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Backideen Rezepte Muffins Erdnuss-Cranberry-Cookies Chokladbollar Sarine Turhede Blog Header

Kaffeetafel mit Auswahl ohne Stress

Backideen Rezepte. Ein großes Argument für mich zum Geburtstagskaffee einzuladen ist, dass das ein guter Vorwand ist, mehr als einen Kuchen auf einmal zu backen. Es mag unlogisch klingen, aber ich habe kein Problem damit, mehrere Sachen zu backen, egal wie viele Gäste dann tatsächlich kommen. Aber für mich alleine würde ich nicht auf die Idee kommen, mehr als eine Sache zu backen. Wobei, wenn ich jetzt so darüber nachdenke, ist das vielleicht gar keine so schlechte Idee …

Natürlich bin ich trotzdem nicht interessiert an Stress und würde jetzt nicht mehrere hochkomplizierte Sachen backen. Aber ich mag einfach, wenn es Auswahl gibt.

Davon konnte ich mich am vergangenen Wochenende auch nicht abhalten, obwohl ich am Vormittag in eine ziemliche Verzögerung geriet (aus irgendwelchen Gründen musste ich ausgerechnet an diesem Tag Waffeln zum Frühstück machen und dann kam noch ein längeres ungeplantes Gespräch mit meiner Schwester).

Backideen Rezepte Zeitmanagement Tipp: Im Zweifel lieber Kuchen auf dem Tisch als sauber unterm Tisch.

Ich mache in solchen Situationen dann folgendes, wenn ich merke, dass ein Festhalten an meinem ursprünglichen Plan zu Stress führen bzw. vielleicht sogar unmöglich würde: ich überlege mir, was das Wichtigste ist, was auf jeden Fall da sein sollte, wenn die Gäste kommen und was niemand außer mir vermissen würde, wenn es nicht da wäre. Dementsprechend entschied ich mich dann als erstes, dass es mir wichtiger ist, dass Kuchen auf dem Tisch steht, als dass die Wohnung geputzt ist. 🙂

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Und so gehe ich dann Schritt für Schritt vor und schaue, was angesichts der verbleibenden Zeit noch geht.

Irgendwann kam dann der Punkt, wo feststand, dass es Kuchen geben würde UND die Wohnung zwar nicht porentief rein aber doch sauber war. Ich dachte „OK, ist machbar – aber ich wenn ich noch eine Stunde hätte, wäre es so richtig entspannt“. Ich dachte in dem Moment nicht darüber nach, dass wir mit unseren Gedanken ja unsere Wirklichkeit stets mitformen – also hatte ich weiterhin ein ziemlich zügiges Tempo drauf und verzichtete beim Duschen auf Haarewaschen. Um Punkt 15 Uhr war ich fertig – aber noch niemand da.

Das Gefühl liebe ich – alles geschafft und nichts mehr zu tun außer auf die Gäste warten. Ich blätterte ein wenig in Katalogen, und saß einfach herum und tat nichts – ein sehr entspannendes Gefühl für mich. Dann irgendwann dämmerte mir, dass ich diesen Satz gedacht hatte „Eine Stunde mehr wäre super“ und wusste also, was los war.

Und dann fiel mir ein, dass ich zwar inwzischen Muffins und Kekse gebacken hatte, aber doch eigentlich noch Schokobällchen geplant hatte. Die konnte ich also auch noch machen.

Als die liebe Nala dann kam (nachdem sie endlich einen Parkplatz gefunden hatte), wurde es ein sehr schöner Nachmittag. Natürlich nicht (nur), weil mein Wunsch in Erfüllung gegangen war, alles backen zu können, was ich vorgehabt hatte, sondern vor allem wegen unserer Gespräche.

Falls Du Backideen Rezepte für deinen nächsten Kaffee-und-Kuchen-Anlass möchtest: hier kommen die drei, die ich gemacht habe. Zwei davon sind glutenfrei (die Muffins habe ich mit Dinkelmehl gemacht, aber auch das ließe sich ändern). Alle drei sind vegan und laktosefrei, bzw. bei den Muffins habe ich das Frischkäsetopping in zwei Varianten gemacht, wovon eine vegan/laktosefrei war. Ich verlinke jeweils zu den Originalrezepten und schreibe, inwiefern ich diese abgeändert habe.

Blaubeermuffins vegan glutenfrei laktosefrei Sarine Turhede Blog

Backideen Rezepte #1: Blaubeermuffins

Ich bin von diesem Rezept ausgegangen: Grandma’s Blaubeermuffins auf Chefkoch

Folgendes habe ich abgeändert

statt Butter habe ich Kokosfett benutzt,

statt Ei habe ich Chiasamen und Wasser benutzt (da habe ich eine ganz tolle Infografik auf Pinterest gefunden, die zeigt, was man in welchen Mengenverhätlnissen womit ersetzen kann – ich habe sie am Ende dieses Blogartikels eingefügt),

statt Milch Reismilch,

statt Orangenabrieb habe ich Zitronenabrieb genommen (finde ich immer so schön erfirschend).

Folgendes habe ich hinzugedichtet

Das Topping war im Rezept nicht vorgsehen, ich finde es mit irgendwie festlicher. Dafür habe ich eine Frischkäsecreme nach Geschmack zusammengerührt aus Frischkäse, Zitronensaft und Ahornsirup. Für die vegane Option habe ich eine vegane Frischkäsevariante (auf Sojabasis) genommen. Dann habe ich obendrauf noch ein wenig von der Blütenmischung „Alles Liebe“ von Sonnentor gestreuselt, pro Muffin drei Blaubeeren und die Elfen bzw. Blumen drauf gesteckt.

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Backideen Rezepte #2: Erdnuss-Cranberry-Kekse

Die wollte ich schon lange machen. Sind von einer meiner Lieblingsbackinspirationen, Heather Baird (SprinkleBakes). Wenn Du Dir SprinkleBakes anschaust, dann verstehst Du schnell, warum ich die so liebe: alles so schön farbenfroh und lebendig. 🙂

Hier also das Originalrezept: Flourless Oatmeal Peanutbutter Cookies

Ich habe statt Schokoladenchips Cranberries verwendet und statt Ei Chiasamen und Wasser. Keine weiteren Abweichungen. 🙂

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Backideen Rezepte #3: Schwedische Schokoladenbällchen

Die liebe ich, weil sie wirklich sehr köstlich und dabei ganz einfach zu machen sind – auch noch ohne Backen.

Ich gehe von den Mengenverhältnissen immer von diesem simplen, schwedischen Rezept aus:

Chokladbollar

Es gibt natürlich auch Rezepte hierzu auf deutsch.

Folgendes habe ich abgeändert

Ich ernähre mich nicht vegan, ersetze aber trotzdem gerne die Butter durch Kokosfett. Außerdem nehme ich meist statt Zucker Birkenzucker.

Das waren sie also, meine drei Rezept-Tipps, die super geeignet sind, um einen Kuchentisch mit Auswahl aber ohne Stress zu zaubern.

Und du so?

Welches der drei Backideen Rezepte spricht Dich am meisten an? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Und wie machst Du es Dir möglichst stressfrei beim Backen? Das würde mich auch interessieren. 🙂

Alles Liebe,

Sarine

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Praktisch: so braucht man nicht ständig selbst nachschauen, ob es etwas Neues gibt. Und es ist egal, wenn man mal eine Pause von Social-Media macht. 😉

Hilfreich: Das für Das Infografik Clean Baking

Hier noch die tolle Pinterest-Infografik, die es leicht macht, verschiedene Zutaten im richtigen Mengenverhältnis auszutauschen, um etwas vegan/laktosefrei/glutenfrei zu machen. Ich habe die Grafik mit dem Original-Pinterest-Pin verlinkt, wenn Du also drauf klickst, kommst Du dorthin und kannst schauen, was die Urheberin sonst noch so macht (dankbarerweise hat sie ja auch ihre Web-Adresse in der Grafik eingefügt, sort dürftest Du sie also auch finden).

Sarine Turhede Road To Walden Blog header mit Absagen umgehen

„Was, wenn niemand kommt?“ – Mit Absagen umgehen lernen

Am Wochenende habe ich meinen Geburtstag mit einer Freundin nachgefeiert. Das war so nicht geplant – es gab einfach jede Menge Absagen. Früher wäre das für mich schlimm gewesen. Aber die Wahrheit ist: Ich bin jemand, der sich am liebsten einzeln mit Menschen trifft, da ich mich in Gruppen schnell reizüberflutet fühle. Jedenfalls im privaten Zusammenhang – wenn ich eine Aufgabe habe, wie einen Workshop anleiten, dann fällt es mir leicht zu sehen, wo meine Aufmerksamkeit gerade hingehört. (:

Jedes Jahr an meinem Geburtstag habe ich also ein wenig gemischte Gefühle, wenn ich mir die Frage stelle, möchte ich feiern und Menschen dazu einladen. Was dann häufig passiert ist folgendes: ich schiebe die Entscheidung vor mir her und schicke recht spontan Einladungen. Nicht aus Selbstsabotage, in der Hoffnung, dass dann niemand kommt. Aber manchmal passiert dann natürlich genau das. Und dann denke ich, dass ich mir fürs nächste Jahr vielleicht einfach mal merken sollte, dass ich doch lieber Menschen einzeln treffe und es dementsprechend planen. …

Vielleicht gelingt es mir ja nächstes Jahr. Gestern musste ich jedenfalls daran zurück denken, wie ich einmal meinen Geburtstag feierte, als ich noch in Schweden gelebt habe – und ich damals sehr enttäuscht war, dass mehrere Freundinnen, die ich eingeladen hatte, mir Absagen erteilten. Damals hat meine Freundin La etwas sehr kluges zu mir gesagt: „Ja, das ist jetzt die Frage: bist du enttäuscht über die, die nicht gekommen sind, oder freust du dich über die, die tatsächlich da sind?“ Dieser Perspektivwechsel war sehr heilsam für mich.

Es ist ganz oft eine neue Sicht auf die Dinge, eine neue Information, ein neues Verständnis, die in uns etwas verändern und uns dann auch anders handeln lassen. Denn so funktioniert Entwicklung: viele Denk- und Handlungsmuster lassen sich erst verändern, wenn wir erkennen, welche Annahmen/Vorstellungen/welches Wissen dem bisherigen Muster zugrunde liegen. Es braucht diese Erkenntnis, dass unser Wissen oft eben kein unumstößliches Naturgesetz ist, sondern eine Perspektive.

Das öffnet uns für das Bewusstsein, dass eine andere Perspektive möglich ist. Logischerweise können wir uns erst für eine neue Perspektive entscheiden, wenn wir erkannt haben, dass es sich bei etwas, von dem wir bis dahin dachten „Na, das ist eben so!“ überhaupt um eine Frage der Perspektive handelt. Diese Erkenntnis zuzulassen ist tatsächlich oftmals der schwierigste Schritt. Denn oft hängen wir an einer Perspektive und sie infrage zu stellen kann unter Umständen auch bedeuten, dass noch weitere Überzeugungen, die damit zusammen hängen, plötzlich nicht mehr „sicher“ sind.

Das Schöne ist, dass die Veränderung, die wir uns wünschen, die aber schwer oder sogar unmöglich ist, solange wir an einer bestimmten Perspektive festhängen, ganz leicht gehen kann, sobald wir uns für eine neue Perspektive geöffnet haben.

Denn Handeln oder Denken nach einem Muster, das ja auf einer bestimmten Perspektive beruht, ist gar nicht mehr möglich, wenn sich die Perspektive geändert hat.

Aber dieser Perspektivwechsel bedeutet nicht nur, dass die Freude die Enttäuschung überwiegt. Wenn ich die Dinge so betrachte, kann ich gar nicht mehr die Bedeutung in die Abwesenheit legen. Ich denke dann, dass es für beide Seiten zu diesem Zeitpunkt etwas anderes gibt, was die tatsächliche Anwesenheit erfordert.

So bin ich seit jenem Satz von La nie mehr enttäuscht gewesen, wenn auf eine Verabredung oder Einladung hin Absagen als Antwort kamen. Zum einen, weil weil dieser Perspektivwechsel in mir eine Wertschätzung ausgelöst hat für die Begegnung, die tatsächlich stattfindet. Es ist bedeutsam, wem ich begegne und wer mir begegnet.

Wenn der Fokus umgekehrt ist, ist die Verletzung vorbestimmt. Denn aus dieser Perspektive versucht man Bedeutung in dem zu finden, was nicht statfindet. Aus dieser Betrachtungsweise gibt es ja eigentlich nur die Möglichkeit, es als Abwertung zu interpretieren. Und gleichzeitig wertet man selbst durch diesen Fokus die Begegnung ab, die tatsächlich stattfindet. Man ist eben damit beschäftigt, sich über die zu grämen, die nicht da sind und übersieht dabei diejenigen, die vor einem stehen.

Wie geht es Dir damit? Teile Dich gerne unten auf der Seite in den Kommentaren mit.

Alles Liebe,

Sarine

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PS: Dieses Beispiel veranschaulicht übrigens ganz gut, was „Fülle(denken)“ und „Mangel(denken)“ sind und wie sie wirken. Oft beschäftigen wir uns mit diesen beiden im Zusammenhang mit Geld (was ja auch verständlich ist). Aber Fülle und Mangel sind Prinzipien, die sich eben nicht nur finanziell ausdrücken, sondern in allen Lebensbereichen. Zum Beispiel, wenn wir Absagen erhalten. Nicht nur am Geburtstag. 😉

Zimtschnecken in der Auflaufform – Der schwedische Klassiker mit zwei Twists, die ihn schön saftig machen | Rezept

Falls du noch nicht weißt, was du am Wochenenede backen sollst. Wie wäre es hiermit. (: Das Rezept ist eigentlich das klassische Rezept für schwedische Zimtschnecken. Nur das ich diesmal ausprobieren wollte, was ein Zimtschnecken Rezept so richtig saftig machen könnte. (Naja, und ich hatte noch Hefe von der Bärlauchpizza übrig, die verbraucht werden wollte.) Hefegebäck schmeckt ja oft toll, direkt aus dem Ofen. Aber davon bekomme ich Bauchweh und am nächsten Tag sind die Dinger dann oft trocken und ich muss sie in den Dinkelkaffee tunken.

Also habe ich ausprobiert, wie es wohl ist, wenn ich das klassiche Rezept für schwedische Zimtschnecken zwar befolge, aber zu der Füllung noch Quark mische. Und die Schnecken dann in Auflaufformen (ein bisschen wie Dampfnudeln) backe. Keine so wahnsinnig weit hergeholte Idee. Aber meist sind es ja gerade die einfachen Ideen, die so genial sind. So auch in diesem Fall.

Das Ergebnis: die Zimtschnecken waren mehrere Tage lang schön saftig.

Für eine vegane und/oder laktosefreie Variante könnte man sicher mit Kokoscreme experimentieren (also, anstatt des Quarks).

Hier ein paar Bilder, für das saftige Zimtschnecken-Rezept einfach scrollen.

Zimtschnecken Rezept saftig mit Quark in der Auflaufform
Die richtig klassichen schwedischen Zimtschnecken sind meist noch mit Perlzucker bestreuselt. Das muss meinetwegen nicht sein. Ich mag sie am liebsten „nackt“.
ausgerollter Hefeteig für Zimtschnecken
Was den Hefeteig für die schwedischen Zimtschnecken so besonders lecker macht, ist der Kardamom. Den hatte ich diesmal leider nicht zur Hand. Aber in der Not … wird der Teig auch ohne Kardamom ausgerollt.
Butter für die Füllung der Zimtschnecken schmelzen und Zucker einrühren. Ich benutze am liebsten braunen Rohrohrzucker.
Butter für die Füllung der Zimtschnecken schmelzen und Zucker und Zimt einrühren. Ich benutze am liebsten braunen Rohrohrzucker.
Zimtschnecken Rezept saftig: Nachdem die Butter-Zucker-masse für die Füllung etwas abgekühlt war, habe ich für diese Variante des Rezepts ein Paket (250g) Magerquark untergerührt. Und den Zimt natürlich.
Nachdem die Butter-Zucker-masse für die Füllung etwas abgekühlt war, habe ich für diese Variante des Rezepts ein Paket (250g) Magerquark untergerührt. Und den Zimt natürlich.
Zimtschnecken Rezept saftig: Den Hefeteig mit der Füllung bestreichen und dann aufrollen.
Den Hefeteig mit der Füllung bestreichen und dann aufrollen.
Vor dem Backen noch ein wenig blass: die Zimtschnecken mit der saftigen Quarkfüllung
Vor dem Backen noch ein wenig blass: die Zimtschnecken mit der saftigen Quarkfüllung.

Hier jetzt also das Rezept für die saftigen Zimtschnecken mit Quark, welches auf diesem schwedischen Zimtschneckenrezept basiert. (Dass die in Schweden Kanelbullar heißen, weißt du vielleicht schon.)

Zimtschnecken Rezept – Saftig, mit Quark, in Auflaufform

Zutaten

(für 20 Stück, ich mache oft größere Schnecken, so dass es dementsprechend weniger werden)

FÜR DEN TEIG

1/2 Paket Hefe

50 g Butter

300 ml Milch

50 ml Zucker

eine Prise Salz

800 ml Mehl (ich benutze wie fast immer Dinkelmehl)

Trivia: Die Schweden messen beim Backen in Volumen nicht nach Gewicht, daher hier auch die Angaben in ml statt wie bei uns üblich in Gramm. Ich finde, das macht es einfach, weil man keine Waage braucht. Habe mal irgendwo gehört, dass die Maßangaben nach Gewicht akkurater sind. Den Grund weiß ich jetzt nicht mehr. Aber passt irgendwie, oder? 😉

FÜR DIE FÜLLUNG

50 g Butter

2 TL Zimt

50 ml Zucker

250 g Quark

Zubereitung

FüR DEN TEIG

Butter schmelzen und mit der Milch zusammen auf Körpertemperatur erhitzen. Die Hefe darin auflösen. Mit Mehl, Zucker und Salz zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. In einer Schüssel mit einem Tuch ebdeckt ruhen lassen, ca. 45 Minuten (oder bis der Teig auf die doppelte Größe gewachsen ist). In der Zwischenzeit

FÜR DIE FÜLLUNG

Butter mit Zucker schmelzen, Zimt unterrühren. Etwas abkühlen lassen, dann den Quark hinein mischen.

Den Teig ausrollen, mit der Füllung bestreichen.

Teig mit Füllung „wieder“ einrollen. Die rolle entweder wie laut Originalrezept in 20 Scheiben schneiden – oder nach Gefühl auch in dickere Scheiben für größere Schnecken.

Der zweite „Trick“, um die Zimtschnecken saftiger zu bekommen, den ich hier ausprobiert habe, war, sie in Auflaufformen zu backen, anstatt wie üblich einfach einzeln auf dem Blech. Der Gedanke war, dass sie dann ja in ihrer eigenen Flüssigkeit backen, anstatt dass diese einfach auf dem Backpapier verrinnt und durch die Hitze verdunstet. Ich finde, das hat sehr gut geklappt, werde das öfter machen. Auflaufformen im Plural einfach deshalb, weil ich mehrere kleine zur Hand hatte. Man kann natürlich alles in eine große Auflaufform packen.

Die Auflaufform(en) dann auch noch einmal mit einem Tuch abdecken und die Zimtschnecken ruhen lassen, bevor sie dann bei 250° in der Mitte des Ofens ca. 8 Minuten (oder bis sie eben schön goldbraun sind) gebacken werden.

Fertig! Viel Freude beim Ausprobieren und Essen.

Alles Liebe,

Sarine

PS: Hinterlass gerne einen Kommentar hier unter dem Artikel, wie es dir mit diesem Rezept ergangen ist, oder wenn du selber einen guten Tipp für saftiges Hefegebäck hast.

Sarine mit Zimtschnecke

Lebensvisionen

Eine der wichtigsten Geschenke des vergangenen Jahres war für mich die Erkenntnis, wie Selbstverwirklichung tatsächlich funktioniert – dass es eine Mischung ist aus sich darüber bewusst werden, was wir uns eigentlich wünschen, diese Wünsche klar formulieren, loslassen, offen sein für Fingerzeige und Antworten, die uns in die richtige Richtung führen. Und natürlich auch Handlung.

Tatsächlich braucht es beides – Sein und Handeln. Das lässt sich in ganz konkrete, aufeinander folgende Schritte aufteilen.

Sein:

1. Werde dir bewusst, was deine Wünsche sind

Dazu braucht es Stille, dass du ganz bei und mit dir bist, denn nur in diesem „leeren“ Raum kannst du überhaupt die Stimme aus deinem Inneren wahrnehmen, die deine Wahrheit kennt und zu dir spricht.

Handlung:

2. Gib den Wünschen einen Ausdruck

Hol deine Vision aus der feinstofflichen Ebene der Ideen herab. Mach sie konkret, schreibe sie auf, zeichne sie, mach eine Collage, mach einen Kraftplatz, den du ihr widmest. So bringst du die Vision in eine Form, das macht sie schon dichter, konkreter, grobstofflicher, als wenn sie als Idee „da oben“ hängen bleibt. Was dabei besonders wichtig ist: deine gefühlsmäßige Verbundenheit mit der Idee. Das ist es genau genommen, was die Form ausmacht. Wenn du dich durch das Schreiben/Malen/Basteln/ … mit der Vision verbindest, dann wird sie in dir belebt. Danach solltest du auch auswählen, für welche Art von Form du dich entscheidest: alles, was dich dabei unterstützt, das innere Bild deiner Vision so wahrzunehmen, als wäre sie schon Wirklichkeit, ist nützlich.

Sein:

3. Lass deine Vision vertrauensvoll los

Gib deine Vision, deine Wünsche ab an deine geistigen Helfer. Sei offen dafür, dass Antworten kommen. Sei auch offen dafür, dass die Antworten möglicherweise nicht äußerlich die Form haben, die du dir vorstellst. Halte nach dem inneren Gefühl Ausschau, welches die Vision in dir auslöst (vielleicht ist es auch kein Gefühl, sondern ein Bild/eine andere Art von Information auf der inneren Ebene, je nachdem, welcher Wahrnehmungskanal bei dir besonders ausgeprägt ist).

Handlung:

4. Vertraue diesen Antworten und folge ihnen

Da gibt es einen schönen Begriff: „Inspirierte Handlung“, manche nenne es auch Absichtslosigkeit. Das sind die Dinge, die wir aus einem spontanen Impuls heraus tun, ohne zu wissen, wohin sie uns eigentlich führen – und die sich später als genau die Antwort auf einen Wunsch/eine Frage herausstellen. Wenn wir diesen Impulsen nicht folgen, zum Beispiel, weil wir zu sehr im Kopf sind und immer eine Erklärung im Voraus wollen, oder weil wir meinen, wir bräuchten ja nicht zu handeln sondern uns nur vorzustellen, dann hat das Universum ja gar keine Chance, unsere „Bestellung“ zu liefern.

Verwirklichung unserer Wünsche und Lebensvision braucht aber nicht nur inspirierte Handlungsimpulse. Kleine, alltägliche Handlungen und Rituale gehören auch dazu.

Wenn du eine erfolgreiche Malerin sein möchtest, dann ist natürlich deine Lebensvision, deine Vorstellung zum Beispiel, wie das ist, wenn deine Gemälde ausgestellt werden und überall auf der Welt in Museen hängen ein wichtiger Teil – es ist sozusagen der Kontext, die Kulisse deines Lebens. Aber ob du erfolgreich sein wirst oder nicht und ganz egal, was du eigentlich unter „erfolgreich“ verstehst – du wirst um eines nicht herum kommen:

Um Malerin zu sein, musst du malen.

Ohne Handlung nützen sämtliche Visionen nichts.

Toll wäre es natürlich, wenn wir so frei wären, dass unsere Handlungen entkoppelt wären von Erwartungen, Ansprüchen und Emotionen. Dann wäre die Umsetzung unserer Träume ein Leichtes. Dann gäbe es kein „Ich fühle mich heute nicht inspiriert“, kein „Ach, das bringt doch sowieso nichts“, „Vielleicht ist es das doch nicht“.

Es gibt sie, die Tage, an denen es leicht geht. Alle anderen Tage sind Tage, an denen es trotzdem geht – indem wir uns von dem Anspruch befreien, emotionslos, erwartungsfrei und inspiriert zu sein. Die Tage, an denen wir uns gestatten zu tun, was wir tun, egal was dabei herauskommt, egal wie wir uns dabei fühlen und egal ob wir in dem Augenblick unsere Überzeugung spüren können.

Das ist wahre Freiheit – nicht frei von Gedanken und Emotionen zu sein, sondern uns auf unserem Weg nicht von ihnen beirren zu lassen.

Ihnen ihren Platz in unserem Leben zuzugestehen, ohne uns von ihnen steuern zu lassen.

Für Alle Anderen Tage braucht es die Lebensvision. Das Wissen, was unser großes Ziel ist, was der Weg dorthin ist und welches die kleinen Schritte sind, die uns dorthin führen.

Aus der Inspiration, der Schau nach Innen, wird diese Vision geboren – aber es ist Beständigkeit, die kontinuierliche Ausrichtung auf die Vision, die uns tatsächlich dorthin trägt.

Und eben diese ganz alltäglichen Handlungen, wie bei dem Beispiel der Malerin das Malen. Das hat nichts mit dem spontanen euphorisches Gefühl von Motivation zu tun, was uns in manchen Augenblicken erfasst. Natürlich dürfen wir diese Welle reiten, wenn sie uns erfasst. Nur auf sie zu warten ist allerdings keine langfristig erfolgreiche Strategie.

Unsere Wünsche sind dabei nicht willkürlich.

Wir wünschen nicht einfach in den leeren Raum hinein und wenn etwas davon nicht klappt, dann liegt es nicht daran, dass unsere Fantasie nicht gereicht hat.

Das scheint mir ein Missverständnis im Bezug auf das Thema Manifestation und Gesetz der Anziehung zu sein.

Es stimmt, dass nur die Wünsche wahr werden, deren Erfüllung wir uns mit Freude ausmalen können. Aber – und das ist der wichtige Punkt – es gibt immer einen Grund, warum es uns nicht gelingt, uns diese „unerfüllten Dinge“ mit Freude auszumalen. Weil sie nicht wirklich zu uns gehören. Weil sie nicht zu unserem Weg passen. Weil sie vielleicht einer Idee entsprechen, die wir von unserem Leben haben, aber nicht dem, was uns wahrhaftig hier und jetzt erfüllen würde.

Wir haben ja einen Lebensplan.

Wir denken uns unsere Vision nicht heute aus, sondern wir kommen bereits mit ihr im Gepäck. Es geht darum, uns an sie zu erinnern (wenn sie uns nicht bereits bewusst ist) um sie leichter erfüllen zu können.

Sich zum Jahreswechsel mit dem Thema Lebensvision beschäftigen gehört für viele Menschen auf die ein oder andere Weise dazu – sei es, dass wir Vorsätze für das neue Jahr fassen, sei es, dass wir die Raunächte zum Anlass nehmen uns mit bestimmten Lebensthemen zu beschäftigen.

Die wichtigsten, erlebten Erkenntnisse des Jahres 2019 für mich sind:

  • Wir brauchen eine konkrete Vision für unser Leben – sonst sind wir oft gesteuert von äußeren Umständen und es stellt sich leicht das Gefühl ein, dass unser Leben nicht wirklich unseres ist.
  • Unsere Lebensvision kann an einem Tag – ja, sogar in nur einem Augenblick – im Inneren geborgen werden. Ihre Verwirklichung braucht dahingegen eine langfristige Ausrichtung im Alltag.
  • Große Ziele lassen sich am besten umsetzen, wenn wir sie in kleinere Teilziele und konkrete Schritte aufteilen.

In diesem Jahr steht uns ein besonderer Jahreswechsel bevor: mit 2020 beginnt ein neues Jahrzehnt.

Ein guter Moment, um den Blick zu weiten.

Ich gebe mir in diesen Tagen Zeit und Raum, um meine Lebensvision dementsprechend etwas umfassender zu betrachten und zwar aus drei Perspektiven: was wünsche ich mir für mein Leben in den nächsten 10 Jahre, was in den nächsten drei und was in den nächsten 12 Monate.

Weil ich es mag, den Dingen, die mir am Herzen liegen einen schönen Rahmen zu geben, habe ich mir Visionshefte für alle Lebensbereiche gemacht.

Ich teile meine Visionshefte gerne als gratis Download mit dir und lade dich ein, dir Zeit und Raum zu geben, deine Lebensvision zu entdecken.

Je nachdem, wie intensiv du dich mit dem Thema beschäftigen möchtest, kannst du dir alle drei Visionshefte – 10 Jahre, 3 Jahre, 12 Monate – separat herunter laden.

Damit es leichter wird, die Vision auch in die Verwirklichung zu übertragen, gibt es noch einen Bonusteil – die Zusammenfassung der kleinen Schritte, die dich an allen Tagen zu deinem Ziel tragen. Quasi die Schlecht-Wetter-Versicherung deiner Lebensvision.

Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein – hier und jetzt, im neuen Jahr und an jedem Tagen.

In Liebe,

Sarine

Die Visionshefte als Downloads:

Lebensvision - Die nächsten 10 Jahre
Lebensvision – Die nächsten 10 Jahre
Lebensvision - Die nächsten 3 Jahre
Lebensvision – Die nächsten 3 Jahre
Lebensvision - Die nächsten 12 Monate
Lebensvision – Die nächsten 12 Monate

Das Bonusheft „Die Macht der kleinen Schritte“ als Download:

Ich sagte zwar etwas von Rosinen-Herauspicken – aber das Bonusheft macht natürlich wenig Sinn ohne wenigstens eine Vision zu einem Lebensbereich. Sonst ist es ist es einfach nur eine Rosine, ohne, dass da je ein Kuchen gewesen wäre, aus dem man die Rosine herausgepickt hätte. … Weil ich weiß, dass du schlau bist, gehe ich davon aus, dass Du ein bisschen Kuchen hattest. (Falls nicht, dann ist jetzt der Moment, dir ein Stück zu nehmen.)

Bonusheft - Lebensvision - Die Macht der kleinen Schritte
Bonusheft – Lebensvision – Die Macht der kleinen Schritte

Happy New Year

Hi everyone, I hope you have had a good start into 2019. I feel like a little recap is in order (I know you know that I can’t keep things short but I will try). My last post on here was pictures and thoughts from the light festival at Amritabha in the beginning of June. That was the first time I came back to visit since my stay as a short term resident last year (that was in the beginning of my trip around the world that ended sooner than I had anticipated – I wrote about that here on the blog). In September I returned to Amritabha, this time for a little longer.

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Boy, as I am writing this I am beginning to understand how much I have not been sharing on here, and how it seems kind of complicated to write about it – those of you who follow me on Instagram (@sarineturhede) may have noticed that I have been sharing a little more of my daily life in the stories. I am getting used to talking in front of the camera, and it feels like it may actually be easier to tell you the story of my past year. Why I ended the trip around the world (I can see now that I was being a little cryptic in the blog post), why I ended up in Stade, why I am back in Amritabha now although I still feel in my heart that Sweden is home …

2016-05-17_20-17-35Crystals

It’s funny, re-opening the blog was what I needed to be able to share anything on any channel – and at the same time it’s also making me realize that I feel like trying something new, like vlogging. It feels so good to be writing here again but it also feels liberating to give myself permission to look at things differently, to consider other forms of expression.

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If there is one thing I am understanding about myself better and better it’s that I love change, that I am best when I am free and open to approach things as if I were doing them for the first time.

The consistency is not the form of expression but the fact that I want to express myself, share my story, share my perspective, and to inspire you to express yourself, share your story.

That is the constant in my life, and whenever I have draught periods where I don’t do that, it’s probably because I was holding on to an idea of how I should be doing it, or what I should and should not be sharing. If I have learned anything is that I want to free myself from these constraints, I want to keep allowing myself to explore new media of expression, and also: I want to not take things so seriously that I feel like „Oh, but I can’t share this“/“I don’t want the world to see me like that“/“I need to be better at this before I can show anything“.

Sorry if this is a total rant and maybe this doesn’t make sense to you at all but when I have these phases where I don’t share, it’s like something in me bottles up and when I finally open up again, there is so much that wants out. And that’s ok. I think this is exactly the point: to give ourselves permission to show up and share what we have to bring to the table, whatever it is at that point.

20180308_15-29-31SchreibenIstLiebe

Not everything is going to be our greatest work ever but the greatest work comes as much from inspired action as it does from being persistent, from keeping at it, from writing/painting/filming ourselves through all the other days.

I am aware that chances are there will be more days/phases in my life where I will want to take a break from sharing my story because I won’t feel like there’s a point. But I know that so far I have never regretted anything I have shared, and that I have often wished that I had continued even when I didn’t see the point.

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Ok, this is getting super long, but I just want to get into why I took down Road to Walden and the decided to re-open it again (I don’t even know if any of you are wondering about that but I am telling you anyway :-D). I think it all really started when my blog – well: I – was getting more attention, during my time here at Amritabha.

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Suddenly there was this possibility in the air that I would go into business for myself (which I did and which was the best decision of my life), and I think I started having this idea that my online presence should be more centered around my person, not some blog title that nobody really seemed to get anyway. Also it felt a little strange starting to mix business posts into this blog that up until then had been simply personal.

20181004_14_40_07_Sarine_by_Sina

So I got the domain sarineturhede.com and started building a more business-focused website. I thought I would just share my personal story on Instagram and Facebook, and I guess I thought it would be a good way for me to practice writing shorter texts. Plus the fact that I was going through a pretty tough time after my return to Germany, where things felt very out of focus, and sometimes plain wrong. I simply had a hard time wanting to show myself to the world that way.

2017-04-09_18-26-31Stade

For a while I even thought I would make eBooks from my old blog posts as a symbol of self-appreciation, and then delete the blog completely and not share my personal story anymore at all. I can’t remember what exactly it was that made me change my mind but eventually I just realized that yes, I do believe in creating great content for my business site. I love giving practical tips on different technical issues. I love exploring all these great tools that are out there for us to share our message, and I am happy to help others discover them.

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But I realized that I don’t work well when my focus is on this very straight-forward business-mindedness. Like, this idea that I need to produce something with that has to be of direct/obvious value to anyone. I think it was Agni who said

„Follow the money and you will lose your passion, follow your passion and money will follow you.“

That is so true for me and it really shows in my business. Whenever I step into that trap of thinking I need to approach things from a focus on money, that’s when things get really tough. And whenever I allow myself to do what I feel like (even or especially when I can’t immediately see how that could lead to any financial gain),  money finds it’s way to me with so much ease.

 

 

It was when I started observing what inspires me, who I love to follow, that I understood what I really value. And yes, I am grateful for all the tutorials that are out there that have helped me figure out how to do tech stuff. But what really gets me excited is people sharing their stories and their passion. Like Yoga Girl. Like the Dervaes family. Like Kristie Wolfe. Like Laura Hollick. The person that has been the biggest inspiration over the past days has been Jonna Jinton (and yes, it probably has a lot to do with my longing for Sweden that I think will not end until I move back there).

SarineTurhedePhotography

It became so obvious to me that I would never be happy with just a business site, and just sharing business related content. After all, the way I work, my life and my work are very connected. At a former work place I learned that „people buy from people“. And that is so true! It never takes long for me to recognize myself in the peron who is hiring me for a photo gig. There are a bunch of great photographers out there – so obviously there has to be a reason why anyone would choose me in particular.

We are drawn to kindred spirits. And what a great way to recognize one another through our stories.

This is maybe a paradox but as much as I love how business is personal for me these days, and the lines do get very blurry, it still felt right to re-open Road to Walden instead of just deciding to share personal stories on my business website. Actually, no, I do think it makes a lot of sense even from a business perspective. Because I do want to share my story with you regardless of whether you are interested in working with me. I don’t want my story to be some sort of „gimmick“ that is part of a marketing strategy. I want it to be free. I want us to be connected in freedom. It’s the deepest kind of connection.

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Looking forward to breathing life back into this space, and to re-connect with you.

Creatively yours,

Sarine

Connected in freedom | How I do social media

Hey everybody, spring is truly upon us – maybe not so much out there but inside. Do you feel it, too? As always, when I am entering a new stage in my life, I take some time to reassess what I have done so far, and I re-think the way I have done things.

I feel like doing things differently with my various social media accounts. As you may or may not be aware, I have different ones for different services/themes in my life. Sarine Turhede Photography for my work as a photographer, Healing Art by Sarine for my work as a healer and artist, and Sarine Turhede, the account I originally started just to share my blog articles plus my personal account. Plus the Instagram version of these accounts (@sarineturhedephotography, @healing.art.by.sarine, @sarineturhede), and my blog here on www.sarineturhede.com.

I still feel good about using different channels for different interests because while yes, all of these interests are me, not everyone that is interested in my illustrations or my healing is necessarily interested in my photography, and so on. I know I appreciate when I can follow a specific interest I have in common with someone instead of having to scroll through EVERYTHING they are interested in.

So I am going to continue this social media strategy in the spirit of reader-friendliness. I want you to continue to be free to connect with me via what YOU are interested in – whether that is all of my services, a specific interest, or me as a person.

And in the spirit of direct and clear communication, I decided that I am going to change things up a little with my personal account and my page on facebook. Like I said, up until now the purpose of the two has been to share my blog articles on my page, and kind of anything that I felt like on my personal account. I used to share very little of others on my personal account because I always felt that when I click on someone’s personal profile, I want to see what that person is about, not what they think I should read or who they think is inspirational.

But I feel more and more these days, that expressing my appreciation for others work, for giving credit to those who inspire me, and lifting those who I think do good needs a place, while I still want to have a place that that is just me. Not because I want to create the illusion that the two are separate, of course who/what inspires me is deeply connected to what I put out. But because it’s how I like to be able to read things. I appreciate when I can follow specific people, their work or their interests, but it doesn’t necessarily mean I am interested in what they think is inspirational of who they think I should vote for.

So what I have come up with is that I want to use my personal facebook account more to lift people and phenomena that inspire me. Conversely I am going to use my blog and my facebook page more to share the stuff that is me. My thoughts on life, what I am doing. Both personal and business, but since my personal life right now is pretty much all about my business, you’ll see a lot of that.

Again, I want you to be free to connect with me on whatever level that interests YOU. No hard feelings if that means you’re going to unfollow me on some or even all channels. If you choose to follow my facebook page but not my personal account, make sure to click „see posts from this page first“ since facebook pretty much buries everything that comes from a page that isn’t a boosted post or an ad – unless you chose to see posts from that page first.

15 bloggers who inspire me | The VBA Part 2

„Honor those bloggers who bring something special to your life whether every day or only now and then.“ – I like that.

I thought I’d write a little about each of the 15 bloggers I chose because I want you to know what it is that I appreciate about them. That is not part of the VBA rules, and I now that I’ve done this I can see why: it’s very time-consuming. It’s taken me almost a week now to finish this post because even just writing a few lines about each blogger means I need to pinpoint what it is I love about these people. It felt like an important part of the process though (possibly even the most important one), so I guess it was worth the time. So here they are, in no particular order:

  1. Yolanda Bertaud from ByzantineFlowers – I love diy stuff, especially when it’s about health. I can’t count the times I made the coffee scrub. It’s addictive (in the best way!) and a great gift.
  2. Angela from Angie & James Do Stuff – Travel and food, two of the great loves of my life. This gluten-free chocolate cake is one of my all time favorites, especially during the wintertime.
  3. Kristie Wolf from Tiny House On The Prairie – It seems this lady is more active on Instagram and Facebook these days than on her blog. But I chose Kristie anyway because what she’s doing is just so amazing. I think she’s done four tiny houses now plus a wedding venue. I would especially love to check out the tiny tree house on Hawaii, and the Crystal Peak Lookout (and not just because I’m a crystal healer).
  4. The Dervaes Family from The Urban Homestead – When my ex-husband and I bought our house, I remember thinking that it was too little land. Then I came across The Urban Homestead and their film Homegrown Revolution, and that made me realize that it’s about what you make from what you get. Also, I had no idea what I was talking about at the time. We were totally overwhelmed by the „too small“ garden the first year(s). Don’t currently have my own garden but I still like to follow the Urban Homestead.
  5. Maria Österåker from Lev mer på mindre – A Finnish blog (in Swedish). Also a blog that I came across during my years on the Swedish country-side. It’s where I found the best diy for making your own deodorant ever.
  6. Rania Rönntoft from Rowan Tree. – Whenever I miss Sweden (and that does happen), and especially the Sundsvall area where I spent the past few years, this is my go-to blog. Lots of beautiful pictures which I’m sure you can appreciate even when you don’t understand Swedish.
  7. My mentor Irka Schmuck writes a blog on her homepage, and of course I think she’s inspirational – that’s why I chose her to coach me when I decided to start my own business. The blog’s in German. I recommend it to anyone who is interested in personal growth, especially when it comes to living in abundance. (Note: This is not an affiliate link or anything like that. I chose Irka because how could I not!?)
  8. Sina Nanasi is another source of inspiration to me when it comes to personal growth. Sina’s focus is on working with the inner child, so that’s what her blog (also in German) is about. It seems like the possibilities are endless these days when it comes to workshops and seminars in the field of personal and spiritual development. And that’s a good thing, in my opinion! Still, I’m picky. For a person who is so hugely interested in their personal growth, I go to very little workshops on the subject. I did go to Sina’s Inner Child Workshop (also in German), and it was full of revelations for me. (Again, this is not an affiliate link, either. I just can’t think of anyone who would not benefit from her Inner Child seminar.)
  9. Heather Baird from Sprinkle Bakes – Pastries and art, a very good combo. I discovered Heather when I came across her first recipe book, SprinkleBakes at the library. That was the first time I saw a cook book this fun and colorful – it appealed to my inner child and the artist in me (the two are pretty inseparable, really).
  10. Kristen Kay, Las Vegas Wedding Photographer. I’s not so much the weddings but the way Kristen captures the desert that I am interested in. When I was 17 I spent a year as an exchange student in a small town outside Las Vegas, and I still love the nature there and long for it from time to time. I know, it’s not the first thing you think of when you hear Vegas, and I think I can even hear some of you say „What nature!?“. So Kristen is my go-to girl whenever I miss the Mojave desert.
  11. Justina Blakeney from The Jungalow. I discovered The Jungalow on Instagram.If I could, that’s where I’d live. In Justina’s Instagram. 🙂 I don’t think I need to explain what I love here, the pictures speak for themselves. Like, loud and joyfully.
  12. Erin Benzakein from Floret Flowers. Another source of inspiration I found via Instagram. Maybe I could divvy up my time and partly live in The Jungalow, and partly on Erin’s Instagram feed … This is all my inner child dreaming out loud. Again, the pictures pretty much say it all, I feel no need to explain why I find Erin inspirational. Maybe I should add though, that Sarine means „The one who feeds the flowers of God“ …
  13. Rachel Brathen aka Yoga Girl. Rachel has definitely been one of my biggest sources of inspiration over the past years. I didn’t fall for her immediately, you can read about all the whys and hows and what changed my mind here. It’s her honesty about how she deals with life that inspires me. She’s one of those people that don’t make me go „Oh, I wish I was her“ but a constant reminder that „Oh, that’s right, I want to be myself more“.
  14. Kate Bingaman-Burt. I love her drawings, the style is so fun and playful, and it definitely inspires my own drawing. When I cleared out my stuff in order to start my traveling, her art prints where among the objects that meant the most to me. I am not very attached to stuff, but when I am, I always make sure that I know those things go to someone I know will appreciate them and give them a good home. So my KBB prints are with my sister now.
  15. Anja from Woodlights Woudlicht. I lovelove Anja’s beautiful and delicate crystal grids, and her poems that go with them. I love when healing and art come together like that. Seeing Anja’s crystal grids on Instagram made me want to find my way to combine my being a crystal healer with my artistic side. Thank you Anja for inspiring me to become Sarine’s Crystal Oracle.

I know there’s probably not much point in picking those really large accounts for an award like this, and part of me thinks I should have picked more people who would actually respond to the nomination, and also, that it would be nicer to pick those who have just begun to encourage them. But in the end, I did want to be true and pick those who bring joy to my everyday life, regardless of their size, and the likelihood of them responding to this. There are obviously a lot more people who inspire me, not all of them have a blog, and not all of them are on social media.

Doing this nominating thing made me aware that there’s this part of me that feels guilty, that wants to please everybody, and that wonders whether I hurt anybody’s feelings by not picking them … I guess this is where I come full circle, back to the issue I addressed in my first blog post on the VBA. If we feel unseen, or we do things because we’re seeking others validation, it’s really us who are not appreciating our own worth. When we do, others will follow.

OMG, I can’t believe this has turned into such a big thing. I still have one more hoop to jump through, which is telling Katey 7 things about me. I think I am going to make that a third (!?) post.

On being needy and recognizing our needs | The VBA Part 1

Something very nice happened to me: I was nominated for the Versatile Blogger Award, by Katey from femenish.com. It’s a little funny because the other day when I checked out her blog, I saw that she had written a post on having been nominated for a blogging award, and how it was such a pleasant surprise for her, since she’d only been blogging for a month. That triggered me because I have been blogging for four years (on and off, but still) and I have never been nominated for anything! So I kind of just shut my computer before I even finished reading that post. If I had continued reading, I would have seen that Kat had nominated me.

I thought, „Oh, this is just your insatiable need for others‘ validation when you should be the one appreciating your own worth. Work on that instead of hoping that someone else will come along and tell you how wonderful you are.“ And I do believe that’s true, others‘ approval will never fill our need to feel good about ourselves and what we do, if we can’t also feel that within ourselves. But here’s the thing: I have a tendency to dismiss entire concepts pretty hastily when there’s really only bits that need adjusting.

When I received a message from Katey telling me that she’d nominated me, of course that made me happy, but I was still feeling conflicted about this. Part of me was going „These type of blogger awards are dumb, it’s just people telling other people how great they are in hopes of having others tell them how great they are. That’s what’s so annoying about social media, so little of what is shared is genuine appreciation or shared from wanting to inspire or be of service, most of it is just a cry for approval from others“.

Accepting that you need others, and that others do want to support you is a greater experience than trying to play the lone wolf

Usually that’s where I close that topic but that day a new voice spoke up, and suddenly the conversation in my head took on a different spin:
„People cheering others on, and wanting others to cheer them on – what is so dumb about that? It’s really wonderful actually because, guess what, if you’re waiting for the day where you become this island, where you don’t need anybody else anymore, nobody’s opinion affects you, you’re fully self-sufficient, that day will never come. And besides, why would you even want that? Being needy is part of the human experience, and yes, it’s great to be aware that others can’t fill the hole of low self-esteem, but whatever happened to kindness towards yourself? Maybe accepting your neediness and appreciating that others encouragement means something to you, and that it exists, maybe that is a much greater experience than that lone wolf thing you’ve been trying to pull off.“

Suddenly I could understand why the neediness I so often observed on social media had bothered me so much (and also: why I was seeing it everywhere). It was my own neediness, or rather: my rejection of the fact that I, too, need other people’s support and encouragement.

We can’t dump our issues on others but if we are willing to deal with them ourselves, there are ways for others to support us

I believe that it takes both: we can’t just take our baggage and dump it on somebody. That always backfires, either immediately when we are disappointed that we didn’t get the reaction we hoped for or in the long run. If we find someone who is willing to take our crap and bear it for us, we will eventually be forced to deal with guilt and a sense of powerlessness. But if we are willing to do the work it takes to deal with our own issues, then there are ways for others to genuinely support us. If we turn to others, not blackmailing them emotionally to save us but rather communicating honestly what we’re dealing with, that gives others a chance to be there for us, not as the hostage of our emotions but as our witness.

Being your own witness is the first and most important step. I also know that sometimes it’s not enough for me to see my own mess. I need for at least one friend (or a friendly person) to see it, too. Not to do anything about it – just seeing it, that is all the doing it takes. I don’t think we can or should get rid of that need. It’s usually the attempt to do so that turns us into that annoying needy person. The emotions we’re trying to bottle up (so that we don’t burden others) are forcing their way out and blow up in someones face. And sometimes we have to be ok with that, too.

Here’s to cheering each other on, and here’s to witnessing ourselves and others in all our glory and all our mess. Here’s to knowing that we need each other and knowing that we also have something to offer each other.

Thank you, Katey, for cheering me on with this nomination!

That’s rule #1 btw: when you’re nominated for the Versatile Blogger Award, thank the person who nominated you. In the spirit of keeping things a little not so extremely long anymore, I divvied up this blog post on the VBA. So, if you want to know what this award is about, which 15 bloggers inspire me (that’s rule #2 btw), and which 7 things I want Katey to know about me (rule #3), I have two more posts coming up on each of those. I can hardly believe that this turned into such a big thing but it did! It took me several days just to write the post about which bloggers inspire me. My own „fault“ since I wanted to write a little about what inspires me about them – now I know why that’s not in the rules. It’s extremely time-consuming! But I this was the most important part to me, so no regrets for making that time.

Flower power

I have been thinking about the blog a lot lately, but the task of trying to catch up on EVERYTHING that has happened since I last posted anything has been overwhelming. So I thought I’d let this feeling grow by waiting some more. And then, today, I thought I’ll just get going by not trying to catch up on EVERYTHING but just posting SOMETHING. Like pretty pictures of flowers. Voilà.

A visit to one of my co-workers inspired me …

… She had this table with lots of flower arrangements outside her front door …

… So I got all the vases/jars I had together and started picking flowers …

… and placed them everywhere on our veranda …

These are my favorites, by the way. „Skogsvioler“ in Swedish (forrest violets – a little more poetic than „common dog-violet“, donchathink?)

… apart from lupins, which are also my favorites.

Love what you love

I have been thinking a lot about the meaning of life lately. Probably because the The Path Into The Light seminar is coming up soon. While a part of me says, „You’ll find out there, so why even bother now“, another part knows that I am already on my way, have been for a while, and that the seminar won’t be THE answer to everything (we already know it’s 42 anyway, right 😉 ). So I do wonder, not just about the meaning of life in general, but obviously about the meaning of my life.

Here’s some random notes on what I’ve come up with so far:

1. The meaning of life in general is to be happy. Not all the time, obviously, but I do believe that deep down inside, that’s what we’re all striving for – happiness. That part seems fairly banal. The trick, I guess, is the next step. Believing that it is possible to be happy. That seems to be the part where things go wrong when they do.

2. I have been denying myself a lot of happiness because I can be very judgmental. (See my Yoga Girl book review.) I am trying to change that by promising myself to allow myself to like the things I do. That means becoming aware of the inner censor, the voice that tells you why the things you feel are wrong. Do you have a voice like that? For me working on this inner censor means becoming aware of the fact that there is a conflict – that I like one thing but also have feelings of guilt about liking it. Usually, my feelings of guilt come from some set of beliefs that aren’t originally my own but that I’ve adopted/inherited from others. And 100% of the times I like something I also feel guilty about, I have good reason for liking it.

3. An good example of how my inner censor is holding me back is that I am the kind of person who really enjoys a lot of different things, and I can be interested in many things, and yes: I can be good at most of the things I set my mind to. I don’t just have one thing I am passionate about and devote all my (spare) time to, nor is there one thing that I naturally excel at, so that it would be obvious that this is my calling. But somewhere along the road I got the idea that that is how things work: you get to be good at one thing, and you get to really like one thing. You have to decide, let everything else go, and focus on this one thing. I could get really worked up over how I seemed to be all over the place, not being able to make up my mind and dedicate myself to one thing. Until the other day it never even occurred to me that I am allowed to enjoy AS MANY THINGS AS I DO – writing, baking, photography, sewing, dancing, gardening, meditating, cooking, yoga, knitting, embroidery, film-making, … If the point is to master a craft, then I will obviously not be able to do that the same way a person could who puts all their time and effort into one craft. But if the point is to do things that make me happy, then why not simply be happy – and be grateful that I have the gift of having many things in my life that make me happy?! It seems so obvious now, but as long as my mind was limited by this belief set that you can only have one passion, one talent, I never even looked at it that way.

Getting down to business with this inner censor seems to be key to this whole happiness thing. And those of you who are into mindfulness and/or spiritual teachings are probably familiar with this concept – that we are not our thoughts and feelings but really the observers of them but that we are often unaware, and act as if we were identical with our thoughts, feelings, etc. For those of you who aren’t already into this „stuff“, I can highly recommend Eckhart Tolle (and I think I’ve done that before here on the blog). I find it makes life a lot easier = happier.

So for now I’m working on (gosh, that sounds hard but it’s work AND it’s not hard – another contradiction in terms according to my inner censor/know-it-all) just doing what I love as much as possible – whatever that may be. I will share as much of it here as I can.

Have a great Sunday, everyone!