen Reichtum hast, aber nicht weißt, wie man ihn genießt

Meine Beziehung zu Geld

Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurück blicke, dann sehe ich, dass ich zwar durchaus finanzielle Tiefgänge hatte. Dass ich aber gerade in den Zeiten, wo ich finanziell gut versorgt gewesen bin oft das Gefühl in mir trug, „Es ist zu wenig“. Immer wieder, wenn ich mich in diesen Phasen aus einem inneren Druck heraus mit dem Thema Geld beschäftigt habe, dann hatte ich alle möglichen Erkenntnisse und Aha-Momente. Aber nichts davon hatte etwas mit Geld zu tun oder veränderte irgendetwas etwas an meiner finanziellen Situation.

Als ich von Nohila Drievers Workshop „Deine Beziehung zu Geld“ erfuhr, empfand ich vor allem Neugierde, anstelle von Druck mich mit dem Thema Geld beschäftigen zu müssen.

Häufiger Irrtum im Zusammenhang mit Geld und dem Gesetz der Anziehung

Ich beobachte, dass das nach wie vor etwas ist, das wir meinen zu verstehen, wenn wir uns mit Energiearbeit und besonders dem Gesetz der Anziehung beschäftigen, das wir aber praktisch oft genau umgekehrt machen: Wer Fülle möchte, muss aus Fülle handeln. Etwas aus dem Mangel heraus anzugehen, führt zu mehr Mangel.

Die „Falle“ liegt darin, dass wir uns meist in einem Zustand des Mangels nach mehr Fülle sehnen – und dann irgendwie diesen Schritt überspringen wollen, innerlich in die Fülle zu gehen, damit sie sich auch im Außen verwirklichen kann. Stattdessen gehen wir mit Mangel in die Umsetzung und wundern uns dann, warum keine Fülle dabei herauskommt.

Life Coach Tipp: Unsere Beweggründe bestimmen das Ergebnis.

Und ja, der Mangel kann sich auch als Freude „tarnen“, oder genauer gesagt: Euphorie. Wenn wir dieses Gefühl haben, „den heiligen Gral“ gefunden zu haben. Die eine Antwort. DEN Workshop, mit DEM Schlüssel für unser Problem.

Darauf solltest du achten, wenn du einen Life Coach oder ein Angebot zum Thema Geld in Erwägung ziehst

Darum empfehle ich dir in Bezug auf Angebote zum Thema Geld immer (und zwar egal, von wem sie kommen – denn der entscheidende Faktor ist tatsächlich nicht der Anbieter sondern du): Überprüfe genau deine Motivation. Wenn da nur ein Hauch von Mangel dran haftet, wird deine Erfahrung dementsprechend sein.

Die Krux ist: Viele von uns beschäftigen ja nur dann mit Geld, wenn wir Mangel empfinden. Die wenigsten von uns sind so sozialisiert, dass es positiv ist, sich mit Geld zu beschäftigen. So verhalten wir uns auch.

Finde die Fülle, die bereits da ist und fokussiere darauf, um in anderen Bereichen mehr Fülle zu erzeugen.

Was ich dir empfehle, wenn du im Mangel bist und das dringende Gefühl hast, jetzt diesen (oder irgendeinen anderen) Workshop zum Thema Geld machen zu müssen, um so aus dem Mangel zu kommen: Lass es bleiben. Finde einen Bereich in deinem Leben, in dem Fülle ist und konzentriere dich auf die Fülle dort. Denn es geht um das Prinzip, nicht um die konkrete Sache. Und keine Sorge: Es gibt in deinem Leben Fülle, egal wie sehr du finanziell im Mangel sein magst.

Die besten Entscheidungen und Erfahrungen sind immer die, die einfach nur mit einem Impuls beginnen, was der nächste Schritt ist. Wenn du dich davon lösen kannst, dein Glück davon abhängig zu machen, ob die konkrete Sache eintritt oder nicht.

Das ist der Zustand, wenn wir bereit sind, uns zu bewegen. Gleichzeitig versuchen wir nicht, dem Universum vorzuschreiben, auf welche Weise unser nächster Schritt gefälligst vonstatten zu gehen habe. Das kann man auch Fülle nennen. 😉

Was an Nohila Driever und Ihrer Art zu arbeiten besonders ist

Es gibt mehrere Aspekte, die ich an Nohila und ihrer Art zu arbeiten besonders finde. Da ist erst einmal ihre Gabe, energetische Arbeit handfest zu machen. So hat sie uns Workshop-Teilnehmer*innen auf der energetischen Ebene unser bisheriges Verhältnis zu Geld wahrnehmen lassen. Anschließend zeigte sie uns, wie wir dieses Verhältnis selbst so gestalten können, dass es tatsächlich zu uns passt.

Eine gute Idee ist eine, von der alle denken, sie hätte von ihnen sein können.

So einfach und genial, dass man sich hinterher fragt, „Warum bin ich noch nicht selbst darauf gekommen, dass man das so machen kann?!“ Das ist der Kern einer guten Idee: Wenn sie einmal im Raum steht, finden alle, sie hätte von ihnen kommen können. Es braucht aber tatsächlich eine Visionärin, die sie zuerst in den Raum stellt. Nohila gehört absolut zu diesen Visionärinnen.

Was ich besonders hilfreich finde

Eine weitere Qualität, die ich an Nohila sehr schätze, klang in dem eben Beschriebenen bereits an: Nohila ist sehr gut darin, Wesen und Energien zu lesen. Sie gab mir ein Bild, für mein Verhältnis mit Geld, dass ich sehr treffend fand, das ich selbst niemals so hätte in Worte fassen können.

Life Coach Tipp: Integration ist annehmen, was ist.

Es hat übrigens sieben Wochen gedauert, bis ich dieses Bild integriert hatte. Sprich: bis ich die Phasen von „Oh, das stimmt ja wirklich! Nein, wie schrecklich?!“ bis hin zu „Ja, stimmt, so mache ich das und jetzt verstehe ich, warum das gut ist und wie ich das für mich nutzen kann anstatt es bekämpfen zu wollen“ durchlaufen hatte. Nur so als „Fußnote“ für diejenigen von euch, die sich nach Energiearbeit auch immer beobachten, um die physische Manifestation im Alltag zu erkennen. (:

Wem ich diese Arbeit empfehle

Ich empfehle dieses Angebot allen, die sich in einer Situation befinden, wo das Leben sie mit einer materiellen Fülle konfrontiert hat, die sie im Inneren noch gar nicht als „echt“ im Sinne von zu sich gehörig empfinden können. Konkret ausgedrückt: Wenn jemand plötzlich scheinbar „zufällig“ eine größere Summe Geld bekommen hat, ohne geübt darin zu sein, mit so viel Geld umzugehen. Geschweige denn, es zu genießen.

Fülle ist eine Frequenz.

Ich denke da an das Phänomen der Lotto-Gewinner*innen, von denen man ab und zu liest, die ihren verhältnismäßig riesigen Gewinn innerhalb kürzester Zeit wieder verlieren – eben weil sie sich auf der energetischen Ebene nicht in der entsprechenden Frequenz befinden, um diese Fülle annehmen/halten zu können.

Wenn dich der Verdacht beschleicht, es könnte dir ebenso ergehen wie den „armen Lottogewinner*innen“, dann nimm dies als Impuls, dich mal auf der energetischen Ebene mit deinem physischen Reichtum zu beschäftigen. Zum Beispiel in diesem Workshop.

Life Coach Tipp: Deine Frequenz bestimmt deine Realität.

Ebenso empfehle ich diesen Workshop Menschen, die plötzlich feststellen, dass sie eigentlich auf einem „Berg“ von materiellem Reichtum sitzen. Den sie aber nicht als Reichtum empfinden können, sondern der eine Angst oder Belastung darzustellen scheint.

Kurz gesagt: Ich empfehle die Arbeit mit Nohila allen, die sich aus einer materiellen Fülle heraus mit Geld beschäftigen möchten. Sie ist eine tolle Unterstützung dabei, das Innere in Einklang mit der äußeren Manifestation zu bringen.

Mehr Information über Nohila und ihre Angebote findest du hier: https://nohiladriever.com/

Blog Header - Torte - Einladung - Sarine - Blumen

Der Mai in Bildern :: May in pictures

Küche mit Blick ins Grüne
Der Blick aus dem Küchenfenster bei C. Eine richtige Oase in der Stadt. :: View from the kitchen at C’s. A little oasis in the middle of the city.

Wir haben uns eine Woche Urlaub genommen, um die Küche zu renovieren. Gestrichen ist sie und die ersten Schränke sind dank Hilfe von Cs Familie aufgebaut. Wenn der Raum fertig ist, werde ich einen eigenen Blogartikel darüber schreiben. Hier schonmal ein Einblick, wie es vorher aussah (die scheußliche Breinuance der Wandfarbe kommt leider nicht so richtig zur Geltung):

We took a week off from work to renovate the kitchen. We’re done painting and thanks to C’s family, several of the cupboards have been set up. I’ll post a full reveal blog once everything is finished. Here’s a little sneak peek at what it looked like before (unfortunately it doesn’t really do justice to the icky shade of mush that the wall had):

Muttertag 2021
Der Blumenladen bei mir in der Nähe hat immer ganz schöne Gestecke. Zum Muttertag haben wir das hier verschenkt. :: The flower shop near my place always has lots of pretty arrangements. For Mother’s Day, we gave this one away.

Im Zuge der Küchenrenovierung haben wir einiges im Internet verkauft. Und ich begann auch selbst, mehr nach gebrauchten Sachen online zu schauen. Manchmal läuft es gut. Und manchmal ist es Lehrgeld: wie dieser rote Toaster. Schön ist er, aber er wird leider auch außen sehr heiß und wenn das Brot nur normale Toast-Größe hat, ist es schwierig rauszufischen. Die 5 €, die er gekostet hat verbuche ich als „Gut, dass ich mir von dieser Marke nichts zum Neupreis gekauft habe“.

While renovating the kitchen, we sold a few things online. And I rediscovered the joy of finding previously used and loved things. I’m usually pretty good at sensing what’s a good purchase and what isn’t. This one wasn’t, and I only found out afterwards: better looking than my old one (which was really the only reason I wanted a different one), but the exterior gets extremely hot when toasting. And apparently you need extra large slices of toast, otherwise they’re kind of hard to get out. So these 5€ I spent here were my investment in finding out whether I will ever want to purchase a new toaster from this brand …

roter Toaster

Als ich einmal damit begann, moch daran zu erinnern, dass man Dinge ja auch gut gebraucht kaufen und verkaufen kann, habe ich mir dann endlich auch mal eine App für Kleider heruntergeladen. Super easy. Braucht nur einen Augenblick, um ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Preise man wofür nehmen kann. Und welche Paket-Dienstleister gut sind, und welche einfach nur eine Mitteilung schicken, dass das Paket im Paket-Shop angekommen sei, obwohl es überhaupt nicht stimmt … (Überraschung: der Billigste)

Once I remebered how easy it is to sell and buy used things online, I finally downloaded an app for clothes. Love how easy this is. Just took me a second to get a feeling for the pricing. And to figure out which parcel services are good, and which ones just tell you they delivered your package but they actually didn’t … (surprise: the cheapest one)

Meine Kleiderschrank unterläuft gerade eine Verwandlung von dunkel zu bunt. Danke Internet. :: My closet is undergoing a transformation from dark to more colorful again. Thank you internet.
Der Ostpark ist einer meiner Lieblingsplätze in Frankfurt. :: The Ostpark is one of my favorite spots in Frankfurt.
Sarine im Ostpark
Während der Küchenrenovierung bekam ich auf einmal ein Gerstenkorn. Das erste, was ich mache, wenn mich irgendein körperliches Leiden überkommt ist: „(Symptom)+seelische Bedeutung“ nachschlagen. Immer wieder spannend. (: :: While cleaning out the kitchen, I got a stye in my right eye. The first thing I do, when I get any sort of sore or disease is google „(insert symptom)+spiritual cause“. Always fascinating. (:
Blühender Baum
Baum mit rosa Blüten
rosa Blüten vor blauem Himmel

Diese Woche schloss sich der Kreis für meine Workshop-Gruppe zum Thema online-Kommunikation. Ich habe Zeichnungen für die Teilnehmerinnen zu ihren jeweiligen Themen gemacht. Wenn du neugierig bist, wie du eine energetische Zeichnung nutzen kannst, schau dir gerne mal die Aufzeichnung meiner geführten Meditation „Einladung vom Leben“ an. Ich verlinke sie dir am Ende dieses Blog-Artikels.

This week my workshop series on online communication came full circle. I made energetic drawings for each of the participants. Every Sunday I host a live guided meditation on my YouTube channel. Tonight’s meditation was on the energetic drawing „Invitation“. If you are curious, you will find the link at the end of this blog post. (The meditation is in German though). Next Sunday’s meditation will be in English again. You will find the link for that at the end of this post as well.

Zeichnung Einladung
Zeichnung Mühelose Geschenke
Segen der Natur
Nature’s blessing
Kraft der Polarität
Power of Polarity

Einen Geburtstag haben wir im Mai auch schon gefeiert. Weitere folgen.

So far this month has blessed us with one birthday and lots of cake. More to be expected.

Geburtstag
Wiesenblumenstrauß
Schwimmbadtorte
Heißt hier: Schwimmbadtorte Du kennst sie vielleicht als: Hannchen Jensen Torte, Berliner Luftkuchen, Himmelstorte. Auf jeden Fall sehr lecker, besonders wenn Cs Mama sie macht. :: Around here this is called „pool pie“ but all of the above are names for it across the country. Either way, it’s as delicious as it looks. Especially when made my C’s mom.

Und hier noch ein Bild vom Lohrberg. Auch ein Lieblingsort hier in Frankfurt. Unter anderem wegen einem tollen Blick auf die Stadt, den man hier aber nicht sieht. 😛

And here’s a picture of me at the Lohrberg. Another favorite place in Frankfurt. Especially loving the view, which you can’t see in this picture. 😛

Sarine auf dem Lohrberg

Hier wie versprochen die geführte Meditation zu der energetischen Zeichnung „Einladung vom Leben“:

And here is the link to next Sunday’s guided meditation. Would love for you to join me!

https://youtu.be/hRv7RhDRSYQ

Repotting – 6 step guide how to not do it // Umtopfen zum Frühjahr – Eine Anleitung in 6 Schritten, wie es nicht geht

When I repotted my plants this year, it went something like this (I recommend you follow these steps if you are looking for a way to entertain yourself or if you are for a suitable project to procrastinate):

Step 1: Realize that it needs to be done.

Als ich dieses Jahr meine Pflanzen umgetopft habe, da sah das so aus (Nachmachen empfohlen, wenn Du mal wieder über Dich selber lachen möchtest oder du ein geeignetes Projekt zum Prokrastinieren suchst):

Schritt 1: Konstatiere, dass es getan werden müsste.

Pflanzentopf, bei dem unten Wurzeln heraus schauen-Umtopfen zum Frühjahr - Eine Anleitung
The roots are peeking out of the bottom of the old pot – a sign that it’s time to repot. // Die Wurzeln schauen unten aus dem alten Topf heraus – ein Zeichen, dass es Zeit ist umzutopfen.

Step 2: Let the realisation sink in and wait several days until you get a bag of potting soil.

Schritt 2: Lass die Erkenntnis erstmal sacken und warte mehrere Tage, bis du einen Sack Erde besorgst.

Step 3: After I buying it, let the potting soil stand around for a while because naturally you don’t have any suitable, larger pots yet.

Schritt 3: Nachdem du die Erde gekauft hast, lass sie erstmal eine Weile im herumstehen, weil du natürlich noch keine passenden, größeren Töpfe hast.

Step 4: At some point, do go out and buy the right size pots.

Schritt 4: Geh irgendwann dann doch mal los und kauf Töpfe in der richtigen Größe.

Step 5: Check out planters too, but if you don’t like them or they’re too expensive, don’t buy any. It is so much better to leave the inner pots that you have already bought standing around for a while longer, together with the bag of potting soil.

Schritt 5: Schaue dir auch Übertöpfe an, aber wenn sie dir nicht gefallen oder zu teuer sind, kaufe absolut keine. Lass lieber – zusammen mit dem Sack Erde – auch die bereits gekauften Innentöpfe noch eine Weile herum stehen.

Pflanzen auf der Fensterbank - Umtopfen zum Frühjahr - Eine Anleitung
Waiting to be repotted, meanwhile enjoying the view. // Warten darauf, umgetopft zu werden und schauen in der Zwischenzeit weiter auf die Stadt.

Step 6: If at some point you find yourself so guilt-ridden that you can no longer stand it, simply repot anyway, even without suitable planters. Improvise and use an old pan, a cleaning bucket (and possibly a mixing bowl that you actually need) as sub-in planters. Now you can put off getting the right planters for a while longer.

Schritt 6: Wenn dein Gewissen es irgendwann nicht mehr aushält, dann topfe einfach trotzdem um, auch ohne passende Übertöpfe. Improvisiere und nimm eine ausrangierte Pfanne, einen Putzeimer (und ggf. auch eine Rührschüssel, die du eigentlich brauchst) als provisorische Übertöpfe. Jetzt kannst du das Besorgen von richtigen Übertöpfen nochmal eine Weile weiter vor dir herschieben.

Pflanze in einem Topf mit alter Bratpfanne als provisorischem Übertopf - Umtopfen zum Frühjahr - Eine Anleitung
Pflanze mit Rührschüssel als provisorischem Übertopf - Umtopfen zum Frühjahr - Eine Anleitung
Convenient: now that my cleaning bucket is standing in as a planter, I don’t need to clean the house for a while … right? // Praktisch: da mein Putzeimer nun Vertretung macht als Übertopf, brauche ich erstmal nicht zu putzen … oder?
Zitronenbaum mit Rührschüssel als provisorischem Übertopf - Umtopfen zum Frühjahr - Eine Anleitung
gelbe Küche mit Pflanzen auf der Fensterbank - Umtopfen zum Frühjahr - Eine Anleitung
Some are lucky planter-wise, since repotting does free up a few planters for smaller plants. // Manche haben Glück gehabt, weil durch das Umtopfen immerhin ein paar größere Töpfe frei wurden.

Oh yes: and if you have been thinking about getting fertilizer for your plants, this applies as well: get the fertilizer – but no watering can in which you could dilute it.

Now seriously: Where do you stand when it comes to these kind of things? Do you also have tasks that are actually really easy to do if you just take all the necessary steps into account at once, but for which you take forever because you don’t do that? Instead, carefully weigh every single step and delay it so long that everything becomes very complicated and time-consuming? I’m glad I’m not this way with everything in my life, and I do my best to take it with a sense of humour where I do catch myself doing this. How about you? Leave a comment below to share!

Ach ja: und wenn du darüber nachgedacht hast, Pflanzendünger zu besorgen, kannst du es genauso machen: Dünger kaufen – aber bloß nicht gleich dazu eine Gießkanne, in dem du ihn verdünnen könntest.

Wie bist du da so? Hast du auch solche Sachen, die eigentlich total simpel zu erledigen sind, wenn man einfach alle erforderlichen Schritte gleichzeitig berücksichtigen würde, für die du aber ewig brauchst, weil du eben genau das nicht machst? Stattdessen jeden einzelnen Schritt genau abwägst und so lange hinauszögerst, so dass alles sehr aufwändig wird? Ich bin froh, dass ich nicht in allen Lebensbereichen so bin und ich übe mich darin, es mit Humor zu nehmen, wenn ich mir dabei auf die Schliche komme, dass ich es an manchen Stellen eben doch bin. Wie ist es mit dir? Teile es gerne in den Kommentaren hier drunter.

2021 Update

Hello there, hi, how’s it going? Long time no see around here. (Entirely my fault, sorry.)

Recently I have been having this feeling that I want to go back to blogging a little more casually again, besides creating posts for my business site (which ironically has been kind of quiet, too). I realized that I actually started being less creative with my business posts when I stopped using blogging and social media for fun, and got very focused on making it a business thing only. I realized, yes, niching down and planning in advance is good – but what’s even better is not taking everything so seriously, not demanding that everything I put out to be a masterpiece.

So I realized that it would actually be very helpful to me being creative with my plans for my FengShuiFlow blog, if I had a second creative outlet, where it’s just about me having fun, not thinking so much of what makes sense to speak about to grow my audience.

So here we are. 🙂 I admit I am very excited about this.

Na du, wie geht es dir? Lange nicht gesehen hier. (Die Schuld ist ganz auf meiner Seite, sorry.)

Vor kurzem hatte ich das Gefühl, dass ich wieder ein bisschen freier bloggen möchte, nicht nur Posts für meine Business-Site erstellen (was ironischerweise irgendwann auch stagnierte). Ich stellte fest, dass ich mit meinen geschäftsmäßigen Artikel weniger kreativ war, als ich aufhörte, Blogging und soziale Medien einfach zum Spaß zu verwenden, und mich sehr darauf konzentrierte, es einzig zu einer Geschäftssache zu machen.

Ich finde zwar nach wie vor, dass es gut ist, sich zu positionieren und Inhalte zu planen – aber was noch besser ist, ist, nicht alles so ernst zu nehmen und nicht zu verlangen, dass alles, was ich herausbringe, ein Meisterwerk ist.

Also dachte ich, dass es für mich sehr hilfreich wäre, wenn ich ein zweites kreatives Ventil hätte, in dem es nur darum geht, Spaß zu haben und nicht so viel darüber nachzudenken, was gerade zu meinem Thema passt und wie ich meine Recihweite erhöhen kann.

Hier sind wir also. 🙂 Ich freue mich.

Lebensvisionen

Eine der wichtigsten Geschenke des vergangenen Jahres war für mich die Erkenntnis, wie Selbstverwirklichung tatsächlich funktioniert – dass es eine Mischung ist aus sich darüber bewusst werden, was wir uns eigentlich wünschen, diese Wünsche klar formulieren, loslassen, offen sein für Fingerzeige und Antworten, die uns in die richtige Richtung führen. Und natürlich auch Handlung.

Tatsächlich braucht es beides – Sein und Handeln. Das lässt sich in ganz konkrete, aufeinander folgende Schritte aufteilen.

Sein:

1. Werde dir bewusst, was deine Wünsche sind

Dazu braucht es Stille, dass du ganz bei und mit dir bist, denn nur in diesem „leeren“ Raum kannst du überhaupt die Stimme aus deinem Inneren wahrnehmen, die deine Wahrheit kennt und zu dir spricht.

Handlung:

2. Gib den Wünschen einen Ausdruck

Hol deine Vision aus der feinstofflichen Ebene der Ideen herab. Mach sie konkret, schreibe sie auf, zeichne sie, mach eine Collage, mach einen Kraftplatz, den du ihr widmest. So bringst du die Vision in eine Form, das macht sie schon dichter, konkreter, grobstofflicher, als wenn sie als Idee „da oben“ hängen bleibt. Was dabei besonders wichtig ist: deine gefühlsmäßige Verbundenheit mit der Idee. Das ist es genau genommen, was die Form ausmacht. Wenn du dich durch das Schreiben/Malen/Basteln/ … mit der Vision verbindest, dann wird sie in dir belebt. Danach solltest du auch auswählen, für welche Art von Form du dich entscheidest: alles, was dich dabei unterstützt, das innere Bild deiner Vision so wahrzunehmen, als wäre sie schon Wirklichkeit, ist nützlich.

Sein:

3. Lass deine Vision vertrauensvoll los

Gib deine Vision, deine Wünsche ab an deine geistigen Helfer. Sei offen dafür, dass Antworten kommen. Sei auch offen dafür, dass die Antworten möglicherweise nicht äußerlich die Form haben, die du dir vorstellst. Halte nach dem inneren Gefühl Ausschau, welches die Vision in dir auslöst (vielleicht ist es auch kein Gefühl, sondern ein Bild/eine andere Art von Information auf der inneren Ebene, je nachdem, welcher Wahrnehmungskanal bei dir besonders ausgeprägt ist).

Handlung:

4. Vertraue diesen Antworten und folge ihnen

Da gibt es einen schönen Begriff: „Inspirierte Handlung“, manche nenne es auch Absichtslosigkeit. Das sind die Dinge, die wir aus einem spontanen Impuls heraus tun, ohne zu wissen, wohin sie uns eigentlich führen – und die sich später als genau die Antwort auf einen Wunsch/eine Frage herausstellen. Wenn wir diesen Impulsen nicht folgen, zum Beispiel, weil wir zu sehr im Kopf sind und immer eine Erklärung im Voraus wollen, oder weil wir meinen, wir bräuchten ja nicht zu handeln sondern uns nur vorzustellen, dann hat das Universum ja gar keine Chance, unsere „Bestellung“ zu liefern.

Verwirklichung unserer Wünsche und Lebensvision braucht aber nicht nur inspirierte Handlungsimpulse. Kleine, alltägliche Handlungen und Rituale gehören auch dazu.

Wenn du eine erfolgreiche Malerin sein möchtest, dann ist natürlich deine Lebensvision, deine Vorstellung zum Beispiel, wie das ist, wenn deine Gemälde ausgestellt werden und überall auf der Welt in Museen hängen ein wichtiger Teil – es ist sozusagen der Kontext, die Kulisse deines Lebens. Aber ob du erfolgreich sein wirst oder nicht und ganz egal, was du eigentlich unter „erfolgreich“ verstehst – du wirst um eines nicht herum kommen:

Um Malerin zu sein, musst du malen.

Ohne Handlung nützen sämtliche Visionen nichts.

Toll wäre es natürlich, wenn wir so frei wären, dass unsere Handlungen entkoppelt wären von Erwartungen, Ansprüchen und Emotionen. Dann wäre die Umsetzung unserer Träume ein Leichtes. Dann gäbe es kein „Ich fühle mich heute nicht inspiriert“, kein „Ach, das bringt doch sowieso nichts“, „Vielleicht ist es das doch nicht“.

Es gibt sie, die Tage, an denen es leicht geht. Alle anderen Tage sind Tage, an denen es trotzdem geht – indem wir uns von dem Anspruch befreien, emotionslos, erwartungsfrei und inspiriert zu sein. Die Tage, an denen wir uns gestatten zu tun, was wir tun, egal was dabei herauskommt, egal wie wir uns dabei fühlen und egal ob wir in dem Augenblick unsere Überzeugung spüren können.

Das ist wahre Freiheit – nicht frei von Gedanken und Emotionen zu sein, sondern uns auf unserem Weg nicht von ihnen beirren zu lassen.

Ihnen ihren Platz in unserem Leben zuzugestehen, ohne uns von ihnen steuern zu lassen.

Für Alle Anderen Tage braucht es die Lebensvision. Das Wissen, was unser großes Ziel ist, was der Weg dorthin ist und welches die kleinen Schritte sind, die uns dorthin führen.

Aus der Inspiration, der Schau nach Innen, wird diese Vision geboren – aber es ist Beständigkeit, die kontinuierliche Ausrichtung auf die Vision, die uns tatsächlich dorthin trägt.

Und eben diese ganz alltäglichen Handlungen, wie bei dem Beispiel der Malerin das Malen. Das hat nichts mit dem spontanen euphorisches Gefühl von Motivation zu tun, was uns in manchen Augenblicken erfasst. Natürlich dürfen wir diese Welle reiten, wenn sie uns erfasst. Nur auf sie zu warten ist allerdings keine langfristig erfolgreiche Strategie.

Unsere Wünsche sind dabei nicht willkürlich.

Wir wünschen nicht einfach in den leeren Raum hinein und wenn etwas davon nicht klappt, dann liegt es nicht daran, dass unsere Fantasie nicht gereicht hat.

Das scheint mir ein Missverständnis im Bezug auf das Thema Manifestation und Gesetz der Anziehung zu sein.

Es stimmt, dass nur die Wünsche wahr werden, deren Erfüllung wir uns mit Freude ausmalen können. Aber – und das ist der wichtige Punkt – es gibt immer einen Grund, warum es uns nicht gelingt, uns diese „unerfüllten Dinge“ mit Freude auszumalen. Weil sie nicht wirklich zu uns gehören. Weil sie nicht zu unserem Weg passen. Weil sie vielleicht einer Idee entsprechen, die wir von unserem Leben haben, aber nicht dem, was uns wahrhaftig hier und jetzt erfüllen würde.

Wir haben ja einen Lebensplan.

Wir denken uns unsere Vision nicht heute aus, sondern wir kommen bereits mit ihr im Gepäck. Es geht darum, uns an sie zu erinnern (wenn sie uns nicht bereits bewusst ist) um sie leichter erfüllen zu können.

Sich zum Jahreswechsel mit dem Thema Lebensvision beschäftigen gehört für viele Menschen auf die ein oder andere Weise dazu – sei es, dass wir Vorsätze für das neue Jahr fassen, sei es, dass wir die Raunächte zum Anlass nehmen uns mit bestimmten Lebensthemen zu beschäftigen.

Die wichtigsten, erlebten Erkenntnisse des Jahres 2019 für mich sind:

  • Wir brauchen eine konkrete Vision für unser Leben – sonst sind wir oft gesteuert von äußeren Umständen und es stellt sich leicht das Gefühl ein, dass unser Leben nicht wirklich unseres ist.
  • Unsere Lebensvision kann an einem Tag – ja, sogar in nur einem Augenblick – im Inneren geborgen werden. Ihre Verwirklichung braucht dahingegen eine langfristige Ausrichtung im Alltag.
  • Große Ziele lassen sich am besten umsetzen, wenn wir sie in kleinere Teilziele und konkrete Schritte aufteilen.

In diesem Jahr steht uns ein besonderer Jahreswechsel bevor: mit 2020 beginnt ein neues Jahrzehnt.

Ein guter Moment, um den Blick zu weiten.

Ich gebe mir in diesen Tagen Zeit und Raum, um meine Lebensvision dementsprechend etwas umfassender zu betrachten und zwar aus drei Perspektiven: was wünsche ich mir für mein Leben in den nächsten 10 Jahre, was in den nächsten drei und was in den nächsten 12 Monate.

Weil ich es mag, den Dingen, die mir am Herzen liegen einen schönen Rahmen zu geben, habe ich mir Visionshefte für alle Lebensbereiche gemacht.

Ich teile meine Visionshefte gerne als gratis Download mit dir und lade dich ein, dir Zeit und Raum zu geben, deine Lebensvision zu entdecken.

Je nachdem, wie intensiv du dich mit dem Thema beschäftigen möchtest, kannst du dir alle drei Visionshefte – 10 Jahre, 3 Jahre, 12 Monate – separat herunter laden.

Damit es leichter wird, die Vision auch in die Verwirklichung zu übertragen, gibt es noch einen Bonusteil – die Zusammenfassung der kleinen Schritte, die dich an allen Tagen zu deinem Ziel tragen. Quasi die Schlecht-Wetter-Versicherung deiner Lebensvision.

Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein – hier und jetzt, im neuen Jahr und an jedem Tagen.

In Liebe,

Sarine

Die Visionshefte als Downloads:

Lebensvision - Die nächsten 10 Jahre
Lebensvision – Die nächsten 10 Jahre
Lebensvision - Die nächsten 3 Jahre
Lebensvision – Die nächsten 3 Jahre
Lebensvision - Die nächsten 12 Monate
Lebensvision – Die nächsten 12 Monate

Das Bonusheft „Die Macht der kleinen Schritte“ als Download:

Ich sagte zwar etwas von Rosinen-Herauspicken – aber das Bonusheft macht natürlich wenig Sinn ohne wenigstens eine Vision zu einem Lebensbereich. Sonst ist es ist es einfach nur eine Rosine, ohne, dass da je ein Kuchen gewesen wäre, aus dem man die Rosine herausgepickt hätte. … Weil ich weiß, dass du schlau bist, gehe ich davon aus, dass Du ein bisschen Kuchen hattest. (Falls nicht, dann ist jetzt der Moment, dir ein Stück zu nehmen.)

Bonusheft - Lebensvision - Die Macht der kleinen Schritte
Bonusheft – Lebensvision – Die Macht der kleinen Schritte

Arbeit

Im diesem Lebensbereich gibt es so unglaublich viel über uns selbst und die Welt zu lernen. Weil sie einfach so einen großen Teil des Lebens ausmacht. Und gleichzeitig ist ihre Bedeutung nicht unbedingt so schwerwiegend, wie es scheint.

Für die eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse zu dem Thema: bitte ganz nach unten scrollen. Ansonsten: hol dir eine Tasse Tee, mach’s Dir gemütlich …

Arbeit ist ein großartiges Feld der Selbsterfahrung. Fühlt sich nicht immer so großartig an, aber wenn wir uns bewusst machen, wie viel wir hier über uns lernen, dann können wir unser eigenes Wachstum sehen. Im Rückblick zeigen sich oft gerade die „frustigen“ Situationen als diejenigen, in denen wir in Wahrheit an echte Schätze – unsere Stärke nämlich – gekommen sind.

Ich bin für mich durch die Vielfalt meiner Tätigkeitsfelder (Universiätsstudium, Anstellungen in unterschiedlichen Kontexten, Selbständigkeit) zu der Einsicht gekommen, dass es mir überhaupt nicht wichtig ist, mich über meinen Beruf zu identifizieren. Das scheint ja erstmal paradox, weil es eben so einen großen Teil unseres Lebens ausmacht.

Aber: wir sind immer die, die wir sind egal wo und in welcher Rolle. Unsere Lebensaufgabe ist kein 9-to-5, Selbständigkeit ist keine Notwendigkeit und umgekehrt ist eine Anstellung kein Hindernis, uns selbst zum Ausdruck zu bringen. Das sind einfach alles nur Formen.

Berufung leben, uns entfalten, Sinn spüren – das alles hängt nicht so sehr von der äußeren Form ab wie von unserer Haltung.

Mir wurde das dadurch klar, dass ich mir selbst in allen möglichen Berufsfeldern begegnet bin. So konnte ich irgendwann feststellen, dass die Dinge, die ich mit den Situationen in Verbindung gebracht habe, in Wahrheit aus mir kamen.

Und so durfte ich diesen Herbst aus dieser Erkenntnis eine tiefe Gelassenheit ernten, nachdem ich mich früher oft irgendwie „falsch“ gefühlt habe, oder mit dem Gefühl herumlief, dass ich „nicht ins System“ passe. Die Wahrheit ist doch: niemand passt in ein System. Und gleichzeitig kann und darf man auch in einem System Erfüllung spüren – weil es nunmal die eigene Haltung zu den Dingen ist, die bestimmt, ob wir erfüllt und glücklich sind oder eben nicht. Und unsere Haltung ist in uns. Nicht im System. Und auch nicht „außerhalb“.

Da, wo wir Klarheit haben, sind wir im Fluss und können schnell und mit Leichtigkeit Dinge im Außen bewegen.

Ich brauchte einen Augenblick, um mir klar zu werden, womit ich mich gerne an einem Arbeitsplatz einbringen möchte und was ich umgekehrt gerne von einem Arbeitsplatz hätte. Ab dem Moment, wo die Klarheit da war, ging alles ganz schnell.* Umzug im September, Anstellungsbeginn im Oktober. Und zwar nicht „das Erstbeste“, um „irgendein“ Einkommen zu haben. Ich habe drei Bewerbungen geschrieben. Die ersten beiden, als ich noch „im Nebel tappte“, aber wusste, ich wollte einfach wieder reinkommen, in das Bewerbungenschreiben an sich. Die dritte war dann zielgerichtet, führte zum Vorstellungsgespräch und eine Woche später, am 1. Oktober, begann meine Anstellung.

Unser(e) Halt(ung) kommt aus unserem Inneren.

Ich weiß, das klingt ein bisschen seifig und natürlich hat jede*r mal Phasen, wo es das letzte ist, was man hören möchte: dass wir es selbst in der Hand haben. Ist aber trotzdem wahr. Es ist jederzeit möglich, uns zu entfalten, unsere Berufung zu leben, da wo wir sind, mit dem, was wir haben. Natürlich gibt es begünstigende und erschwerende Umstände. Aber es hängt letzten Endes davon ab, was wir daraus machen.

Und so ist mein Zwischenergebnis, dass ich total dankbar bin für sämtliche Erfahrungen, die ich beruflich gemacht habe. Gerade die Selbständigkeit hat mich unfassbar viel gelehrt. Sie hat mir gezeigt, wo ich Fähigkeiten habe, von denen ich gar nichts wusste. Sie hat mich auch gezwungen, mir dort zu begegnen und Verantwortung zu übernehmen, wo ich mir vorher manchmal ganz schön aus dem Weg gehen konnte.

Wir können immer nur einer Sache auf einmal unsere Aufmerksamkeit geben. Also dürfen wir auch mal den Mut haben, Sachen bleiben zu lassen (Türen zu schließen), um uns wirklich voll und ganz einer Sache zu widmen

Da ich die Dinge immer aus einer energetischen Perspektive betrachte, war schnell klar, dass ich meine Selbständigkeit mit diesem Einschnitt nicht nur „erstmal auf Eis“ legen würde, sondern dass es tatsächlich angesagt war, mein Gewerbe abzumelden. Denn es ist doch nur in der Theorie schön, sich möglichst viele Optionen offen zu halten. In Wahrheit bedeutet es, sich nicht zu trauen, eine Entscheidung zu treffen. Aus Angst, die falsche Tür zuzumachen, lieber alle offen lassen. Aber letztlich können wir nur durch eine Tür zu einem Zeitpunkt gehen.

Ich kann das Gefühl total gut nachvollziehen, sich viele Optionen offen halten zu wollen. Ich interessiere mich für vieles und möchte ungern etwas „aufgeben“. Aber wie gesagt: tatsächlich können wir immer nur durch eine Tür gehen. Es fällt mir leichter, mich der Herausforderung zu stelle, auch gewisse Ideen ruhen zu lassen, seit mir bewusst geworden ist, dass ich ja auch viel mehr Energie in eine Sache fließen lassen kann, wenn ich meine Aufmerksamkeit nicht auf so viele Felder verteilen muss. Dass diese eine Sache dann vielmehr Kraft gewinnt.

Also lieber mal die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, in Serie ganz intensiv betreiben, anstatt alles auf einmal und dann irgendwie nichts so richtig. Das ist jedenfalls mein aktueller Kurs.

Die Kürze-Würze-Version:

  • Arbeit ist ein großartiges Feld der Selbsterfahrung. Fühlt sich nicht immer so großartig an, aber wenn wir uns bewusst machen, wie viel wir hier über uns lernen, dann können wir unser eigenes Wachstum sehen. Im Rückblick zeigen sich oft gerade die „frustigen“ Situationen als diejenigen, in denen wir in Wahrheit an echte Schätze – unsere Stärke nämlich – gekommen sind.
  • Berufung leben, uns entfalten, Sinn spüren – das alles hängt nicht so sehr von der äußeren Form ab wie von unserer Haltung.
  • Unser(e) Halt(ung) kommt aus unserem Inneren.
  • Da, wo wir Klarheit haben, sind wir im Fluss und können schnell und mit Leichtigkeit Dinge im Außen bewegen. Da, wo uns Klarheit fehlt, hilft es, eine Person unseres Vertrauens (z. B. Einen Coach) um Rat zu bitten.
  • Wir können immer nur einer Sache auf einmal unsere Aufmerksamkeit geben. Also dürfen wir auch mal den Mut haben, Sachen bleiben zu lassen (Türen zu schließen), um uns wirklich voll und ganz einer Sache zu widmen – und ihr so viel Energie zukommen zu lassen, dass sie gedeiht. Es muss ja nicht diese eine Sache bis ans Lebensende sein.

Und du so? Wie ist Dein Sommer/Herbst gewesen? Was hast Du erlebt, welche Erkenntnisse daraus gezogen? Wie geht es Dir mit dem Thema Selbständigkeit/Angestelltsein? Ich freue mich von Dir in den Kommentaren zu lesen.

* An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an zwei wundervolle Coaches, bei denen ich mir zu dem Thema Unterstützung geholt habe: La Lindbladh und Manako Schuler-Loehr. Sie haben mir jeweils ganz auf ihre eigene Weise geholfen Klarheit zu schaffen. Was den beruflichen Werdegang angeht, stehen ja gerade wir kreativen Wesen öfter mal an einem Punkt, wo es einfach keine eindeutigen Anhaltspunkte im Außen dafür gibt, wo es jetzt wie weiter geht. Wenn Du Dich gerade an so einem Punkt befindest, dann kann ich dir nur empfehlen, Dich dazu beraten zu lassen – La und Manako arbeiten beide auch via Skype, falls sie dich ansprechen. Der Blick von außen hilft ja sowieso ungemein. Gerade aus einer ganzheitlichen Perspektive lässt sich unglaublich effektiv der richtige Stein ins Rollen bringen. So brauchst Du Deine Energie nicht auf hunderte von Bewerbungen ins Blaue verpulvern, sondern findest einfach die eine, die sich lohnt.

Frankfurt – Die Zukunft ist hier

Es war erstaunlich zu sehen, wie schnell sich alles fügte ab dem Moment, als mir klar wurde, dass es an einem anderen Ort weiter ginge. Wirklich buchstäblich wie ein Fluss, der irgendwo aufgestaut war und ab dem Moment, wo der Damm (das Festhalten an bestimmten Vorstellungen) weg war, eben kein stilles Gewässer mehr war sondern wieder voll in Fahrt. Ich habe so viel Synchronizität und innere Führung erlebt, wie schon lange nicht mehr.

Und Schweden?

Ja, es gab den Moment, wo ich (wieder einmal) dachte, jetzt ziehe ich aber wirklich nach Schweden zurück. Ich habe mich, seit ich Schweden verlassen habe, immer wieder an diesen Punkt gefunden. Aber auch von dieser Idee durfte ich mich in diesem Sommer endlich verabschieden. Ich werde dieses Land immer lieben und vielleicht geht es irgendwann wirklich nochmal dorthin zurück. Aber jetzt ist definitiv die Zeit, ein neues Kapitel zu schreiben – anstatt zu einem abgeschlossenen zurück zu kehren.

Frankfurt also

Frankfurt hat seit einigen Jahren immer mal wieder angeklopft. Ich bin ja in der Nähe aufgewachsen, habe die Stadt in den letzten Jahren immer wieder besucht und sie hat mir von Mal zu Mal besser gefallen. Ich bin sehr angetan von dem Gedanken, dass sie das Setting ist für das Kapitel, was jetzt kommt.

Das Projekt Wohnung in Frankfurt steht noch bevor. Kann es selbst kaum glauben, dass ich noch nie allein sondern tatsächlich immer in irgendeiner Form von Gemeinschaft gelebt habe – dabei habe ich doch so ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Zeit-für-mich-allein!? Naja, vermutlich lag’s daran, dass es halt immer ziemlich coole Gemeinschaften waren. 😉 Trotzdem freue ich mich jetzt total auf’s All-Ein-Sein.

Wohnungstipp?

Wenn Du eine Nachmieterin für eine Wohnung in Frankfurt suchst (oder jemanden kennst, die/der bald aus ihrer/seiner Wohnung auszieht), freue ich mich über eine Nachricht von Dir.

Sneak Peak

In meinem nächsten Beitrag berichte ich, wie es arbeitstechnisch so bei mir weitergeht und es geht darum, was das Arbeitsleben allgemein für Lehren über das Leben hergibt. Stay tuned!

Loslassen. Auf neues einlassen. Repeat

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder Zeit für ein Update hier. Ich habe ja immer wieder Phasen, wo ich mich aus der online-Kommunikation zurück ziehe. Meistens, weil ich mittendrin in etwas bin und sozusagen die Geschichte erstmal erleben möchte, bevor ich sie erzähle. So auch dieses Mal.

Am Sonntag kam dann der Moment, wo ich wusste, es ist so weit! Etwas möchte geteilt werden. Der Moment, wo ich mich bei meiner Morgenmeditation dabei ertappe, wie ich innerlich anfange einen Blogpost zu formulieren.

Das ist das Zeichen, dass die Geschichte zwar noch lange nicht fertig ist (das ist sie ja nie), aber dass sie so weit fortgeschritten ist, dass sie jetzt bitte geteilt werden möchte.

Zuhause-Zuhause?

Bei mir war – wie bei vielen von euch auch – in den letzten Monaten mal wieder Umbruch angesagt. Der Auszug aus Amritabha kam – wie das immer so ist – überraschend und gleichzeitig auch nicht. Ich wusste zwar schon während meines Einzuges, dass ich nur für eine gewisse Zeit dort sein würde, hatte nie das Gefühl, dass es mein Zuhause-Zuhause würde (auch wenn es ein wunderschöner Ort ist). Das gehört für mich einfach zu den Dingen, die wir (unsere Seele) schon lange im Voraus entschieden haben. Bei denen es dann auch nichts „zu wollen“ gibt, wenn sie dann da sind und der Verstand meint, einen Weg zu erkennen wo in Wahrheit gar keiner ist.

Ein Geschenk – immer wieder loslassen

Also ja, ich ging davon aus, dass ich noch etwas länger dort sein würde, dass ich die neue Hausgemeinschaft am Anfang begleiten würde. Aber während des Sommers verschwand bei mir der Fluss auf allen Ebenen so gründlich, dass mir klar wurde, dass der Weg, wie ich ihn bisher gegangen war, so nicht weiter führte.

Wenn ich auf eines stolz bin, dann darauf, dass ich immer bereit bin, alles in meinem Leben in Frage zu stellen. Haha, das klingt jetzt irgendwie nicht so positiv, aber ich empfinde es als totales Geschenk.

Denn erst, wenn wir bereit sind, eine Frage wirklich offen zu stellen – in diesem Fall das „Was muss ich in meinem Leben ändern, damit es wieder in Fluss kommt“ – erst dann gibt es überhaupt die Möglichkeit zu echter Veränderung.

Solange wir Bedingungen haben, was sich aber bitteschön auf keinen Fall ändern darf, ja, so lange können eben nur gewisse Teile des Mosaiks neu sortiert werden. Und im Zweifel lässt sich daraus nur eine Wiederholung des vorigen Bildes zusammen legen.

Veränderung in (fast) allen Lebensbereichen

In dem Moment, wo mir klar wurde, dass als nächstes sowohl eine Anstellung als auch ein Ortswechsel anstanden, konnte ich auch in Bezug auf Amritabha etwas sehen, was sich vorher (aufgrund meiner Prämisse, dass ich doch da sei, um das Neue zu begleiten) nicht in meinem Sichtfeld befand: dass es überhaupt nicht sinnvoll wäre, dabei zu sein, um nur den Anfang einer Veränderung mitzugestalten.

Auf der einen Seite möchte ich gerne meine Kreativität in einen Ort/eine Sache stecken, wo ich weiß, dass ich sie nicht nur beginnen, sondern dann eben leben und tragen möchte. Eben an einem Zuhause-Zuhause-Ort. Und auf der anderen Seite ist es doch auch viel schöner, wenn die Menschen, deren Zuhause-Zuhause dieser Ort ist, selbst den Anfang gestalten – und eben nicht etwas übernehmen, was ihnen vielleicht gar nicht entspricht. Ich spreche hier natürlich nur von meinem Standpunkt aus, es gibt da sicher andere Möglichkeiten für andere Wesen.

Danke & auf Wiedersehen

Ich bedanke mich an dieser Stelle aus tiefstem Herzen für all die wundervollen Begegnungen, die ich auf Amritabha gehabt habe. Das klingt jetzt vielleicht unpersönlich, aber es sind dann doch ein paar zu viele gewesen, um jede*n von euch einzeln anzuschreiben. Aber sei Dir gewiss: wenn wir uns auf Amritabha begegnet sind, dann hast Du einen Eindruck bei mir hinterlassen.

Ich kenne keinen zweiten Ort, an dem es so leicht ist, sich gegenseitig ins Herz zu schließen. Und wenn es etwas gibt, was ich schätze, dann sind das Begegnungen, die unter die Oberfläche gehen. Es ist mir wichtig, diesen Dank auch Dir gegenüber auszusprechen, weil Amritabha für mich immer weiter gefasst ist, als das unmittelbare Team. Natürlich bin ich Agni, MaRa, Fe San und meinen ehemaligen HausmitbewohnerInnen besonders dankbar für die Zeit.

Aber Amritabha hat sich in meinen Augen durch jedes einzelne Wesen gezeigt, das diesen Ort besucht. Ich habe so viele schöne Momente der Gemeinschaft in allen möglichen Konstellationen erlebt. Einfach nur Danke. Schön zu wissen, dass es Dich gibt. Ich freue mich auf ein Wiedersehen. Schreib mich gerne an, wenn Du in Frankfurt bist und Dich auf einen Kaffee mit mir treffen magst: hallo@sarineturhede.com

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Ich freue mich riesig, dass Andreas Lohmann mit seiner „Erdheilungstour“ in meine Heimatstadt Friedberg kommt! Noch mehr würde ich mich freuen, wenn Du auch mit dabei bist. Ich kann Dir versprechen, es lohnt sich. Andreas hat einen unglaublichen Wissensschatz, seine „Stadtführungen“ sind gleichzeitig auch interaktiv und Du erlebst nicht nur Orte aus einer neuen Perspektive, sondern auch deine eigenen Landschaftsheilungs-Fähigkeiten (auch ohne Vorkenntnisse).

WANN 16. November, 10 bis 17 Uhr

WO Friedberg (genauer Treffpunkt wird noch bekannt gegeben)

KOSTEN Wer teilnimmt, zahlt nach eigenem Ermessen

ANMELDUNG Schreib mir einfach eine Mail an hallo@sarineturhede.com oder melde dich über die Facebook-Veranstaltung an.

Falls Du mehr über das Thema Erdheilung (und besonders Andreas Lohmanns Arbeit) wissen möchtest, findest du dazu jede Menge wertvolle Information auf seiner Webseite:

http://geomanzia.com/