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Sarine in ihrer gelben Küche beim Frühstück

Gemütlicher Freitag | Bloggen, Bärlauchpizza, Sachen reparieren | Day in the Life

Willkommen zu einem gemütlichen Freitag. Bin relativ spät aufgewacht, aber an Tagen, wo ich keine Termine habe, macht mir das nichts. Dann folge ich einfach dem Fluss und wenn es dann Mittagessen um 15 Uhr gibt (so wie heute), dann ist das eben so.

Egal wann ich aufstehe, im Moment trinke ich morgens gerne heiße Zitrone mit Honig.

Guten Morgen heiße Zitrone

Als nächstes habe ich nach meinem Buchweizen geschaut, den ich gestern über Nacht eingeweicht habe, um ein Brot zu backen. Ich habe das Rezept neulich auf Instagram geteilt, da es aber so beliebt ist (sowohl bei mir als auch bei Freunden), wollte ich es auch noch einmal hier auf dem Blog teilen. Also habe ich die Gelegenheit genutzt und fleißig das Prozedere vom zweiten Tag fotografiert. Es ist von Natur aus glutenfrei und sowohl superlecker wie supereinfach. Freue mich schon, wenn ich es morgen backen kann. Das Rezept für das Buchweizenbrot findest du hier.

Buchweizen über Nacht einweichen
Der über Nacht eingeweichte Buchweizen
Buchweizenteig mit einem Pürierstab mixen
An Tag zwei werden die ganzen Buchweizenkörner mit Salz und frischem Wasser gemixt

Dann war es Zeit fürs Frühstück. Erst dachte ich, ich habe nicht so wirklich Hunger (was bei mir morgens meistens der Fall ist), also habe ich nur eine Nektarine gegessen. Dann teilte mir mein Bauch mit, er habe es sich anders überlegt und wollte doch etwas mehr. Also habe ich den Frühstücksbrei gemacht, den ich vor kurzem entdeckt habe (sehr lecker, weil mit Amaranth – ich liebe den Geschmack davon!). Das mag ich so an solchen free-flow-Tagen: dass ich langsam sein kann und alles ewig dauern darf und es total in Ordnung ist. Früher habe ich mich nicht so leicht damit getan, mir dieses natürliche Tempo zu erlauben. Aber irgendwann bin ich dem gefolgt und habe festgestellt, dass dieser langsame Start und das Ignorieren der Uhr an der Wand mich nicht in eine Lethargie führt, die damit endet, dass ich den ganzen Tag vertrödle. Im Gegenteil, auf diese Weise baut sich bei mir eine Energie und eine Lust auf, Sachen zu machen. So wie heute.

Sarine in ihrer gelben Küche beim Frühstück

Nach dem Frühstück bin ich dann erstmal mit dem Rad quer durch die Stadt gedüst (sorry, keine Bilder), um in Carstens Wohnung ein paar Werkzeuge und meine andere Schüssel zu holen. Denn zum Mittagessen wollte ich Pizza machen, hatte aber nur noch eine Schüssel hier, die ja nun mit Buchweizenteig belegt war. Auch wenn es manchmal nervt, sein Zeug zwischen zwei Wohnungen verteilt zu haben und hin und wieder falsch einzuschätzen, was ich gerade wo wirklich brauche: im Grunde fahre ich total gerne die Strecke zwischen den beiden Wohnungen durch die Stadt. Das verbindet mich irgendwie mit meiner Umgebung, mein Blick weitet sich und ich erinnere mich, dass es auch ein Leben jenseits meiner vier Wände gibt. Ich empfinde diese Fahrten also nicht als lästige Zeitverschwendung, sondern als etwas, dass mich im Fluss hält.

Wieder zurück. Als ich gerade Wasser für den Teig aufsetzen wollte, fiel mir auf, dass der Wasserkocher bei meiner Kochaktion gestern Abend ganz schön sein Fett weg bekommen hatte. An manchen Tagen schaue ich sogar über so etwas hinweg, aber wenn ich schon innerlich in Putztag-Stimmung bin (und das war ich heute), dann geht das nicht. Also erstmal her mit dem Natron und die Oberfläche damit einreiben und ein wenig einwirken lassen.

In der Zwischenzeit mit dem Teig anfangen. Hier ist sie übrigens, die Schüssel, die mir in dieser Wohnung fehlte.

Die Überlegung heute Pizza zu machen, war eine Konsequenz meiner Reste im Kühlschrank. Ich habe noch Unmengen an Bärlauchpesto (vom Vorjahr, ähem). Das verbraucht sich extrem langsam, weil ich normalerweise die meisten Mahlzeiten mit Carsten esse. Der keinen Bärlauch mag. Also sind meine Carstenfreien Tage quasi vorprogrammierte Bärlauch-Koch-Tage. Gestern Abend gab es Nudeln und es war am Ende noch recht viel Sauce übrig.

Bärlauchsauce

Auch wenn ich die Kombi mag – ich fragte mich, ob mir nicht noch etwas anderes einfiele. Da waren ja außerdem noch die zwei Mozarella, die vor zwei Tagen abgelaufen waren. So kam mir der Gedanke, dass ich doch Pizza machen könnte und statt der üblichen Tomatensauce eben Bärlauchsauce nehmen.

Der Pizzateig ist ein ganz gewöhnlicher (anders als das Buchweizenbrot ist er nicht glutenfrei). Ich schlage es immer in einem meiner Lieblingskochbücher nach: Junk Food på riktigt, ein schwedisches Kochbuch mit lauter Rezepten, wie man Junk Food von Grund auf selber macht. So was liebe ich ja! Ah, ich sehe gerade, das gibt es auch auf deutsch, hier.

Kochbuch Junk Food på ritkigt

So, in der Zwischenzeit konnte ich dann auch den Wasserkocher von seiner Fettschicht befreien. Natron ist wirklich eine feine Sache.

Der Pizzateig ist aufgegangen. Ich benutze übrigens immer Dinkelmehl, finde ich am leckersten. Ich habe dafür einen separaten Eintrag gemacht, mit dem kompletten Rezept, Schritt für Schritt. Du findest ihn hier: Bärlauchpizza Rezept.

Pizzateig Dinkelmehl

Zwischendurch, also während ich gewartet habe, dass der Teig aufgeht, als die Pizza im Ofen war, etc. habe ich mich um den Blogartikel mit dem Buchweizenrezept gekümmert. Eine kleine Einleitung geschrieben, die Bilder hochgeladen, sortiert und eingefügt, suchmaschinenoprimiert, und zuletzt noch auf Pinterest geteilt. Davon, wie ich das alles gemacht habe, gibt’s keine Bilder. (: Also weiter mit dem Pizzateig.

Teigroller

Von diesem Teil bin ich übrigens auch sehr begeistert. Ich habe zwar ein großes Nudelholz, aber dieses kleine ist irgendwie besser geeignet, um direkt auf einem Backblecht etwas auszurollen. Habe es mal bei Carstens Mama entdeckt und mir daraufhin eines zugelegt. Gibt’s tatsächlich in so ziemlich jedem Supermartk – ich habe vorher nur einfach nie darauf geachtet.

Pizza belegt mit Tomate, Mozarella und Pepperoni

Die meisten der Zutaten hatte ich bereits im Hause. Ich habe – neben der Hefe – nur noch ein paar Tomaten und Pepperoni gekauft. Irgendwie hatte ich Appetit auf scharf. Auch wenn ich selbst etwas Angst angesichts meiner Großzügigkeit beim Verteilen der Pepperoni hatte – ich habe es riskiert. Und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

fertige Bärlauchpizza frisch aus dem Ofen

Das freut mich auch immer total, wenn ich so schön im Fluss bin – wie heute mit dem Schreiben des Rezept-Artikels – dann habe ich tatsächlich auch die Geduld, die Pizza so lange im Ofen zu lassen, bis der Käse schön knusprig ist. Beziehungsweise, ich vergesse einfach die Zeit und alles um mich herum, bis dann die innere Stimme sagt, „Schau mal in den Ofen“. Perfektes Timing! Wenn ich nichts tun würde, außer auf das Essen warten, dann hätte ich nie diese Geduld.

Sarine beim Pizzaessen

Ab jetzt wird es mit Bildern etwas spärlich, weil ich mich nicht beim Ausruhen auf der Couch (das mache ich gerne nach dem Essen an freien Tagen) und auch nicht beim Putzen fotografiert habe. Da hatte ich einfach keine Lust drauf, auf Bilder hier in diesem Post mit Putzutensilien, oder dem nur mäßig erfolgreichen Versuch, das Backblech endlich mal richtig sauber zu machen (ja, ich weiß, dass dir das aufgefallen ist).

Höchstens das hier mag ich noch mit dir teilen: ich habe endlich endlich die Schublade an meiner Kommode, bei der schon vor Ewigkeiten die Schrauben schlapp gemacht haben, repariert. Soll heißen: ich habe die Schrauben endlich festgedreht – was ja nun wieder möglich war, nachdem ich heute Mittag mein Werkzeug zusammen mit der Schüssel aus Carstens Wohnung abgeholt hatte. Ein bisschen wie bei Petterson und Findus, wo sie eine Geburtstagstorte für Findus backen wollen …

Vorher: eine „Augenwunde“, außerdem unpraktisch und natürlich sind kaputte Gegenstände kein gutes Feng Shui.

Umso größer das Gefühl der Befriedigung hinterher, wenn solche kleinen Dinge, die eigentlich ganz simpel sind, die man aber trotzdem vor sich her schiebt, endlich repariert sind.

Eigentlich hatte ich noch vorgehabt, ein paar Sachen auf Vinted zu stellen und meine ganzen Bilderrahmen zu sortieren, neu zu bestücken und aufzuhängen. Aber ich sah ein, dass das utopisch war. Wenn ich einmal in Schwung bin, habe ich immer ganz viele Ideen, was ich alles machen möchte. Mittlerweile kenne ich mich gut genug um zu wissen, dass es sinnvoll ist, mit dem wichtigsten anzufangen und es einfach als Bonus zu betrachten, wenn dann doch noch mehr geht. Nach dem Putzen musste ich jedenfalls mal raus. War im Ostpark.

Ostpark Frankfurt im August 2021

Danach war es zu dunkel, um gescheite Vinted-Fotos zu machen. Und irgendwie war es auch genug. Ich hatte nur noch Lust, diesen Day-in-the-Life-Post zu schreiben und so den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Es hat mir wirklich gut gefallen, mein Leben mal wieder auf diese Weise zu dokumentieren. Es stimmt schon, wenn ich für den Blog fotografiere, dann mache ich mir mehr Gedanken, wie alles denn so aussieht. Aber ich nehme das gar nicht als negativ wahr, sondern im Gegenteil, es erhöht irgendwie meine Wertschätzung für mein Leben. Vermutlich, weil es macht, dass ich alles viel bewusster wahrnehme und einfach etwas langsamer bin, weil ich den richtigen Kamerawinkel finden will, etc.

Wenn ich mich so selbst durch den Tag auf dieser „Metaebene“ begleite, dann führt das nicht dazu, dass ich unzufrieden bin, weil ich denke, dass mein Leben irgendwie anders aussehen sollte. Es lässt mich vielmehr spüren, wie erfüllt es ist, gerade in den kleinen Details. In der Wissenschaft wächst ja die Einsicht, dass das Beobachten das Experiment bereits beeinflusst. So ist das auch mit dem Leben. Und es ist sehr schön.

Ich kann es dir sehr empfehlen, das auch mal auszuprobieren (falls du es nicht sowieso schon tust).

Alles Liebe,

Sarine

Sarine Turhede Blogger Frankfurt

Frankfurt – Die Zukunft ist hier

Es war erstaunlich zu sehen, wie schnell sich alles fügte ab dem Moment, als mir klar wurde, dass es an einem anderen Ort weiter ginge. Wirklich buchstäblich wie ein Fluss, der irgendwo aufgestaut war und ab dem Moment, wo der Damm (das Festhalten an bestimmten Vorstellungen) weg war, eben kein stilles Gewässer mehr war sondern wieder voll in Fahrt. Ich habe so viel Synchronizität und innere Führung erlebt, wie schon lange nicht mehr.

Und Schweden?

Ja, es gab den Moment, wo ich (wieder einmal) dachte, jetzt ziehe ich aber wirklich nach Schweden zurück. Ich habe mich, seit ich Schweden verlassen habe, immer wieder an diesen Punkt gefunden. Aber auch von dieser Idee durfte ich mich in diesem Sommer endlich verabschieden. Ich werde dieses Land immer lieben und vielleicht geht es irgendwann wirklich nochmal dorthin zurück. Aber jetzt ist definitiv die Zeit, ein neues Kapitel zu schreiben – anstatt zu einem abgeschlossenen zurück zu kehren.

Frankfurt also

Frankfurt hat seit einigen Jahren immer mal wieder angeklopft. Ich bin ja in der Nähe aufgewachsen, habe die Stadt in den letzten Jahren immer wieder besucht und sie hat mir von Mal zu Mal besser gefallen. Ich bin sehr angetan von dem Gedanken, dass sie das Setting ist für das Kapitel, was jetzt kommt.

Das Projekt Wohnung in Frankfurt steht noch bevor. Kann es selbst kaum glauben, dass ich noch nie allein sondern tatsächlich immer in irgendeiner Form von Gemeinschaft gelebt habe – dabei habe ich doch so ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Zeit-für-mich-allein!? Naja, vermutlich lag’s daran, dass es halt immer ziemlich coole Gemeinschaften waren. 😉 Trotzdem freue ich mich jetzt total auf’s All-Ein-Sein.

Wohnungstipp?

Wenn Du eine Nachmieterin für eine Wohnung in Frankfurt suchst (oder jemanden kennst, die/der bald aus ihrer/seiner Wohnung auszieht), freue ich mich über eine Nachricht von Dir.

Sneak Peak

In meinem nächsten Beitrag berichte ich, wie es arbeitstechnisch so bei mir weitergeht und es geht darum, was das Arbeitsleben allgemein für Lehren über das Leben hergibt. Stay tuned!

Dari Stix & Team | Fotografie

Jetzt möchte ich endlich ein paar Bilder teilen, die ich für die Unternehmerin/online-marketing-Expertin/self-made Millionärin Dari Stix und ihr Team gemacht habe.Wie immer: wer nur Bilder schauen will, bitte scrollen. 🙂

Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass es keine große Sache für mich sei, einen Auftrag zu erhalten von einer Frau mit einer so großen Reichweite und Präsenz wie Dari Stix. Dass für mich jeder Auftrag/jede Auftraggeberin gleich sei. Das stimmt ja so oder so nicht, jeder Auftrag ist neu und spannend. Jede Auftraggeberin ist anders, jede Begegnung hat ihre eigene, besondere Qualität. Aber ich denke, ihr wisst, was ich meine. Es macht etwas mit uns, wenn wir Menschen begegnen, die „wer“ sind.

Es gab diesen Moment, als ich vor dem Veranstaltungssaal stand und an meinen Großvater dachte, der kurz zuvor gestorben war. Ich wusste, dass ihm das gefallen hätte, dass seine Enkelin den Auftrag hatte, in einem prunkvollen Schloss von bedeutsamen Menschen Bilder zu machen. Und auf gewisse Weise stimme ich ihm zu, es ist eine Ehre, für und mit bedeutsamen Menschen zu arbeiten.

Für mich sind bedeutsame Menschen diejenigen, die ihre Bedeutung nicht an ihrem Namen, den Personen, die sie kennen oder der Zahl auf ihrem Bankkonto festmachen. Bedeutsame Menschen sind für mich diejenigen, die ihre Macht annehmen, ihrem Leben (und dem Leben anderer) Bedeutung zu geben.

Dari Stix und ihr Team gehören für mich zu diesen Menschen. Ich kann zwar nicht behaupten, sie besonders gut zu kennen, aber das, was ich bisher via social media und in unserer Zusammenarbeit gesehen habe, hinterlässt in mir ganz klar den Eindruck, Menschen vor mir zu haben, die nicht darauf warten, dass das Leben ihnen passiert, sondern die es aktiv und sehr kreativ gestalten – und vor allem mit viel Freude und Herz.

Das ist besonders und es ist inspirierend.

 

Soul business woman | Fotosession

Ich bin immer noch ganz entzückt, wenn ich die Bilder von Soul Business Coach Nohila Driever anschaue, die wir für ihre neue Webseite gemacht haben. Es ist wirklich ein Vergnügen mit Auftraggeberinnen zu arbeiten, die genaue Vorstellungen haben, was sie wollen und die gleichzeitig offen für Spielraum bei der Umsetzung sind.

Eine gute Fotosession mit mir ist nämlich ein bisschen wie beim Ostereiersuchen: du sagst mir, wonach wir suchen und gemeinsam finden wir es. Das Vergnügen ist eben nicht von vornherein zu wissen wo.

So war es auch an diesem Tag in Frankfurt. Natürlich stand vorher fest, worum es bei dieser Arbeit ging, wofür die Bilder verwendbar sein sollten. Wir hatten dementsprechend verschiedene Locations vorbereitet und waren auch zufrieden mit unserer Auswahl. Die große Überraschung kam, als wir ganz spontan Bilder an einem Ort machten, der gar nicht auf unserer Liste stand. In der Endauswertung waren diese „Ostereier“ dann sogar die Favoriten.

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Sprechen dich meine Bilder und meine Art zu arbeiten an?

Hättest du gerne Bilder, die dich und deine Arbeit authentisch und ausdrucksstark präsentieren?

Dann verabrede dich mit mir zu einem unverbindlichen Gespräch, in dem wir klären, ob wir ein gutes Team für deine „Ostereiersuche“ sind.

Schreib mir einfach via Kontaktformular oder über facebook.

Mehr Arbeitsproben und Info findest du hier.

Grie Sos, La vie en rose, New hat | Photo journal

DE – Zusammenfassung in Bildern seit, äh, der letzten Zusammenfassung in Bildern.

EN – Recap in pictures of what’s happened, well, since I last did a recap in pictures.

Grie Sos

DE – Letzte Woche war es endlich so weit: aus den Samen, die ich aus Frankfurt mitgebracht hatte, sind aller meiner Bemühungen zum trotz etwas geworden. 🙂 Und zwar Petersilie, Schnittlauch, Pimpinelle, Boretsch, Sauerampfer, Kerbel und Kresse. Zusammen mit Quark, Zitrone, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer habe ich daraus Grüne Sauce gemacht. Dazu gab’s natürlich Kartoffeln und Ei.

EN – Last week I was finally able to make „green sauce“, a traditional meal from the Frankfort area. I had brought the seeds for the seven herbs you need, and despite all my efforts, they turned out pretty amazing. 🙂 Parsley, chives, burnet, sorrel, borage, chervil and pepperwort. Mixed with sour cream, lemon, mustard, sugar, salt and peppar, they become said green sauce. Traditionally served with potatoes and boiled eggs.

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La vie en rose & new hat

DE – Das vergangene Wochenende stand hier in Ribeauvillé unter dem Motto „La vie en rose“. Die Schwedin in mir suchte nach der dahinter stehenden Marketingstrategie. Sie fand keine (nichtmal ein hashtag!?). Es war einfach alles rosa. Hat trotzdem irgendwie geklappt, ich habe einen Hut gekauft. Den brauchte ich WIRKLICH. Allerdings dann doch nicht unbedingt den für 345€ oder 195€ …

EN – This past weekend the Ribeauvilléans painted the town. Pink. The Swede in me was scanning this shindig for the underlying marketing strategy. Couldn’t find one (not even have a hashtag!?). Everything was just, you know, pink. It worked anyway. I bought a hat. I REALLY needed it. Just not the one for 345€. Or 195€ …

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My week in pictures | Kebab boat, Rose gardens & other paradises

EN – Putting this past week’s inner journey into words is going to take a while. Thus, I am beginning with pictures of the outer journey. Let me just say that there seems to be a theme: paradise (and yes, that includes a kebab boat on the Main river in Frankfurt!).

DE – Die Ereignisse in meinem Inneren der vergangenen Woche in Worte zu fassen wird eine Weile dauern. Also fange ich mit der Außenansicht an. Aber so viel sei gesagt: es zeichnet sich ein Thema ab – Paradies(e) (und ja, das Dönerboot am Mainufer in Frankfurt gehört da absolut dazu!).

Frankfurt

 

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EN – The „Dönerboot“. As the name implies, a kebab vendor on a boat. Fish dishes are their specialty. I opted for the classic döner kebab since it’s been way too long since I had any. I was happy with my choice.

DE – Das Dönerboot. Wie der Name verrät, ein Dönerverkauf von einem Boot aus. Fischgerichte sind die Spezialität, aber da ich so lange schon keinen Döner mehr gegessen habe, habe ich mich dann doch für den Klassiker entschieden. War zufrieden mit der Entscheidung.

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EN – I just loved the way the light shone down on downtown Frankfurt that moment. Also, I was surprised by how much I liked the view of the different skyscrapers. I am usually not a fan of that type of modern architecture. But then I realized that a lot of the buildings look kind of like giant crystal stalagmites to me. So maybe that’s why.

DE – Fand’s schön, wie das Licht durch die Wolkendecke brach und auf die Innenstadt fiel. Ich war ein wenig überrascht festzustellen, wie sehr mir die Hochhäuser gefallen. Bin normalerweise kein großer Fan dieses Architekturstils. Dann wurde mir klar, dass mich viele dieser Gebäude an gigantische Kristallstalagmiten erinnern. Vielleicht lag’s also daran.

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EN – I was surprised in general to see how much I enjoyed Frankfurt. I didn’t think the city was any special when I grew up (in Friedberg, 30km/19 miles north of town). It seems to have grown on me over the past few years. I like it better every time I come back. And from your comments on my Instagram/facebook pictures, it seems to show as well. We’ll see where this love story is going …

DE – Ich war auch überrascht festzustellen, wie sehr es mir In Frankfurt gefällt. Als ich hier in der Nähe aufwuchs (in Friedberg, 30km nördlich von hier), fand ich die Stadt nie besonders. Aber sie ist mir wohl doch irgendwie ans Herz gewachsen. Mit jedem Besuch ein bisschen mehr. Und euren Kommentaren zu meinen Instagram/facebook-Bildern zufolge, scheint man es mir ja auch anzusehen. Mal sehen, wo das noch hinführt …

Steinfurt

EN – When I visited my mom and sister, they took me to a new rose garden in Steinfurt. Roses are pretty big this small town, and I remember coming here often as a kid with my family for Sunday walks. Like I wrote earlier, I was not a fan of the great outdoors as a kid, so to say that I have fond memories of these outings would be flat out lying. But hey, some things do change, and I did enjoy this rose garden very much.

DE – Als ich Mama und meine Schwester besuchte, nahmen sie mich mit zu einem neuen Rosengarten nach Steinfurt. Rosen sind in diesem kleinen Örtchen ja allgegenwärtig und ich erinnere mich an viele Sonntagsspaziergänge durch die Rosenunion und bei Rosenschultheis. Wie ich schonmal erwähnte, war ich als Kind kein Draußi, weshalb es einfach glatt gelogen wäre zu behaupten, dass diese Ausflüge besondere Erinnerungen bei mir hervorrufen. Aber manche Dinge ändern sich eben doch und so habe ich diesen Ausflug sehr genossen.

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Friedberg

EN – My parents have their own little flowery paradise, and this connects to my inner journey of this past week. I received my soul name yesterday. It is Sarine (pronounced „sah-rene“), and it means „The one who feeds the flowers of God“. For me flowers are a symbol for joy but now that I am looking back at these pictures from my parents‘ garden, I can’t help but notice the very literal aspect. I sure seem to be coming from a line of divine gardeners. (Remember the pictures from my grandparent’s garden, too! And sure, I did do my share of gardening over the past years.)

DE – Meine Eltern haben ihr eigenes kleines Blumenparadies und das bringt mich zum Thema meiner inneren Reise dieser vergangenen Woche. Ich habe gestern meinen Seelennamen erhalten. Er lautet Sarine (französische Aussprache, also mit stummem „e“) und bedeutet „Die, die die Blumen Gottes nährt“ (auf hessisch: „Die, wo die Blumen Gottes nähren tut“ 🙂 ). Für mich sind Blumen ein Symbol der Freude, aber wenn ich mir diese Bilder aus dem Garten meiner Eltern anschaue, dann entgeht mir der buchstäbliche Aspekt natürlich nicht. Ich scheine jedenfalls eindeutig aus einem Geschlecht von göttlichen Gärtnern abzustammen. (Siehe auch die Bilder aus dem Garten meiner Großeltern! Und, na klar, ich habe die letzten Jahre ja auch ein bisschen mit dem Gärtnern experimentiert.)

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Amritabha

EN – And now I’m here. At the Château Amritabha, Ribeauvillé, Alsace/France. I haven’t taken many pictures yet, but here’s one with the full moon that greeted me on Thursday, the day I arrived.

DE – Und jetzt bin ich hier. Im Château Amritabha, in Ribeauvillé im Elsass. Habe noch nicht viele Bilder gemacht, aber hier ist eines mit Vollmond, der mich am Donnerstag zu meiner Ankunft hier begrüßt hat.

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May | Mai

ENGLISH – A little recap in pictures of the month that just swooshed by. I spent most of it with my friend’s La and C. in Tollered, Sweden outside Gothenburg. Summer in Sweden is really something, and we were blessed with sunshine galore. The wedding of La and C. made this particular May extra special, of course.

DEUTSCH – Eine kleine Zusammenfassung des Monats, der einfach nur so vorbei gerauscht ist. Ich habe die meiste Zeit mit meinen Freunden La und C. in Tollered verbracht, einem kleinen Ort bei Göteborg. Sommer in Schweden ist wirklich etwas besonderes und wir wurden reichlich mit Sonnenschein gesegnet. Die Hochzeit von La und C. hat diesen Mai natürlich noch besondererererer gemacht.

Tollered, Sweden

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Hamburg, Germany

ENGLISH – The day after the wedding I took the train to  Hamburg. It was my friend Conny’s birthday on Monday, and since we’ve been living so far apart for the past years, I really wanted to be with her on her special day. And yes, those are cinnamon buns, but no, I can’t claim any credit for them.

DEUTSCH – Am Tag nach der Hochzeit ging es weiter nach Hamburg. Connys Geburtstag war ja am Montag und weil wir die letzten Jahre so weit voneinander entfernt gelebt haben, war es mir diesmal wichtig endlich mal wieder an ihrem Ehrentag dabei zu sein. Und ja, das sind Zimtschnecken, aber nein, ich kann mich leider nicht mit diesem Federn schmücken.

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Stade, Germany

ENGLISH – Next I returned to my grandpa’s house once more. Unpacking and repacking. And enjoying the flowers in the garden!

DEUTSCH – Als nächstes bin ich noch einmal zum Haus von Opa zurück gekehrt. Um aus- und umzupacken. Und die Blumen im Garten zu genießen!

Frankfurt, Germany

ENGLISH – Now I’m with my friend Lena. She has a light and lofty apartment, great taste and is very artistic. She lives in Bockenheim, and I really like the neighborhood with it’s cafés and little shops, a lot of them in pretty little courtyards. Lena once said to me that Frankfurt may not be the number one tourist attraction among the German cities but it’s a great place to live. That’s a pretty good description, imho.

DEUTSCH – Jetzt bin ich bei Lena. Sie hat eine tolle helle Wohnung mit hohen Decken, sehr guten Geschmack und eine künstlerische Ader. Sie lebt in Bockenheim und mir gefällt es hier sehr, mit den vielen kleinen Cafés und Lädchen, viele von ihnen in hübschen Hinterhöfen. Lena sagte mal zu mir, dass sie Frankfurt nicht zur Touristenattraktion Nummer Eins unter den deutschen Städten benennen würde, aber dass es zum Leben sehr schön ist. Das trifft’s ganz gut, finde ich.

PalmenGarten Frankfurt, Germany

ENGLISH – When I was little my parents would take my sister and me to the PalmenGarten sometimes. Can’t say that I have any special memories of it (I was a real homebody as a kid, I probably would have spent all my time in front of the tv if I had been allowed), but when I realized that it was only a ten minute walk from Lena’s place, I decided to go. I’m glad I did because I have become more of on outdoorsy person over the past years (it’s hard not to become one when you live in Sweden). As much as I love big cities and the liveliness in the streets, I feel like I need to see a little green every once in a while.

DEUTSCH – Als ich klein war machten meine Eltern manchmal Ausflüge zum PalmenGarten mit meiner Schwester und mir. Kann zwar nicht behaupten, davon besondere Erinnerungen zu haben (ich war echt ein Stubenhocker, hätte am liebsten meine Zeit vor dem Fernseher verbracht, wenn man mich gelassen hätte …), aber als ich entdeckte, dass er nur etwas zehn Gehminuten von Lena entfernt war, entschied ich mich ihm einen Besuch abzustatten. Bin froh darum, denn ich bin inzwischen doch auch zu einem Draußi geworden (es ist vermutlich unmöglich ein Drinni zu bleiben, wenn man in Schweden lebt). So sehr ich große Städte mit ihren belebten Straßen mag, ab und zu muss ich dann doch mal ein bisschen grün sehen.

 

Wiesbaden-Schierstein, Germany

ENGLISH – On Friday I visited my friend Line. It was about time: I finally got to see her baby, meet her fella, and see their apartment for the first time. Since the weather was great, and Line is a woman with a plan, this half-day was a mini vacation in itself: we walked down to the harbor, ate asparagus, took a boat down the river, got some ice cream, walked back, did some barbecuing on the balcony.

DEUTSCH – Am freitag habe ich endlich mal Line besucht. War auch höchste Zeit: habe zum ersten Mal ihre beiden Männer getroffen und ihre Wohnung gesehen. Da das Wetter weiterhin großartig war und Line eine Frau mit Plan ist, war dieser Nachmittag sowas wie ein Mini-Urlaub: Spaziergang zum Hafen, Spargel am Wasser, Bötchenfahren, Eisessen, Spazierganz zurück, Grillen auf dem Balkon.