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amritabha

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Loslassen. Auf neues einlassen. Repeat

Hallo Ihr Lieben,

es ist mal wieder Zeit für ein Update hier. Ich habe ja immer wieder Phasen, wo ich mich aus der online-Kommunikation zurück ziehe. Meistens, weil ich mittendrin in etwas bin und sozusagen die Geschichte erstmal erleben möchte, bevor ich sie erzähle. So auch dieses Mal.

Am Sonntag kam dann der Moment, wo ich wusste, es ist so weit! Etwas möchte geteilt werden. Der Moment, wo ich mich bei meiner Morgenmeditation dabei ertappe, wie ich innerlich anfange einen Blogpost zu formulieren.

Das ist das Zeichen, dass die Geschichte zwar noch lange nicht fertig ist (das ist sie ja nie), aber dass sie so weit fortgeschritten ist, dass sie jetzt bitte geteilt werden möchte.

Zuhause-Zuhause?

Bei mir war – wie bei vielen von euch auch – in den letzten Monaten mal wieder Umbruch angesagt. Der Auszug aus Amritabha kam – wie das immer so ist – überraschend und gleichzeitig auch nicht. Ich wusste zwar schon während meines Einzuges, dass ich nur für eine gewisse Zeit dort sein würde, hatte nie das Gefühl, dass es mein Zuhause-Zuhause würde (auch wenn es ein wunderschöner Ort ist). Das gehört für mich einfach zu den Dingen, die wir (unsere Seele) schon lange im Voraus entschieden haben. Bei denen es dann auch nichts „zu wollen“ gibt, wenn sie dann da sind und der Verstand meint, einen Weg zu erkennen wo in Wahrheit gar keiner ist.

Ein Geschenk – immer wieder loslassen

Also ja, ich ging davon aus, dass ich noch etwas länger dort sein würde, dass ich die neue Hausgemeinschaft am Anfang begleiten würde. Aber während des Sommers verschwand bei mir der Fluss auf allen Ebenen so gründlich, dass mir klar wurde, dass der Weg, wie ich ihn bisher gegangen war, so nicht weiter führte.

Wenn ich auf eines stolz bin, dann darauf, dass ich immer bereit bin, alles in meinem Leben in Frage zu stellen. Haha, das klingt jetzt irgendwie nicht so positiv, aber ich empfinde es als totales Geschenk.

Denn erst, wenn wir bereit sind, eine Frage wirklich offen zu stellen – in diesem Fall das „Was muss ich in meinem Leben ändern, damit es wieder in Fluss kommt“ – erst dann gibt es überhaupt die Möglichkeit zu echter Veränderung.

Solange wir Bedingungen haben, was sich aber bitteschön auf keinen Fall ändern darf, ja, so lange können eben nur gewisse Teile des Mosaiks neu sortiert werden. Und im Zweifel lässt sich daraus nur eine Wiederholung des vorigen Bildes zusammen legen.

Veränderung in (fast) allen Lebensbereichen

In dem Moment, wo mir klar wurde, dass als nächstes sowohl eine Anstellung als auch ein Ortswechsel anstanden, konnte ich auch in Bezug auf Amritabha etwas sehen, was sich vorher (aufgrund meiner Prämisse, dass ich doch da sei, um das Neue zu begleiten) nicht in meinem Sichtfeld befand: dass es überhaupt nicht sinnvoll wäre, dabei zu sein, um nur den Anfang einer Veränderung mitzugestalten.

Auf der einen Seite möchte ich gerne meine Kreativität in einen Ort/eine Sache stecken, wo ich weiß, dass ich sie nicht nur beginnen, sondern dann eben leben und tragen möchte. Eben an einem Zuhause-Zuhause-Ort. Und auf der anderen Seite ist es doch auch viel schöner, wenn die Menschen, deren Zuhause-Zuhause dieser Ort ist, selbst den Anfang gestalten – und eben nicht etwas übernehmen, was ihnen vielleicht gar nicht entspricht. Ich spreche hier natürlich nur von meinem Standpunkt aus, es gibt da sicher andere Möglichkeiten für andere Wesen.

Danke & auf Wiedersehen

Ich bedanke mich an dieser Stelle aus tiefstem Herzen für all die wundervollen Begegnungen, die ich auf Amritabha gehabt habe. Das klingt jetzt vielleicht unpersönlich, aber es sind dann doch ein paar zu viele gewesen, um jede*n von euch einzeln anzuschreiben. Aber sei Dir gewiss: wenn wir uns auf Amritabha begegnet sind, dann hast Du einen Eindruck bei mir hinterlassen.

Ich kenne keinen zweiten Ort, an dem es so leicht ist, sich gegenseitig ins Herz zu schließen. Und wenn es etwas gibt, was ich schätze, dann sind das Begegnungen, die unter die Oberfläche gehen. Es ist mir wichtig, diesen Dank auch Dir gegenüber auszusprechen, weil Amritabha für mich immer weiter gefasst ist, als das unmittelbare Team. Natürlich bin ich Agni, MaRa, Fe San und meinen ehemaligen HausmitbewohnerInnen besonders dankbar für die Zeit.

Aber Amritabha hat sich in meinen Augen durch jedes einzelne Wesen gezeigt, das diesen Ort besucht. Ich habe so viele schöne Momente der Gemeinschaft in allen möglichen Konstellationen erlebt. Einfach nur Danke. Schön zu wissen, dass es Dich gibt. Ich freue mich auf ein Wiedersehen. Schreib mich gerne an, wenn Du in Frankfurt bist und Dich auf einen Kaffee mit mir treffen magst: hallo@sarineturhede.com

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Ich freue mich riesig, dass Andreas Lohmann mit seiner „Erdheilungstour“ in meine Heimatstadt Friedberg kommt! Noch mehr würde ich mich freuen, wenn Du auch mit dabei bist. Ich kann Dir versprechen, es lohnt sich. Andreas hat einen unglaublichen Wissensschatz, seine „Stadtführungen“ sind gleichzeitig auch interaktiv und Du erlebst nicht nur Orte aus einer neuen Perspektive, sondern auch deine eigenen Landschaftsheilungs-Fähigkeiten (auch ohne Vorkenntnisse).

WANN 16. November, 10 bis 17 Uhr

WO Friedberg (genauer Treffpunkt wird noch bekannt gegeben)

KOSTEN Wer teilnimmt, zahlt nach eigenem Ermessen

ANMELDUNG Schreib mir einfach eine Mail an hallo@sarineturhede.com oder melde dich über die Facebook-Veranstaltung an.

Falls Du mehr über das Thema Erdheilung (und besonders Andreas Lohmanns Arbeit) wissen möchtest, findest du dazu jede Menge wertvolle Information auf seiner Webseite:

http://geomanzia.com/

Feng Shui mit Umzug | Meine Woche in Bildern (und ein paar Worten)

Ihr Lieben!

Diese Woche hatte ein paar schöne Überraschungen für mich auf Lager. Eine Mitbewohnerin bekam die Zusage für die Stelle, auf die sie sich kürzlich beworben hatte – und so durfte ich aus meinem geliebten Rosenzimmer plötzlich in die Tempelwohnung umziehen (heißt so, weil sie an den Tempel angrenzt). Die freudige Botschaft erreichte mich als ich noch in Hamburg war.

Hier schon in Frankfurt

Von dort ging es aber erstmal nach Friedberg zu Mama und Papa. Da ich ja gerade eine Ausbildung zur Feng-Shui-Beraterin (Alpha Chi Consultant) mache, habe ich Ihnen angeboten, auch in ihrem Haus ein Feng Shui zu machen. Ich weiß aus Erfahrung, dass es immer etwas speziell ist, wenn man selbst persönliche Anknüpfungen an den Raum hat, den man bearbeitet. Aber dass es so kommen würde, wie es kam, hätte ich mir trotzdem nicht vorstellen können. Mir fiel nämlich plötzlich auf, wie viel Zeugs bei meinen Eltern herum stand – und zwar von mir und meiner Schwester!

In meinem alten Zimmer bei meinen Eltern – nachdem ich meine Sachen ausgemistet hatte.

Also dachte ich zunächst, ok, dann miste ich mal mein eigenes Zeugs aus. Dann fielen mir meine heißgeliebten doppelwandigen Glas-Espresso-Tassen in die Hand.

Ja, genau diese Tassen. I heart!

Ich so: „Die würde ich eigentlich gerne mitnehmen, aber ich habe keine Lust, mich mit noch mehr Zeugs auf einer Zugfahrt abzuschleppen.“ Dann: „Ich habe ja noch gar keine Zugfahrt gebucht – was wohl ein Leihwagen kostet? … Dann könnte ich ja auch noch mehr Sachen mitnehmen! …“

Ein Schatz aus der Kindheit – ich war leidenschaftliche Parfümflakon-Sammlerin.

Es endete damit, dass ich einen Sprinter mietete. Für einen Kombi waren es doch ein paar zu viele Sachen, die ich mitnehmen wollte und das einzige Auto, das ich one way mieten konnte, war eben dieses, äh, Schiff.

Papa war ganz begeistert: „Das ist aber ein tolles Feng Shui!“

Am Dienstag fuhr ich dann nach Amritabha, mit meinem viertel-gefüllten Mietschiff. Kam rechtzeitig zum Shakti-Feuer an.

Das Shakti-Feuer wird immer zu Vollmond entzündet (in Amritabha und in vielen anderen Lichtzentren) und ist ein Ritual, das besonders dem weiblichen Schöpfungsaspekt (Shakti) gewidmet ist, aber auch der Vereinigung mit dem männlichen (Shiva) Schöpfungsaspekt – wir wollen ja in die Einheit zurück, aus der wir kommen. 🙂

Mein Mitbewohner lachte sich zu Recht schlapp über meine Aktion, half mir dafür aber beim Auslasten (und dann beim Einziehen überhaupt beim Schrauben und Zusmamenbauen und was es sonst noch so zu werkeln gab – aber die Blüten-Lampe im Schlafzimmer habe ich angebracht, das kann ich nämlich zufällig!).

So sah es vorher aus. Das Arbeits-/Wohnzimmer (links geht’s zum Bad, rechts zum Schlafzimmer).

Das Schlafzimmer. Vorher.

Den Rest der Woche war ich also beschäftigt mit einräumen, umräumen, sortieren, nochmal aus- und wieder einräumen. Wie ihr seht, habe ich meine Schubladen im Kleiderschrank sogar „gekondot“ (-> Tidying up with Marie Kondo, auf Netflix), was zu erstaunlich viel Platz geführt hat.

Das Kondo-Prinzip: Klamotten nach einer bestimmten Technik zu so kleinen Paketen zusammen falten, so dass man sie hinstellen kann. Wirklich praktisch. Spart Platz und man sieht alles auf einen Blick – wie hier meine Tops (plus eine Melonen-Tischdecke, die sich dazwischengemogelt hat – zu viel Ordnung ist auch nicht gut …).

Schrank am Anfang – erstmal alles irgendwie rein, damit es nicht in der Wohnung rumsteht.

Der Schrank wurde nicht nur umsortiert, sondern auch ge-upgradet: mein Mitbewohner hatte die Idee mit den Schubladen, die eigentlich zu einer Kommode gehörten. Sehr praktisch. Auch im Bild: meine schöne Blütenlampe, die ich mir in Stade zugelegt hatte (gibt’s bei IKEA). Warum keine Schranktüren? Ich möchte mir vor die gesamte Wand Gardinen machen.

Das Schlafzimmer (ohne Blick auf den Schrank ist es im Moment noch am schönsten 😀 ).

Auch wenn ich zwischendurch an mir gezweifelt habe, ob es nicht ein wenig zwanghaft von mir sei, dass ich alles noch gefühlte tausendmal wieder neu sortiert habe – jetzt, wo alles (!) einen Platz hat bin ich seeehr zufrieden. Und: die Sortiererei hat einfach gemacht, dass ich jetzt genau weiß, wie viel mehr Stauraum ich noch brauche. Vorher, als alles noch unsortiert herumstand, hätte ich geschätzt, dass ich mindestens noch zwei Kommoden und einen Schrank brauche. Jetzt könnte ich glatt mit einer Kommode auskommen.

Das Arbeits-/Wohnzimmer nimmt Form an.

Noch so ein Schatz aus Kindheitstagen: der Super Nintendo.

Ich mag es, wenn ich meine Tischfläche möglichst frei halten kann, weil ich sie eben sowohl zum arbeiten als auch mit Besuch zum Kaffeetrinken nutze – darum gerne Verwahrungsdinger (wie der Rollcontainer und der kleine Wagen) dicht dran. Die Korbstühle und der Spiegel sind ein Fund aus dem Keller meiner Eltern. Der schöne Tisch mit der Steinplatte war schon hier im Haus.

Endlich! Genug Platz für meine Kunst (und sogar die Kunst von lieben Freunden – danke nochmal Pyros, für den kitschigen Fuchs mit der Blume). Das große Bild mit den Lupinen habe ich auch bei Mama und Papa gefunden – ich habe es mit 20 in einem Kurs gemalt. Die Uhr mit den lustigen Tieren ist ein Geschenk meiner amerikanischen Gastfamilie. Ich freue mich unglaublich, von fröhlichen Dingen mit positiven Erinnerungen umgeben zu sein.

Außerdem: göttliche Ordnung ist mein Energiezentrum, habe ich ebenfalls in dieser Woche erfahren. (Habe mir nämlich ein Seelenreading geben lassen, von Nirr Journeying.) Deshalb – so meine eigene Diagnose – macht mich alles Schöne so zufrieden: weil Schönheit Harmonie ist und Harmonie ist göttliche Ordnung. So lange sie nicht pedantisch ist, sondern lebendig.

Gestern auf dem Heimweg vom Markt – Blumen dürfen natürlich nicht fehlen, in meinem neuen Reich.

Ich liebe Ranunkeln! <3 <3 <3

Auf eine neue Woche – voller Schönheit und Lebendigkeit! Im Innen wie im Außen.

// Sarine

Fand ich zur Einweihung meines neuen Zuhauses auch sehr passend. 🙂

So schön es in meinem neuen drinnen ist – raus in die Sonne zog es mich heute auch.

Meine Woche in Worten & in Bildern | 27. Jan – 03. Feb

WAS MICH DIESE WOCHE INSPIRIERT, BESCHÄFTIGT UND BEGLÜCKT HAT

Heute lässt sich mein Wochenrückblick nicht so leicht in Text & Bild trennen, also versuche ich es erst gar nicht. Wer nur Bilder schauen mag, scrollt einfach. 🙂

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RAUMGESTALTUNG // MUSCHELHÄUSER // OMBRÉ-WÄNDE

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist, rumzuspinnen und mir innerlich Wohnräume zu gestalten. Ganz egal ob eistierende, die ich aber selber nicht bewohne oder ausgedachte. Sollte ich jemals in die Situation geraten, ein Haus einrichten zu müssen, das wie eine Muschel geformt ist und an einem Strand liegt, zur Hälfte in die an den Strand grenzende Felswand gebaut – ich bin bereit!

Keine Muschelhaus-Zeichnungen, aber Wohnräume skizzieren liebe ich.

Bis ich in eine Muschel ziehe dauert es vielleicht noch einen Moment, aber hatte ich diese Woche eine andere einrichtungstechnische Einsicht: wenn ich das nächste Mal ein Zimmer zu streichen habe, wird es Ombré-Wände geben! Auch wenn das ein Trend ist, der jetzt nicht mehr soooo taufrisch ist und er vermutlich zu den Dingen gehört, die man bald wieder über hat. Manche Sachen muss man einfach trotzdem machen.

Ombréwall
via https://www.behr.com/colorfullybehr/paint-ombre-wall/

MALEREI // NÄCHTLICHE SPIELEREIEN

Nachdem ich eine ganze Weile lang Ombré-Inspiration auf Instagram gescrollt hatte, packte es mich dann und anstatt ins Bett zu gehen, saß ich plötzlich am Schreibtisch und habe schonmal auf kleiner Fläche losgelegt. Voilá:

https://youtu.be/phOWrTo1d80

https://youtu.be/jYNO1FPA5WA

https://youtu.be/_-8iT1lm1bE

ILLUSTRATIONEN // SCHAMANISCHE BLUMEN & DER SCHÖPFERGEIST AMRITABHAS

Überhaupt bin ich sehr zufrieden damit, wie gut es mir in der vergangenen Woche gelungen ist, der Kreativität Raum zu geben:

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Meine Blumenmandalas haben gerade eine schamanische Phase. Die erste ist meine schamanische Seelenblume, die zweite ist eine Friedensblume.

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Und auch wenn die Zeichnung des Schöpfungsgeistes von Amritabha schon ein paar Monate alt ist, kam mir diese Woche endlich die zündende Idee, wie ich die Sache mit dem Rahmen lösen könnte (ich zeichne doch immer so bis an den Rand): ich habe das Bild einfach auf das Passepartout ausgedehnt. Und während ich so zeichnete, kamen mir auch gleich noch Lösungen für andere Themen, die mich gerade beschäftigen.

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SELBSTSICHERHEIT // ERLAUBNIS, DIE DINGE IM EIGENEN TEMPO ZU MACHEN

Mitte der Woche war mal wieder bewusst runterschalten angesagt. Ich bin so dankbar für meine Selbständigkeit. Die erlaubt es mir, dass ich Dinge in meinem Tempo machen kann – und vor allem, dass ich nicht Stunden irgendwo absitzen muss oder so tun, als sei ich super-beschäftigt, wenn es in mir irgendwo hakt. Ich kann dann einfach das tun, was ich weiß, dass es wahr und richtig und wichtig ist: die Dinge langsam angehen, das machen, von dem ich spüre, dass es tatsächlich gerade wichtig ist, auch wenn es scheinbar erstmal nichts mit meiner Arbeit zu tun hat. Ich werde jedes Mal dafür belohnt, nämlich indem dann plötzlich die Energie für die „richtige“ Arbeit so aufgebaut ist, dass sie wie von selbst von der Hand geht, anstatt dass ich mich durchquälen muss.

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PHILOSOPHIE // CHRISTINA VON DREIEN // WARUM FREUDE WIRKLICH WICHTIG IST

Viele meiner Erkenntnisse bzw. Vertiefung von Erkenntnissen der letzten Zeit haben die Christina von Dreien-Interviews ausgelöst. Sie sprechen die Philosophin in mir an und haben mich sehr bestärkt, Freude in meinem Leben zur obersten Priorität zu machen. Ich gehöre ja zu den Menschen, die Dinge leichter annehmen können, wenn ich sie verstehe. Dass Freude wichtig ist, ja, das ist natürlich nichts Neues. Aber bei CvD stieß ich auf diesen Satz, der mir plötzlich lauter Puzzleteile an den richtigen Platz fallen ließ:

Die Lösung für jedes Problem ist Frequenzerhöhung.

Sie erklärt, dass die Lösung eines Problems nie auf der eben zu finden ist, sondern immer auf einer höheren Schwingungsebene (wo das Problem dann genau genommen einfach aufhört zu existieren). Und das leuchtete mir sofort ein. Wer kennt das nicht: man will unbedingt eine Situation/ein Problem lösen – und die Lösung kommt erst in dem Moment, wo man sich etwas ganz anderem zugewendet hat, das Problem sozusagen vergessen.

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Und was erhöht Schwingung, wenn nicht Freude? Als mir dieser Gedanke kam, wurde mir sozusagen die „ökonomische Wichtigkeit“ von Freude bewusst. Dass es überhaupt nichts mit Realitätsflucht oder Verantwortungslosigkeit zu tun hat, wenn ich keine Lust auf Problemewälzen habe, sondern, das Beste, was ich tun kann, um etwas zu lösen.

Falls ihr CvD noch nicht kennt und euch für eine ganzheitliche Sicht auf die Themen dieser Zeit interessiert, kann ich euch ihre YouTube-Interviews empfehlen. Zum Einstieg die Geschichte der 17-jährigen Schweizerin:

NOCH MEHR KUNST // JONNA JINTON // DER KLANG DES EISES

Eine weitere Inspirationsquelle ist seit einiger Zeit die Schwedin Jonna Jinton. Ich liebe vor allem ihre Fotografie und ihre Malerei. Besonders berührt hat mich das Video, das sie diese Woche veröffentlicht hat, bzw., der Klang. Sie hat das „singende Eis“ aufgenommen, eine Art meditative Klang-Collage daraus gemacht und mit Bildern von eben jenen gefrorenen Gewässern zu einem Video geschnitten. Habe es mir schon mehrfach angehört – dabei ist das Teil eine Stunde lang!

FROHES NEUES

Schon seit Freitag fühlt sich alles irgendwie so neu an. Dann stellte ich „zufällig“ fest, dass sowohl mit diesem Neumond (morgen, Montag) nach dem Mondkalender das neue Jahr beginnt, als auch, dass in China heute Neujahr gefeiert wird. Und auch wenn das neue Jahr für mich schon gut begonnen hat, kamen mir in den letzten Tagen noch ein paar Ideen und Impulse, die mir irgendwie das Gefühl gaben, dass sich jetzt nochmal Weichen gestellt haben und Ding erst so richtig ins Laufen kommen. Geht euch das auch so?

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GEMEINSCHAFT // DHUNI // BHAJAN-SINGEN

Am ersten Sonntag im Monat ist hier auf Amritabha (und in vielen anderen Lichtzentren auch) Dhuni. Das ist eine Feuer-Zeremonie, die Himmel und Erde verbindet und (wie eigentlich alle Feuer-Zeremnien) sehr reinigend ist. Sie befreit von Altlasten, die man dem Feuer übergibt. Ich habe ein bisschen von der heutigen Zeremonie aufgenommen und meiner Instagram-Story geteilt (= ist 24h auf meinem Instagram-Konto zu sehen, einfach auf mein Profilbild klicken, dann erscheinen die Clips).

Zu der Dhuni-Tradition auf Amritabha gehört, dass man danach noch ein wenig Gemeinschaft mit Croissants und Kaffee genießt und Bhajans singt (Bhajan kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Verehrung mit Musik und Gesang“).

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Nachdem es beim letzten Mal so schön war, hat mein Mitbewohner Jaruh den Vorschlag gemacht, dass wir an diesem Sonntag mal etwas länger als die übliche halbe Stunde singen könnten. Der Vorschlag kam gut an, sogar die Musikerin Devi Ma Lee, die auf dem Sommerfest singen wird, kam extra dafür angereist. Auch hier habe ich ein bisschen aufgenommen und meiner Instagram-Story geteilt.

Devi Ma gab uns noch eine kleine Solo-Zugabe nach dem Bhajan-Singen, im Foyer.

Der gemeinschaftliche Dhuni-Sonntag endete mit leckerem Mittagessen, für das alle etwas mitgebracht hatten.

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So auf allen Ebenen inspiriert, genährt und erfüllt, startet es sich leicht in das neue Jahr und die neue Woche. Ich freue mich jedenfalls darauf. Ich habe das Gefühl, das hier wird eines von den richtig guten Jahren.

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Happy New Year

Hi everyone, I hope you have had a good start into 2019. I feel like a little recap is in order (I know you know that I can’t keep things short but I will try). My last post on here was pictures and thoughts from the light festival at Amritabha in the beginning of June. That was the first time I came back to visit since my stay as a short term resident last year (that was in the beginning of my trip around the world that ended sooner than I had anticipated – I wrote about that here on the blog). In September I returned to Amritabha, this time for a little longer.

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Boy, as I am writing this I am beginning to understand how much I have not been sharing on here, and how it seems kind of complicated to write about it – those of you who follow me on Instagram (@sarineturhede) may have noticed that I have been sharing a little more of my daily life in the stories. I am getting used to talking in front of the camera, and it feels like it may actually be easier to tell you the story of my past year. Why I ended the trip around the world (I can see now that I was being a little cryptic in the blog post), why I ended up in Stade, why I am back in Amritabha now although I still feel in my heart that Sweden is home …

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It’s funny, re-opening the blog was what I needed to be able to share anything on any channel – and at the same time it’s also making me realize that I feel like trying something new, like vlogging. It feels so good to be writing here again but it also feels liberating to give myself permission to look at things differently, to consider other forms of expression.

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If there is one thing I am understanding about myself better and better it’s that I love change, that I am best when I am free and open to approach things as if I were doing them for the first time.

The consistency is not the form of expression but the fact that I want to express myself, share my story, share my perspective, and to inspire you to express yourself, share your story.

That is the constant in my life, and whenever I have draught periods where I don’t do that, it’s probably because I was holding on to an idea of how I should be doing it, or what I should and should not be sharing. If I have learned anything is that I want to free myself from these constraints, I want to keep allowing myself to explore new media of expression, and also: I want to not take things so seriously that I feel like „Oh, but I can’t share this“/“I don’t want the world to see me like that“/“I need to be better at this before I can show anything“.

Sorry if this is a total rant and maybe this doesn’t make sense to you at all but when I have these phases where I don’t share, it’s like something in me bottles up and when I finally open up again, there is so much that wants out. And that’s ok. I think this is exactly the point: to give ourselves permission to show up and share what we have to bring to the table, whatever it is at that point.

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Not everything is going to be our greatest work ever but the greatest work comes as much from inspired action as it does from being persistent, from keeping at it, from writing/painting/filming ourselves through all the other days.

I am aware that chances are there will be more days/phases in my life where I will want to take a break from sharing my story because I won’t feel like there’s a point. But I know that so far I have never regretted anything I have shared, and that I have often wished that I had continued even when I didn’t see the point.

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Ok, this is getting super long, but I just want to get into why I took down Road to Walden and the decided to re-open it again (I don’t even know if any of you are wondering about that but I am telling you anyway :-D). I think it all really started when my blog – well: I – was getting more attention, during my time here at Amritabha.

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Suddenly there was this possibility in the air that I would go into business for myself (which I did and which was the best decision of my life), and I think I started having this idea that my online presence should be more centered around my person, not some blog title that nobody really seemed to get anyway. Also it felt a little strange starting to mix business posts into this blog that up until then had been simply personal.

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So I got the domain sarineturhede.com and started building a more business-focused website. I thought I would just share my personal story on Instagram and Facebook, and I guess I thought it would be a good way for me to practice writing shorter texts. Plus the fact that I was going through a pretty tough time after my return to Germany, where things felt very out of focus, and sometimes plain wrong. I simply had a hard time wanting to show myself to the world that way.

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For a while I even thought I would make eBooks from my old blog posts as a symbol of self-appreciation, and then delete the blog completely and not share my personal story anymore at all. I can’t remember what exactly it was that made me change my mind but eventually I just realized that yes, I do believe in creating great content for my business site. I love giving practical tips on different technical issues. I love exploring all these great tools that are out there for us to share our message, and I am happy to help others discover them.

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But I realized that I don’t work well when my focus is on this very straight-forward business-mindedness. Like, this idea that I need to produce something with that has to be of direct/obvious value to anyone. I think it was Agni who said

„Follow the money and you will lose your passion, follow your passion and money will follow you.“

That is so true for me and it really shows in my business. Whenever I step into that trap of thinking I need to approach things from a focus on money, that’s when things get really tough. And whenever I allow myself to do what I feel like (even or especially when I can’t immediately see how that could lead to any financial gain),  money finds it’s way to me with so much ease.

 

 

It was when I started observing what inspires me, who I love to follow, that I understood what I really value. And yes, I am grateful for all the tutorials that are out there that have helped me figure out how to do tech stuff. But what really gets me excited is people sharing their stories and their passion. Like Yoga Girl. Like the Dervaes family. Like Kristie Wolfe. Like Laura Hollick. The person that has been the biggest inspiration over the past days has been Jonna Jinton (and yes, it probably has a lot to do with my longing for Sweden that I think will not end until I move back there).

SarineTurhedePhotography

It became so obvious to me that I would never be happy with just a business site, and just sharing business related content. After all, the way I work, my life and my work are very connected. At a former work place I learned that „people buy from people“. And that is so true! It never takes long for me to recognize myself in the peron who is hiring me for a photo gig. There are a bunch of great photographers out there – so obviously there has to be a reason why anyone would choose me in particular.

We are drawn to kindred spirits. And what a great way to recognize one another through our stories.

This is maybe a paradox but as much as I love how business is personal for me these days, and the lines do get very blurry, it still felt right to re-open Road to Walden instead of just deciding to share personal stories on my business website. Actually, no, I do think it makes a lot of sense even from a business perspective. Because I do want to share my story with you regardless of whether you are interested in working with me. I don’t want my story to be some sort of „gimmick“ that is part of a marketing strategy. I want it to be free. I want us to be connected in freedom. It’s the deepest kind of connection.

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Looking forward to breathing life back into this space, and to re-connect with you.

Creatively yours,

Sarine

Verbunden

Ich habe ein paar sehr schöne, erfüllte Tage hinter mir – Lichtfestival in Amritabha (was zugleich 20-jähriges Jubiläum des Seminarhauses war) und zwei Fotoaufträge. Was mich gerade besonders berührt ist, mit welcher Leichtigkeit unsere Verbindungen von Herz zu Herz spürbar sind. Egal, ob wir uns schon lange kennen, ein paar Mal begegnet sind, eine intensive Zeit miteinander erlebt haben – oder uns zum allerersten Mal gegenüberstehen.

Aus manchen Begegnungen entsteht mehr, andere bleiben einfach kurze Momente des geteilten Raumes, der sich dann wieder auflöst. Aber alles fühlt sich so echt an, so nah und so richtig. Am schönsten finde ich, dass ich das Gefühl habe, das geht nicht nur mir so. Dass wir miteinander verbunden sind, ist ja keine Neuigkeit. Aber gerade ist es so schön spürbar. Verbunden, nicht gebunden. Wenn das nicht die ganz große Liebe ist!

Klarheit

Ich stecke in einer Phase der Unklarheit, was sich auch in meinen Texten widerspiegelt. Das ist wohl auch der Hauptgrund, weshalb ich hier seit zwei Wochen nichts mehr gepostet habe. An der (Un-)Klarheit hat sich nicht viel geändert. Der Grund, weshalb ich heute trotzdem schreibe, ist, dass ich immer wieder zu einer (Selbst-)Erkenntnis zurück komme: ich bin nicht interessiert daran, ein perfektes Bild von mir zu zeichnen. Ich möchte mich zwar auch nicht schlechter machen als ich bin, oder ständig rumlamentieren und nach Mitleid fischen. Ich möchte einfach das teilen, was ist, so wie ich es wahrnehme.

Erklärungen machen es leichter, Gefühle zu akzeptieren

Nachdem ich eine lange wirklich wunderbare Periode in Amritabha hatte, kam vor ca. zwei Wochen ein Einbruch. Plötzlich war ich unzufrieden mit mir und anderen, misstrauisch und die sogenannten „Themen“ und „Prozesse“ schienen gar nicht mehr aufhören zu wollen. D. h. zwischendurch gab es schon glückliche Momente, aber es waren irgendwie eben Momente. Kurzes Auftauchen und Luftschnappen an der Oberfläche, bevor mich wieder irgendeine Emotion wie ein Strudel in die Tiefe sog. Oder vielleicht sollte ich sagen: saugt, denn zum Zeitpunkt des Schreibens bin ich mir wirklich nicht sicher, ob ich da nicht immer noch drinstecke …

Mein Intellekt möchte in solchen Situationen immer gerne Erklärungen, dann kann er die Gefühlsachterbahn leichter akzeptieren. Und Erklärungen gibt es auch: dass ich in einer Phase des Umbruchs bin, in der etwas Altes geht aber das Neue noch nicht hier ist. Die Sonnenfinsternis bzw. diese Periode davor, die aus astrologischer Sicht eine sehr spezielle und transformierende war. Mein herannahender Geburtstag. (Die Zeit davor ist für mich meist nämlich auch sehr intensiv.)

Scheiß auf die Erklärungen, ich will nur das das aufhört!

Freitag früh nach der 4-Uhr-Medi konnte ich lange nicht wieder einschlafen, weil ich so sehr in Sorge und Angst war wie schon ewig nicht mehr. Es war als wäre ich wieder komplett ins Unbewusstsein abgetaucht und hätte mich noch nie mit Spiritualität befasst. „Scheiß auf die ganzen Erklärungen – ich will einfach nur, dass das aufhört, ich halte es nicht mehr aus!“ So war die Gefühlslage. Irgendwann schlief ich ein. Und wachte wie gerädert auf.

Triff niemals Entscheidungen aus einem Gefühl der Not heraus

Ich hatte an diesem Morgen einen Termin, ein Vorgespräch für ein Coaching, das ich schon eine ganze Weile in Erwägung zog. Ich dachte nur, „Verdammt, mit dieser Verzweiflung willst du da nicht reingehen und schon gar keine Entscheidung treffen!“ Da ich die Mentorin, mit der ich den Skype-Termin hatte, sehr schätze und ihr vertraue, habe ich nicht abgesagt, sondern einfach meinen Wunsch wiederholt – bitte halte mich davon ab, hier heute etwas zu entscheiden, ich möchte das nicht aus einer Notlage heraus tun. Sie gab mir ihr Wort, das zu tun.

Das Gespräch lief toll, es hätte ja eigentlich nur ein Vorgespräch sein sollen, aber ich bekam in Wahrheit bereits eine richtig gute Beratung. (Ich werde zu gegebener Zeit auch an dieser Stelle verraten, worum es sich bei diesem Coaching handelt und natürlich auch, wer diese tolle Frau ist. Ich möchte mich da jetzt gerade einfach nicht unnötig unter Druck setzen.) Und es gelang mir, mich an mein Vorhaben zu halten, mir trotz aller Begeisterung eine Bedenkzeit zu nehmen.

Auch wenn nur du dich retten kannst – nimm Hilfe an

Mir wurde klar, dass meine Überzeugung, dass es niemals die anderen sind, die uns retten (können), nach wie vor stimmt. Dennoch ist es ab und zu notwendig, die anderen dabei um Hilfe zu bitten uns selbst zu retten. Ich verstand: nein, egal wie toll diese Frau und ihr Coaching sind, sie sind nicht „Die Rettung“. Und gleichzeitig sind sie es doch – denn dieses Coaching ist meine Entscheidung für mich selbst. Die Anerkennung, die ich mir selber mit dieser Entscheidung zolle: ich bin mir selbst wichtig genug, mich in diesem Bereich meines Lebens nicht mehr in diesem Nebel herumirren zu lassen, nur weil ich so halsstarrig bin und mir versuche einzureden, ich müsste das alleine hinbekommen! Muss ich nicht. Ich darf mir Hilfe suchen – und das tue ich jetzt.

Bring an die Oberfläche, was du in dir erahnst

Das bedeutet nicht, dass dann alles ein für alle Mal geregelt ist. Dieses Coaching (oder sonst irgendeines) ist keine Wunderheilung, nicht Die Erleuchtung. Ich bin mir sicher, dass ich am Ende des Mentorings konstatieren werde, „Eigentlich wusste ich das Meiste schon“. Ich hoffe es jedenfalls! Das ist der Punkt, nicht wahr? Es geht immer darum, das an die Oberfläche zu bringen, was wir bereits in uns tragen. Und die Ahnung davon tragen wir ja auch schon in uns. Mir selbst fehlt oft die Sicherheit darauf zu vertrauen, dass das, was da in mir ist wirklich wahr ist und es tatsächlich möglich ist, das zu leben. Und zur Zeit auch die Klarheit, wie gesagt.

Nicht alle, denen du vertraust, können dich zum Erfolg führen

Damit das Ganze wirklich gelingen kann, ist es natürlich wichtig, wen wir uns als Coach suchen. Es muss ja jemand sein, dem wir zutrauen, uns dazu zu bewegen, die Schätze aus dem Inneren nach außen zu tragen. Ich stelle fest, dass ich nicht die Führung aller Menschen, denen ich vertraue, annehmen kann. Die Mentorin, für die ich mich entschieden habe, ist jemand, die bei mir Begeisterung und Lust auf die Zusammenarbeit auslöst – und das Gefühl, dass ich wundervoll bin und das alles mit Bravour schaffen werde. Ja, das ist wichtig für mich. Die Drill-Seargeant-Nummer, bei der man von irgendeinem Personal Trainer zur Sau gemacht wird, wäre also nichts, was mich zum Erfolg führen würde, selbst, wenn ich Vertrauen zu der Person hätte …

Gestalte dein Leben aktiv, unabhängig von emotionalen Hochs und Tiefs

Ich habe heute meine Entscheidung für das Coaching mitgeteilt. Nicht aus der Not heraus, obwohl ich wieder/noch immer auf einer Welle von Emotionen reite. Ich habe es getan, weil ich mich daran erinnerte, dass mich diese emotionalen Hoch- und Tiefgänge nicht daran zu hindern brauchen, mein Leben aktiv zu gestalten. Wie ich auch schon (öfter) geschrieben habe: wenn wir darauf warten, dass die Umstände unseren Wünschen entsprechen, verbringen wir unser Leben mit Warten.

Öffne dich für Hilfe von Oben

Das aktuelle Thema des Neumondzyklus hier in Amritabha hilft mir sehr dabei, einen wichtigen Aspekt zumindest im Hinterkopf zu behalten: ich bin nicht allein. Wir alle haben geistige Helfer. Sie sind stets bei uns, egal, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Wenn wir uns ihnen bewusst zuwenden, geben wir ihnen einfach viel mehr Möglichkeiten uns zu unterstützen.

Eigentlich ist es kein Wunder, dass wir so oft verzweifelt sind und überfordert, angesichts unserer Lebenssituationen – wenn wir sie in dem (Un-)Bewusstsein leben, dass wir das alles alleine regeln müssen, dann können sie auch echt überfordernd und zum Verzweifeln sein. Müssen wir aber nicht. Die größte Herausforderung des Lebens ist in Wahrheit nicht die Anstrengung, „das alles geregelt zu bekommen“. Die größte Herausforderung ist das Vertrauen darauf, dass alles bereits geregelt ist, selbst, wenn wir das manchmal nicht erkennen können.

Vielleicht ist also das der Unterschied zwischen meiner Gemütslage heute und der in den letzten Wochen: ich tappe immer noch im Nebel, aber ich bin endlich wieder im Vertrauen angekommen, dass das in Ordnung so ist.

Friedenslicht | Ein Erfahrungsbericht

Juhu, ich habe einen neuen Schreibauftrag bekommen! Ich darf über meine Erfahrung mit dem Friedenslicht berichten.

Leichtigkeit und Authentizität auf Bestellung?

Dieser Austausch hat mich erst total gefreut, dann hat es mich in ein totales Dilemma gestürzt. Eigentlich logisch, denn ich kann natürlich versprechen, über mein Erlebnis zu schreiben, aber ich kann nicht versprechen, begeistert zu sein und dann diese Begeisterung in einen Text zu verwandeln. Da steckt automatisch ein ungeheurer Druck drin, denn wer würde einen Auftrag für eine miserable Bewertung geben?! Dann kommt noch hinzu, dass ich meine AuftraggeberInnen wirklich mag und ihnen auch sehr gerne einen tollen Text liefern möchte, voller Begeisterung, Leichtigkeit und Authentizität, eben einfach so wie ich das sonst auch tue …

Im Grunde ist diese Situation aber ein sehr schöner Beweis dafür, dass diese Art der Energiearbeit selbst unter den widrigsten Umständen funktioniert: Auch wenn er sich noch nicht ausdrücklich in meinem Bewusstsein zeigte, so war der Druck während der Inititation schon in mir, dass ich darüber schreiben würde und ich da dementsprechend also am Besten etwas ganz Großartiges bei erleben müsste. Das ist ja schonmal eine super Voraussetzung dafür, sich ganz entspannt auf etwas einzulassen, nicht wahr? Ach ja, und gleichzeitig haben wir auch noch Fotos gemacht, ein paar gestellte und ein paar „echte“. Also alles gaaanz authentisch und alle Beteiligten waren selbstverständlich nuuur auf die Initiation konzentriert. 🙂

Heilung erfordert nicht die perfekten Voraussetzungen – Heilung erfordert nur unsere Bereitschaft, uns auf sie einzulassen

Aber wie gesagt, eigentlich sind es genau diese widrigen Umstände, die beweisen, wie wirksam diese Art der Energiearbeit ist. Denn sie funktioniert trotzdem. Es ist vollkommen ausreichend, wenn wir uns innerlich dafür öffnen, dass sie es tun darf, selbst wenn wir alle möglichen und unmöglichen Widerstände spüren. Die dürfen sein, wir müssen nichts erzwingen. Können wir ja auch gar nicht. Wir brauchen nicht mehr tun als bereit dafür zu sein, die Heilung zu empfangen, die in diesem Augenblick unter den gegebenen Umständen möglich ist. Und es ist jedes Mal wieder erstaunlich, wie viel das ist! So auch diesmal.

Das süße Nichts

Ich spürte im ersten Augenblick nach der Initiation „gar nichts“. Das kannte ich ja schon von meinen eigenen Arbeiten als Kristallheilerin – KlientInnen antworten mir, auf meine Frage, wie sie sich nach der Behandlung fühlen, dass sie „gar nichts“ gespürt hätten. So, liebe Freunde, fühlt sich Entspannung an! Genau das ist es, wenn der Kopf endlich mal Ruhe bekommt, der ständige Strom an Gedanken, Bewertungen und Geschichten aufhört und wir einfach ganz bei uns sind.

In Worten lässt sich das nur als „gar nichts“ ausdrücken, aber wenn ich meine Aufmerksamkeit auf meinen Körper richte, spüre ich, dass dieses „Garnichts“ sehr wohl etwas ist. Das Gefühl von Frieden, Zufriedenheit mit dem, was gerade ist, endlich mal nicht auf der Suche sein, kein Drang, dem Augenblick zu entfliehen und den nächsten Moment zu jagen. Das ist nicht „Garnichts“ und auch nicht „Egal“. Das ist das pure Glück!

Glücklichsein – auch mit Hitlerbart

Ich ging mit diesem Glücksgefühl raus auf die Wiese. Schließlich brauchte ich ja auch ein Foto für meinen Bericht … Dass die Wiese, in die ich mich setzte, nass war – egal, ich war trotzdem einfach nur glücklich. Dass die Sonne mich blendete – egal, konnte mich einfach nicht aufregen, war viel zu zufrieden. Dass der Schatten auf meiner Oberlippe auf den Fotos vermutlich wie ein Hitlerbart aussehen würde, wenn jemand sich die Bilder nur im Handy anschaut – egal, das Bild war trotzdem perfekt.

Heilung bedeutet auch, dass sich unser Un-Heil zeigen darf

Ich vermutete, dass die Initiation sich im Laufe des Tages über dieses tiefe Entspannungsgefühl hinaus (was ja schon an sich viel wert ist) noch weiter entfalten würde. Das tat sie auch. Beim Mittagessen fing es an in mir zu rumoren, mich beschlich plötzlich das Gefühl, die Stimmung sei gedrückt, aber irgendwie hatte ich den Verdacht, dass das vielleicht doch nur meine Wahrnehmung war, weil da etwas in mir passierte. Schließlich kenne ich ja auch das: wenn wir Heilung wünschen und zulassen, dann bedeutet das manchmal eben, dass sich erstmal unser Un-Heil zeigt damit wir es endlich erlösen können.

Kraftplätze erleichtern Heilung

Ich fragte also Wandana, die die Einweihung vorgenommen hatte, ob es möglich sei, dass das Friedenslicht in mir diesen spontanen Unfrieden auslöste. Sie bestätigte das und gab mir den Rat, das Licht einfach weiterhin auszudehnen und überall dorthin fließen zu lassen, wo ich den Unfrieden spürte. Das tat ich und hier in Amritabha habe ich ja den großen Luxus, mich dabei auch noch von diversen Kraftplätzen unterstützen zu lassen. Ich folgte also einer spontanen Eingebung und legte mich zum Mittagsschlaf an den Wasserplatz.

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Der kürzlich neu gestaltete Wasserplatz hier in Amritabha. <3

Es rumorte noch eine ganze Weile in mir am Nachmittag, aber mir persönlich geht es so, dass ich damit ganz gut leben kann, so lange ich im Bewusstsein bleibe, dass das gerade so ist und ich nicht dagegen ankämpfe. Ich muss mich dann trotzdem nicht permanent damit beschäftigen und diese Unruhe sozusagen mit Selbstvorwürfen oder Selbstmitleid nähren.

Kreativität und Produktivität trotz Unfrieden

Stattdessen telefonierte ich mit einer Freundin – wie ich dachte, „nur“ um ihr zum Geburtstag zu gratulieren, aber das Gespräch inspirierte mich letztlich dazu, endlich den Schritt zu machen, mich wieder mit meiner Kristallheilerarbeit zu zeigen. Plötzlich saß ich vor meinem Computer, begann einen Blogartikel dazu zu schreiben, ihn gleichzeitig zu übersetzen, Unterseiten auf meinem Blog in deutsch und englisch zu dem Thema zu basteln und meine Kristallheiler-Facebook-Seite zu überarbeiten und zu re-aktivieren. Da war der ganze Unfrieden in mir plötzlich total egal.

Als ich abends im Bett lag, wurde fragte ich mich, was da eigentlich wirklich an diesem Tag mit mir passiert war. Klar, man kann das so sehen, dass es das Telefonat war, das mich zu dieser intensiven kreativen Produktivität inspiriert hat. Diese Möglichkeit kann und möchte ich wirklich nicht ausschließen. Aber ich frage mich eben auch, ob es das Telefonat auch ohne die Friedenslichtinitiation diesen Impuls in mir ausgelöst hätte …

Es gibt nicht DIE Antwort – es kommt auf deine Absicht an

Ich glaube nicht daran, dass es eine entscheidende Handlung gibt, eine ganz bestimmte Initiation, ein Seminar, ein Was-auch-immer, das der Schlüssel für alles ist. Es gibt alle möglichen Dinge, die ich nicht tue, und mein Leben geht trotzdem weiter und entwickelt sich so, wie es das eben will. Aber ich glaube durchaus an daran, dass bestimmte Erlebnisse uns unterstützen können. Der entscheidende Hinweis ist für mich immer die Absicht, mit der ich etwas angehe. Wenn ich etwas aus dem Gefühl heraus tue, das sei jetzt absolut notwendig, es sei DIE Antwort auf alle meine Fragen, aus diesem Gefühl „Wenn ich das mache, DANN kann ich endlich zufrieden sein“ – dann ist das zum Scheitern verurteilt.

Wer mit dem Gefühl der Unvollkommenheit, dem Streben nach Perfektion, an egal was herantritt, wird vielleicht einen kurzen Kick bekommen. Das Gefühl, „Ah, jetzt passiert etwas!“. Aber weil die Antwort eben nie wirklich im Außen sondern immer in uns selbst liegt, folgt nach dem Kick der Absturz, die Enttäuschung, dass der heilige Gral sich wieder mal als Fata Morgana entpuppt. Die Suche geht weiter …

Mit der richtigen Absicht kann jedes Erlebnis zum Schlüssel für deine Zukunft werden

Wenn wir mit Leichtigkeit an die Dinge gehen, unseren Wünschen Aufmerksamkeit schenken – und zwar nicht mit diesem Druck, dass ihre Erfüllung die Erlösung bringen soll, sondern dass wir einfach respektieren, dass wir gewisse Wünsche haben und sie einfach als Hinweise darauf nehmen, was zu uns passt – dann kann so gut wie jeder Impuls von außen zu einem Schlüsselerlebnis werden, das uns weiter bringt auf unserem Weg.

Oder – in weniger Worten ausgedrückt: ob die Friedenslichtinitiation für dich passend ist oder nicht, hängt von dir ab, nicht von meinem Erlebnis oder meiner Beschreibung. Deshalb kann ich diesen Bericht im Namen der Ehrlichkeit natürlich nicht mit so einem schönen Satz abschließen wie „Ich kann die Initiation uneingeschränkt empfehlen und möchte allen ans Herz legen, sie zu machen!“. So einen Satz werde ich vermutlich niemals über irgendetwas schreiben können.

Gib dem Frieden in dir Raum, nimm dir Zeit für seine Entfaltung

Was ich allerdings uneingeschränkt empfehlen kann ist, die Initiation, wenn du sie machen lassen möchtest, hier in Amritabha machen zu lassen. Aus dem Grund, dass du sie dann vermutlich nicht „schnell mal eben so“ im Vorbeigehen mitnimmst, sondern dir dafür Zeit einplanst. Die Einweihung an sich mag nur wenige Augenblicke dauern, aber ich empfehle, dir auch Zeit für die Entfaltung und Nachwirkung zu gönnen. Sie wird bei dir vermutlich anders verlaufen als bei mir, aber ich bin mir sicher, dass sie stattfinden wird. Amritabha als Ort unterstützt mit seinen Kraftplätzen dabei, dass du dieser Entfaltung Raum geben kannst.

Eine gute Gelegenheit, die Friedenslichteinweihung hier in Amritabha zu erhalten ist der 3. September. Wandana und Sina bieten sie an diesem Tag um 14h an. Mehr Information dazu in Kürze auf amritabha.de und auf facebook.

Wandana’s birthday | Photo journal

DE – Am Sonntag hatte Wandana Geburtstag. Gut, dass sie zum Amritabha-Team gehört, denn so durften wir ihr gaaanz uneigennützig eine Feier ausrichten, die mir so viel Spaß gemacht hat, als wäre es mein eigener Geburtstag gewesen. Also, vielleicht nicht in dem Augenblick, als mir klar wurde, dass es nicht mehr so viele Brombeeren gab, wie ich für den Kuchen verplant hatte und mir auffiel, dass ich auch keinen Plan B hatte … Aber ansonsten!

Wandana, wie schön, dass du geboren bist, wir hätten dich sonst sehr vermisst! Natürlich NICHT nur wegen der schönen Feier, in deren Genuss wir alle kommen durften! Dein Lachen & dein Humor, deine leckeren Mittagessen, deine Baumkarten- & -Essenzbehandlungen und überhaupt dein ganzes wudnervolles Wesen möchte ich wirklich nicht missen. :-* Alles Liebe, Lustige, Leckere wünsche ich dir für das neue Lebensjahr.

EN – This past Sunday, we celebrated Wandana’s birthday. Luckily, she’s a member of the Amritabha team. That way we „had to“ throw her a party, which we all then got to attend and enjoy. I had so much fun, it could have been my own b-day! Maybe not the second I realized that there weren’t as many boysenberries left as I had counted on for the cake, and that I hadn’t thought of a plan b … But otherwise!

Om Wandana, celebrate Wandana!

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Doing it anyway| Amritabha new moon theme: Accepting your power

Accepting your own power is this new moon cycle’s theme here at Amritabha. And it’s really got me going on all levels. It figures, since you can’t accept your power „just a little bit“. Either you’re doing it or you’re not. Daring to accept your power doesn’t mean everything will run smoothly once you made that decision. That’s the challenge: when you dare to do that, it means that you accept entering a situation without being sure of its outcome. Those who dare to do that don’t do it in the spirit of „I know how to do this 100%“. We do it in the spirit of „Maybe I don’t have it all figured out but I’m doing this anyway“.

What if I don’t have it in me?

During my stay here at Amritabha, I scored an amazing writing job. I was stoked. Up until the moment when it was time to finally sit down and get started. I freaked out. What’s worse: my mind just went blank. Yikes! I was admiring this person whom I was supposed to write for so much that I ended up putting myself under a ton of pressure. This just has to turn out GREAT! What if I can’t do it? What if they are wrong about me, and I just don’t have it in me?! Gulp. This. Is. Not.Working.

 

Ideas don’t come from me – they come through me

Suddenly I remembered: I can do this. That’s why I got this job in the first place. Of course it’s not going to work if I’m panicking. The only thing that does work is this: reminding myself that it’s not actually my mind that has to make all this up. When I write – no; when I write well – it doesn’t come from me. It comes through me. It’s ideas, sentences, thoughts that are floating out there in the space surrounding me, waiting for me to catch them. The only thing I need to do is be aware of it, open myself to the process, and allow myself to become the channel for these ideas and words. It’s simple yet challenging. This approach only requires one single thing of me: unconditional trust in my intuition.  The certainty that whatever it is I am perceiving is exactly what wants to be said.

 

Clearing myself, opening up, being present – I want to live my life the way I give crystal healing

I discovered this technique, this understanding of the creative process, during my crystal healer training with Dauri Neumann. Somehow I just had this trust in myself there. It was easy for me to accept that I couldn’t plan the sessions ahead or prepare them in any other way. The only thing I could do was clear my mind, open up, and be present – to the recipient of the treatment, to the healing that wanted to come through me and the stones, and to the assistance of the divine. That was a very powerful experience, and I thought „I want to live my life the way I give crystal healing“.

This approach comes pretty easy as long as I’m writing for myself. I’m free, don’t have any particular point in mind I want to make, I can just allow myself to see where my writing is going. That copy job had different prerequisites, so my mind started rolling this film like I’ve trained it to do for years: You should know your stuff better! I can’t say anything meaningful until I’ve done more research! You have no idea what you’re doing! So far you’ve always managed to get by but this time they’ll call your bluff! And so on. It was a total blast from the past, the high school and university years. My performance was always excellent, and still I always panicked at some point when writing my papers.

You don’t deliver because of the stress but in spite of it

Back then I thought that this pressure, this stress was the part of the process that made sure I delivered. I think differently now. I did not deliver because of that fear of failure. I delivered in spite of it. The way I see things now, I was afraid because I didn’t know where my thoughts really came from, and why they were good. How could I possibly be sure it would work the next time? For my thoughts didn’t come from my intellect back then, either. They came through it. It was the same principle at work there, even if I wasn’t aware of it: thoughts were buzzing in the air around me and I just caught them. Of course you need to dive into in a topic, do your research. However, if I’d been aware back then of the learning/writing process the way I see it today, I probably would have trusted my instinct with more ease, when it came to determining what was enough information.

 

The message of listlessness: this isn’t going anywhere

That feeling did exist: it entered the stage as listlessness. I thought I needed to make myself read more (it was never enough!). I often failed at that. That brought on the guilt: You’ve done way too little again! There were few moments where I could acknowledge the thought that I was reluctant towards work because it was not really meaningful. It was only serving one purpose: soothing my conscience, so that I could assure myself I’d done enough.

Accept your doubt just as much as you accept your power – that way you’ll be able to get it done

This look at the past that this writing job granted me was an opportunity to break the spell. Not only do I know now that I want to live my life the way I give crystal healing treatments. I am finally convinced that it’s possible.

How do I prove myself I’m right? Very simple, very challenging: I’m doing it. With my fears, doubts, and my resistance. It helps to remember that all they want to do is play. You can do it anyway.

Open yourself to the wonders that want to come into the world through you

That’s what I mean when I talk about accepting your power: opening up to the wonders that want to come into this world through us (the small ones just as much as the big ones). Trusting that we are provided with everything we need to manifest them. Not to waste our power fighting our doubt but keep trusting. Trusting that our power is sufficient to both manifest our dreams, and carry that doubt.

 

Recommended reading

Big Magic by Elizabeth Gilbert was a real eye-opener for me when it comes to the creative process. I was especially inspired by Gilbert’s description of how she deals with fears and doubt. It makes it impossible not to love them. According to my not so humble opinion this book is a must-read. Not just for artists but for everyone who wants to live a happy and fulfilled life.

Egal, ich mach das jetzt einfach trotzdem | Amritabha Monatsthema: Die eigene Kraft annehmen

Das Thema dieses Neumondzyklus hier in Amritabha – die eigene Kraft annehmen – beschäftigt mich sehr, auf vielen (wenn nicht allen) Ebenen. Kein Wunder! Schließlich kann man die eigene Kraft nicht nur „ein bisschen“ annehmen – entweder man wagt es, oder eben nicht. Es zu wagen bedeutet nicht, dass dann alles reibungslos verläuft. Etwas zu wagen ist ja die Bereitschaft, sich auf eine Situation mit unbekanntem Ausgang einzulassen. Der Schlachtruf derer, die die eigene Kraft annehmen ist nicht „Ich kann das perfekt!“ sondern „Egal, ich mach das jetzt einfach trotzdem!“.

Was, wenn da nichts kommt?

Ich habe während meines Aufenthaltes hier in Amritabha einen tollen Textauftrag bekommen. Ich habe mich unglaublich darüber gefreut – bis zu dem Augenblick, als es daran ging, mich hinzusetzen und loszulegen. Totale Panik! Noch schlimmer: totale Leere im Kopf! Hilfe! Ich bewundere die Person, für die ich texte so sehr, dass ich mich total unter Druck setzte. Das hier muss großartig werden! Was, wenn da nichts kommt? Was, wenn die sich doch in mir täuschen und ich nicht das Zeug hierzu habe!? Schluck. So. Wird. Das. Nichts.

Ideen kommen nicht aus mir – sie kommen durch mich

Plötzlich dringt die Erinnerung zu mir durch: ich kann das hier. Deshalb habe ich den Job ja bekommen. Natürlich geht nichts, wenn ich mich in die Panik reinsteigere. Das einzige, was wirklich funktioniert ist das hier: mich daran erinnern, dass es nicht wirklich mein Kopf ist, der sich das alles hier ausdenkt. Wenn ich schreibe – nein: wenn ich gut schreibe – dann kommt das nicht aus mir. Es kommt durch mich. Es sind Ideen, Sätze, Gedanken, die im Raum herumschwirren und darauf warten, von mir eingefangen zu werden. Das einzige, was ich zu tun habe, ist, mir dessen bewusst zu sein, mich dafür zu öffnen und mich zum Kanal für diese Ideen und Worte zu machen. Es ist ganz einfach und gleichzeitig eine Herausforderung. Diese Vorgehensweise verlangt nur eines von mir: bedingungsloses Vertrauen in meine Intuition. Die Gewissheit, dass das, was ich wahrnehme genau das ist, was gesagt werden will.

Leeren, öffnen, präsent sein – So, wie ich Kristallbehandlungen gebe, möchte ich mein ganzes Leben leben

Diese Technik, oder dieses Verständnis des kreativen Prozesses, habe ich durch Dauri Neumanns Kristallheilerausbildung für mich entdeckt. Da hatte ich dieses Vertrauen in mich selbst „einfach so“. Es fiel mir leicht zu akzeptieren, dass ich die Behandlungen nicht im Voraus planen oder auf irgendeine Art vorbereiten konnte. Das einzige, was ich tun konnte, war, mich zu leeren, mich zu öffnen und dann präsent zu sein – für den Menschen, dem meine Behandlung galt, für die Heilung, die durch mich und die Steine geschehen wollte und für die Hilfe geistiger Helfer. Das war eine sehr mächtige Erfahrung und ich dachte, „So, wie ich Kristallbehandlungen gebe, möchte ich mein ganzes Leben führen“.

Wenn ich für mich schreibe, dann mache ich das inzwischen ganz automatisch so – dann bin ich ja frei, muss auf nichts Bestimmtes hinaus, kann einfach schauen, was da kommt. Der Textauftrag hatte natürlich andere Voraussetzungen, weshalb erstmal das Kopfprogramm in Gang ging, das ich mir über Jahre hinweg antrainiert habe: Du müsstest viel besser informiert sein! Ich kann da nichts zu sagen, bevor ich nicht mehr recherchiert habe! Du kannst das doch nicht! Bisher konnest du dich immer irgendwie durchmogeln, aber diesmal fliegst du auf! Etc. Es war ein déjà-vu aus der Schul- und Unizeit. Ich habe immer sehr gute Leistungen erbracht – und trotzdem bei jeder Hausarbeit diese Panik geschoben. Und es dann doch wieder irgendwie hinbekommen.

Leistung erbringt man nicht aufgrund von Druck, sondern trotzdem

Damals dachte ich, dass der Stress dazugehört, dass er Teil des Prozesses sei, der die Leistung erzeugt. Heute weiß ich, dass das Quatsch ist. Ich habe meine Leistungen nicht aufgrund dieser Versagensängste und des Stresses erzielt, sondern trotzdem. Was mir Angst machte, so sehe ich das heute, war, dass ich ja nicht wusste, woher meine Gedanken wirklich kamen, warum sie gut waren. Wie sollte ich da sicher sein können, dass das beim nächsten Mal auch so sein würde? Sie kamen eben auch schon damals nicht aus meinem Intellekt, sondern durch ihn. Es war das gleiche Prinzip, auch wenn es mir nicht bewusst war: die Gedanken schwirrten um mich herum und ich fing sie ein. Klar muss man sich in Themen einarbeiten und dazu recherchieren. Aber wäre mir der Lern-/Schreibprozess, wie ich ihn heute sehe, schon damals bewusst gewesen, dann hätte ich vermutlich mit mehr Leichtigkeit auf mein Gespür vertraut, wann ich genug Information angesammelt habe.

Die Botschaft der Lustlosigkeit: das hier bringt nichts

Das Gefühl gab es nämlich auch schon damals: es äußerte sich als Lustlosigkeit. Ich glaubte, mich dazu zwingen zu müssen, noch mehr zu lesen (denn es war ja niemals genug!). Oft gelang mir das nicht. Dann kam das schlechte Gewissen. Wieder viel zu wenig getan! Ganz selten gab es Momente der Einsicht, in denen ich kurz den Gedanken zulassen konnte, dass ich so widerwillig an die Arbeit ging, weil sie nicht wirklich sinnvoll war. Dass sie nur dazu diente, mein Gewissen zu beruhigen, dass ich auch wirklich fleißig genug gewesen sei.

Nimm deine Kraft genauso an wie den Zweifel – dann schaffst du es trotzdem

Dieser Blick in die Vergangenheit, den mir dieser Schreibauftrag bescherte, war eine gute Gelegenheit, den Bann zu brechen. Ich weiß inzwischen nicht nur, dass ich mein Leben wie meine Kristallbehandlungen gestalten möchte. Ich bin darüber hinaus endlich überzeugt, dass das möglich ist.

Wie ich mir das beweise? Ganz einfach und ganz schön aufregend: ich tue es. Mit allen Ängsten, Zweifeln und Widerständen im Schlepptau. Da hilft es, wenn ich mich an diese Wahrheit erinnere: die tun nichts, die wollen nur spielen. Du schaffst das trotzdem.

Öffne dich für die Wunder, die durch dich in die Welt kommen wollen

Das verstehe ich darunter, die eigene Kraft anzunehmen: uns für all die Wunder zu öffnen durch uns in die Welt kommen wollen (die großen wie die kleinen). Darauf zu vertrauen, dass wir mit allem ausgestattet sind und versorgt werden, was wir dazu brauchen, um sie zu verwirklichen. Unsere Kraft nicht damit zu verpulvern, unsere Zweifel zu bekämpfen, sondern auch hier zuversichtlich zu sein. Ins Vertrauen darauf zu gehen, dass unsere Kraft ausreicht, sowohl unsere Träume zu verwirklichen als auch gleichzeitig den Zweifel mitzutragen.

Lesetip

Was mir sehr viele Aha-Momente beschert hat, wenn es um den kreativen Prozess und um Inspiration geht, ist das Buch Big Magic von Elisabeth Gilbert. Besonders inspirierend ist, wie humorvoll sie ihren Umgang mit Ängsten und Zweifeln beschreibt. Da kann man gar nicht mehr anders, als die auch lieb zu haben. Meiner nicht wirklich bescheidenen Meinung zufolge ist das Buch ein Muss! Nicht nur für Künstler, sondern für alle, die ein glückliches und erfülltes Leben führen wollen.