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Bewusst Leben

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Sprich die Sprache deines inneren Kindes, nimm den Schweinehund einfach mit und hör der inneren Kritikerin zu – Wie du dich selbst motivierst in 6 Schritten

English

Ich habe auf dem Dachboden lauter tolle Stoffe gefunden, die ich irgendwann mal angesammelt habe und die mir immer zu schade gewesen sind zum benutzen (eine Macke, die ich inzwischen glücklicherweise abgelegt habe – schöne Dinge sind zum Benutzen da, nicht, um einen langsamen und unsichtbaren Tod in einer Kiste auf dem Dachboden zu sterben!). Da kam sofort die Lust zum Nähen auf. Gefolgt von „Ich müsste jetzt endlich mal was mit diesen Stoffen machen!“.

1. Kenne dich selbst.

So ist das nunmal: Aus einem „Es wäre nett mal wieder xy zu machen“ schnell ein „Ich müsste mal wieder xy machen“. Wenn dann noch ein „Weil das gesund ist!“ oder „Weil das gut für dich ist!“ dazu kommt, geht der Ofen komplett aus. Ich glaube, das ist das innere Kind, das alles, was „gesund“ oder „gut“ ist aus Prinzip doof findet – und alles, was man „müsste“, sowieso. Und da ist es ganz egal, dass es sich eigentlich um Sachen handelt, die Spaß machen. Was tut man da?

2. Du brauchst nicht deine Wünsche zu ändern, sondern nur den Kurs dorthin.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber gegen das innere Kind gewinne ich nie. Muss ich auch gar nicht, denn das bin ja ich! Es geht sozusagen darum, einen Weg zu finden, mich selbst für meine Pläne zu gewinnen. Dazu muss ich eigentlich gar nichts anderes wollen. Ich muss nur eine andere Sprache mit mir sprechen. In der Kindersprache sind die Dinge einfach so, wie sie sind. Ich hätte gerne etwas aus meinen schönen gehorteten Stoffen und ich liebe es, umgeben zu sein von mir selbstgemachten Dingen. Nicht weil’s „gut für mich“ ist oder „handgefertigt“, oder sonstirgendein Erwachsenenwort. Sondern aus dem einfachen Grund, der jedem Kind sofort einleuchtet: darum. Ist einfach so.

3. Mach’s dir leicht.

So. Das sollte ja wohl als Motivation reichen, findest du jetzt vielleicht. Ha! Von wegen. Da ist ja nicht nur das innere Kind, was es für deine Pläne zu gewinnen gilt. Der innere Schweinehund ist ja auch noch da. Den bekommt man nicht mit Worten rum, oder jedenfalls nicht nur. Mit dem Nähen lief das bei mir so, dass ich auf der Suche nach Inspiration in einen Nähladen ging. Als ich dort erfuhr, dass in den nächsten Tagen ein Nähkurs stattfinden würde, habe ich mich sofort angemeldet. Denn das funktioniert bei mir immer: wenn ich mich für etwas anmelde/verabrede, dann erscheine ich. Ganz besonders, wenn ich im Voraus bezahlt habe! Damit ist der Schweinehund noch nicht ganz an Bord, aber das ist der nächste Schritt.

4. Warte nicht darauf, dass dein innerer Schweinehund verschwindet. Nimm ihn einfach mit.

Denn der innere Schweinehund hatte laut Dienstvorschrift natürlich am ersten Kurstag keinen Bock. Aber als ich ihm erklärte, dass er auch gar keine Lust haben braucht, dass bei der ganzen Sache auch gar nichts Produktives herauskommen braucht, dass er einfach zum Kurs gehen und dort keinen Bock haben darf, darauf konnte er sich einlassen. Nach zwei Kurstagen (und ja: ich, äh, ich meine: der Schweinehund, war an beiden Tagen anfangs müde und widerwillig) hatte ich ein Kleid repariert, das schon Ewigkeiten mit zerfetztem Saum in einer Kiste lag, drei Kissenbezüge aus meinen schönen Stoffen genäht, sowie jede Menge darüber gelernt, warum man was beim Nähen wie macht. Plus, ich habe die Erkenntnis gewonnen, dass – einleuchtende Techniken hin oder her – meine dilettantischen Egal-ich-mach-das-jetzt-einfach-wie’s-mir-einfällt-Technik für mich trotzdem funktioniert.

5. Sei stolz auf dich.

Das Kleid ist zwar repariert, aber es passt mir schon lange nicht mehr, die Kissenbezüge sind schön, aber ehrlich für das Geld hätte ich mir auch die Arbeit sparen und einfach Kissen kaufen können. Das ist das Resumé der inneren Kritikerin,  die darf bei der ganzen Sache natürlich auch nicht fehlen! Aber: die findet immer an allem was zu meckern, so ist sie halt. Ist ja auch ihr Job. Zum Glück gibt es ja noch das innere Kind, also den Teil von mir, der alles, was ich mache, ganz toll findet und in allem das Gute sehen kann. Das Kind freut sich, dass das schöne Kleid jetzt wieder getragen werden kann – egal von wem. Das Kind freut sich über die Kissenbezüge, und findet die natürlich unbezahlbar, weil ICH die doch gemacht habe und zwar genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe! In welchem Geschäft findet man das bitte!?

6. Teile deine aufrichtige Freude.

Aufrichtige Freude an dem, was wir selbst erschaffen haben, ist die Anerkennung der Tatsache, dass das eben nicht einfach von uns sondern durch uns entstanden ist. Genaugenommen ist das Dankbarkeit. Das ist etwas anderes, als das Einfordern von Anerkennung – das baut nämlich auf Zweifel. Und wer daran zweifelt, dass durch ihn/sie etwas Wundervolles in die Welt kommen kann, lebt in der Illusion, dass das, was er tut, sein alleiniges Werk ist.

Das ist das Territorium der inneren Kritikerin. Man könnte sich ja blamieren,  als Angeberin dastehen, vom Urteil der anderen vernichtet werden oder umgekehrt vielleicht nur der Leistung wegen gemocht und somit gefallsüchtig werden.

Das innere Kinder ist mit der Wahrheit verbunden: es will der Welt einfach nur zeigen, was durch seine Hände entstanden ist. Nicht, weil es sich fragt, wie die anderen das wohl finden, oder weil es mit seiner „Leistung“ irgendetwas erreichen will. Nein, das Kind kommt ja gar nicht auf die Idee, dass das eigene Urteil über sein Werk abgetrennt ist von dem der Welt, dass sein Wert mit dem seines Tuns zusammenhängen könnte oder dass sein Werk noch irgendeinen anderen, verborgenen Zweck haben könnte. Das Kind ist einfach von dem entzückt, was durch seine Fantasie und seine Hände entstanden ist. Es will gar nichts weiter, als seine Freude darüber teilen. Das ist niemals „unverschämt“ (oder wenn, dann im positiven Sinne), „angeberisch“ oder „gefallsüchtig“. Das ist ein Ausdruck von Dankbarkeit.

Und wofür wir Dankbarkeit zeigen, davon erhalten wir mehr. Das ist ein guter Nährboden, um sich für das nächste Ziel zu motivieren. Also: lasst uns aufrichtig sein und unsere Freude teilen. In allen Lebensbereichen.

Alles Liebe,

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Speak the language of your inner child, listen to your inner critic and take the couch potato along for the ride – How to motivate yourself in 6 steps

deutsch

I’ve found a bunch of pretty fabrics in the attic, which have just been lying around since they seemed to precious to use (a habit that I’m glad I ditched – beautiful things are for using, not to be left to a slow and invisible death in a box in the attic!). Seeing them instantly made me want to sew something. Then came the inevitable „I really should do something with these fabrics!“

1. Know yourself.

That’s how it goes, right? „It would be nice to do …“ turns into „I really should be doing …“ Add a „because it’s good for you“ and the whole thing’s dead. For me anyway. I blame the inner child. She rejects anything „good“ (or „healthy“) by default, not even to mention the „musts“. It doesn’t even matter that it’s fun things. So how to deal with that?

2. You don’t need to change your goals, just change the course.

I don’t know about you but I can never win over my inner child. And that’s really a good thing, since she’s actually me! The way I see it, it’s about finding a way to win myself over. I don’t need to want make myself want something else, I just need to use different words and phrases. In child language, things are simply how they are. I would like something made out of my precious fabrics, and I love being surrounded by things made by me. Not because that’s „good for me“, or „handmade“ or any other grown up word. The real reason is the one that is completely justified by kid logic: because. It’s just what I want.

3. Make it easy for yourself.

Maybe you think that should be enough motivation to get going. Ha! So not. It’s not just your inner child you need to get on board with your plans. There’s that couch potato, too. And words aren’t enough to get her going. With my sewing project I ended up booking a class. I know myself enough to know that when I sign up for something, I’ll show up. Especially when I paid in advance! The couch potato may not be completely sold at that point, but it’s a first step.

4. Don’t wait for the couch potato to disappear. Just bring her along.

My inner couch potato obviously did not feel like going to the sewing class when the day came. When I explained that she could just tag along, and not feel like going all the way there, and all the way through class feel like not doing anything, she finally caved. After two days of sewing classes (and yes, the couch potato me didn’t feel like going the second day, either), I had fixed the hem of a favorite dress which had been ripped years ago, made three pillow cases, and learned a ton of stuff about sewing technique. Plus I realized that I prefer my amateur way ignoring technique for the most part and simply do it the way I feel. Too lazy to be a perfectionist.

5. Be proud of yourself.

The dress may be repaired but it has been too big for ages, the pillow cases may be pretty but honestly, I could have saved myself the trouble and just gone and bought some for the money of the class. That is the inner critic’s evaluation of this outing. Of course she had to put her two cents in, that’s what she’s there for. That’s also why I don’t beat myself up over her judgement but I keep in mind that she always finds fault with everything. It’s her job. Luckily there’s that inner child, too. The part of me that adores everything I do, and that sees the good in everything. My inner child was excited that the dress could be worn again – whether by me or anyone else didn’t matter. My inner child loved the pillow cases, and found the priceless, of course – because it was I who made them exactly how I wanted them! Which store sells that?!

6. Share your genuine appreciation.

Genuinely appreciating what we ourselves created is really a way of acknowledging that something was not so much created by us but through us. Technically that’s gratitude. That is something entirely different from demanding others‘ approval, which stems from doubt. When we doubt that something amazing can come into the world through us, it’s because we are under the illusion that what we do is our work alone.

This is inner critic territory: we could make a fool of ourselves, come off as bragging, be crushed by others‘ judgement or on the other hand define ourselves by our accomplishments and become addicted to others‘ praise.

The inner child is connected to the truth: she just wants to show the world the miracle that worked its way into the world through her hands. Not because she’s wondering what the others think of it, or because she wants to „accomplish“ anything beyond her work. It doesn’t even cross the inner child’s mind that her own assessment of her work could be separated from the world’s, that her value as a being could somehow depend on her „accomplishment“, or that she could have any hidden agenda. She is simply amazed by what sprang from her imagination into this physical world. She wants nothing other than sharing her appreciation for that. Nothing to do with being „immodest“ or „show-offy“ or desperate to be liked. It’s a form of expressing gratitude.

And whatever we express gratitude for, we receive more of.  That is good soil for future motivation. So let’s be genuine and share our appreciation. In all areas of life.

LOVE always,

Sarine_signature01

Drawings

deutsch

Hey there love bugs!

Today I want to share some of my recent drawings. Is it just me or do you, too, have different creative channels, and do you switch between them for different periods of time? Not writing much these days, just my morning pages to align my intentions with my focus for the day. Otherwise I have no real desire for words at the moment. Enjoying drawing a lot more right now. I love how it comes straight from the heart, no detours via the mind. Plus, it surprises me every time – I never know what I’ll draw until it’s there on the paper.

So, enough with the talking. Here they are, in no particular order:

 

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I create my own flow from my heart’s desires and everything life hands me.
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I see myself. Only those who see and understand themselves can see and understand others.
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Alignment
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My Soul Flower
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Reconciliation between our human and our divine aspects
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Been listening to Tori Amos‘ Native Invader a lot lately. The other day this drawing appeared on the page before me as I was listening to Cloud Riders.

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What do you see? (I’ve already heard „shrimp“ … )
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Courage
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When I posted this on Instagram and Facebook the other day, I was a little iffy about it. Thought it only meant something to me. Judging from your reactions, I was mistaken. That’s the point, right? The things that move ourselves deeply are the ones that touch others.
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Rest, recharge, relax
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A flower I drew with the intention of healing the pain I sometimes feel over the (seeming) separation from God. Sometimes I feel like I just made the big boss up in my head …
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My I Can Do It Flower. I am the one who gets to make my life beautiful.

 

 

 

Zeichnungen

Ihr Lieben!

Heute möchte ich ein paar meiner Zeichnungen aus der letzten Zeit mit Euch teilen. Geht Euch das auch so, dass ihr verschiedene kreative Kanäle habt und sich das abwechselt, worauf ihr gerade Lust habt? Ich schreibe gerade jedenfalls wenig, nur meine morning pages, um mich auf den Tag auszurichten. Ansonsten habe ich im Augenblick gar keine rechte Lust auf Worte. Das Zeichnen ist für mich gerade viel freudiger, weil es von ganz alleine direkt aus dem Herzen kommt, keine Umwege via Verstand. Es überrascht mich jedes Mal selbst – ich weiß nie vorher, was da am Ende bei rauskommt.

Also, genug Vorrede. Hier sind sie, in keiner bestimmten Reihenfolge:

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Ich schaffe mir meinen Fluss aus meinen Wünschen und allem, was das Leben mir gibt.
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Ich sehe mich. Nur, wer sich selber sieht und versteht, kann auch andere sehen und verstehen.
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Ausrichtung
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Meine Seelenblume
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Versöhnung des Menschlichen mit dem Göttlichen
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Ich höre gerade Tori Amos‘ Native Invader rauf und runter. Cloud rider liebe ich besonders. Als ich es neulich anhörte, kam dabei diese Zeichnung raus.

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Was seht Ihr?
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Eine Mut-Blume
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Das habe ich neulich auf Instagram und Facebook gepostet, obwohl es ich dachte, es bedeutet eigentlich nur mir etwas. Eure Reaktionen haben mich mal wieder darin bestätigt, dass es gerade die Dinge sind, die uns selbst am tiefsten berühren, die auch andere ansprechen.
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Rest, recharge, relax
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Diese Blume habe ich mir gezeichnet zur Heilung über den Schmerz über die (scheinbare) Trennung von Gott. So geht es mir oft in Deutschland, ich habe das Gefühl, ich habe mir den Big Boss nur ausgedacht …
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Eine Ich-kann-das-Blume. Ich mache mir das Leben schön.

 

 

Under my umbrella| When nothing’s easy

deutsch

Hey you!

I am slowly coming out from underneath that rock I’d withdrawn to. I came back to Germany with my head full of ideas, and I was so excited to register my business here. It was a very special day for me. And all just to undo everything a few days later, plus deactivate everything I had put up on my etsy shop. That was hard.

And yes, there is this part of me that would like to see itself as the victim of circumstances, that would like to tell you a story of all the injustice I have endured, a story of who is to blame for what, and why I it’s not my fault that life ist just not going the way I want it to right now.

And there is this part that doesn’t want to say anything at all. That wants to just pretend nothing happened, and wait this one out until I have a sunnier story to tell.

Fortunately there’s also this part of me that knows that I am really not interested in either of those two alternatives. The part that knows that I am really interested in being myself and sharing that with you. Not justifying but not hiding either.

The world out there is not to blame – it’s just a mirror

That is also the part that calls bullshit when I feel abused by others. The part that knows that life can throw some nasty stuff our way but that the truth remains: all that stuff comes from our inside. The world out there is just mirroring what’s going on in here. When I remember that, life suddenly becomes a different game.

You can’t choose the weather but you can choose whether you go outside or stay in

That is also the part of me that wants to continue to share my story after a period of withdrawing from it. The part that feels that you don’t need to pretend that it’s not raining but that you don’t need to leave the house without your umbrella, just to prove that the weather is terrible.

That’s the point, right? We don’t control the weather (or the circumstances) but we get to decide whether we want to leave the house or not. Whether we spend our energy insisting that rain is terrible or whether we spend it figuring out what to do with what life is offering us at that moment,

Ignoring barriers is more painful than acknowledging them

My inner barriers that revealed themselves over the past couple of weeks are reminding me that sometimes there is no easy way. Sometimes all we can do is acknowledge that. Ignoring this fact is more painful and also less meaningful than embracing the situation. Instead we should be patting ourselves on our bruised little head, telling ourselves „It is what it is. I am having a hard time with this, and that’s ok.“ Being kind to ourselves often takes down huge parts of the barrier. It’s the umbrella in the rain so to say.

I know I am not alone with this. When I scroll down my social media feeds (which I have to admit I don’t do very much these days), I see that many of you are dealing with something similar. It’s comforting reminder: we’re all in this together. That’s the umbrella we hold for each other – when we share what we’re going through.

Sending you hugs and lots of LOVE,

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PS: Photo credit to the lovely La who took this winter fairy pic of me. That’s a pretty good umbrella, too: just go out into the woods with your bestie and act like the fairy (and/or elf) you really are.

Regenschirme | Wenn manchmal einfach gar nichts leicht ist

English

Ihr Lieben!

Ich komme so langsam wieder unter meinem Stein hervor, unter den ich mich zurückgezogen habe. Ich kam mit so viel Tatendrang hierher, meldete endlich mein Gewerbe in Deutschland an, was wirklich ein hochfeierlicher Tag für mich war. Nur um es ein paar Tage später schon wieder abzumelden und dann auch noch die Produkte in meinem etsy-Shop zu deaktivieren. Das war hart.

Und ja, da gibt es diesen Teil von mir, der sich gerne als das Opfer fieser Umstände betrachten möchte, der euch gerne eine Geschichte erzählen möchte, was mir alles Unrechtes widerfahren ist, wer Schuld an was hatte und warum ich nichts dafür kann, dass mein Leben gerade einfach nicht so will wie ich.

Und es gibt den Teil, der am liebsten gar nichts erzählen möchte, der einfach so tun will, als wäre das alles nicht passiert und warten, bis ich mich wieder auf der Sonnenseite des Lebens fühle und euch eine fröhlichere Geschichte erzählen kann.

Zum Glück gibt es da aber auch diesen Teil in mir, der weiß, dass weder die eine noch die andere Geschichte mich wirklich interessieren. Der weiß, dass ich eigentlich etwas ganz anderes will. So sein wie ich bin und mich mitteilen. Ohne mich zu rechtfertigen, aber eben auch ohne mich zu verstecken.

Die Welt da draußen ist nicht Schuld – sie ist nur Spiegel

Das ist auch der Teil, der Bullshit ruft, wenn ich mich von anderen ungerecht behandelt fühle. Der Teil, der weiß, dass das, was das Leben uns manchmal um die Ohren haut, sich zwar echt mies anfühlen kann, aber dass die Wahrheit immer ist: das kommt aus unserem eigenen Inneren. Die Welt da draußen ist nicht Schuld an unserer Situation – sie ist der Spiegel, der uns zeigt, wie es in unserem Inneren aussieht.

Du kannst das Wetter nicht bestimmen, aber du kannst trotzdem entscheiden, ob du rausgehst oder nicht

Das ist auch der Teil, der nach einer Weile des Rückzugs und des Wundenleckens den Faden der Geschichte wieder aufnehmen möchte. Der Teil der findet, dass man nicht so tun muss, als regnete es nicht, aber man muss vielleicht auch nicht ohne Schirm aus dem Haus gehen, nur um zu beweisen, wie schrecklich doch das Wetter ist.

Denn das ist doch der Punkt: wir können das Wetter (oder sonstige Umstände) nicht bestimmen, aber wir können trotzdem entscheiden, ob wir rausgehen oder nicht, ob wir darauf beharren, dass Regen schrecklich ist – oder ob wir einfach schauen, wie wir das, was das Leben gerade im Angebot hat, für uns nutzen können.

Blockaden ignorieren ist schmerzhafter als sie zu akzeptieren

Die innere Blockade, die sich da in den vergangenen Woche in meinem Leben gezeigt hat, macht mir vor allem bewusst, dass es manchmal einfach keinen leichten Weg gibt. Dass wir manchmal nichts anderes tun können als genau das zu akzeptieren. Blockaden ignorieren ist schmerzhafter und sinnloser als sich selbst in den Arm zu nehmen und zu sagen „OK, dann ist das jetzt so. Das, was ich vorhabe, fällt mir nicht leicht und daran kann ich gerade nichts ändern. Ist einfach so“. Verständnis für unsere eigene Situation löst oft schon große Teile der Blockade. Es ist sozusagen der Regenschirm.

Ich weiß, dass ich mit dieser Situation nicht alleine bin. Ich sehe, dass es vielen von euch ähnlich geht. Das ist auch eine gute Erinnerung: wir sind eben alle verbunden. Das ist der Regenschirm, den wir füreinander aufhalten – wenn wir miteinander teilen, was uns bewegt.

Fühlt euch umarmt,

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PS: Das schöne Winterfeenfoto hat die liebe La von mir gemacht, als ich sie Anfang des Monats besucht habe. Das ist auch ein guter Regenschirm: sich einfach mal mit ’ner Freundin wie die Fee (und Elfe) im Wald aufführen.

Veränderung, Seelenblumen & Verlosung

Ihr Lieben!

Ihr kennt mich ja, ich bin immer in Bewegung, auch wenn ich still bleibe. Bis vor einer Woche war die Bewegung in meinem Leben vor allem im Außen spürbar.

Jetzt bin ich seit ungefähr einer Woche wieder im Haus meiner Großeltern, das die erste Station meiner Reise vor fast einem Jahr war. Ein Kreis schließt sich, aber das Leben ist ja eher eine Spirale als ein Kreis. Wir kehren an die gleichen Orte – im Außen wie im Innen – zurück und finden Vertrautes, aber auch Neues vor. Jede Jahreszeit bleibt sich selbst treu, wiederholt sich – und doch wird das, was wächst stets größer, es keimt Neues und manches kehrt nicht zurück.

Ich spüre in mir, wie sehr ich diese Form der Veränderung liebe – die Art von Veränderung, bei der wir je mehr wir wachsen uns unserem wahren Wesen nähern. Früher dachte ich, Veränderung bedeutet, eine andere werden zu wollen/sollen, als ich bin. Aber aus einer Tulpenzwiebel wächst jedes Jahr eine Tulpe, ein Baum der wächst, zeigt sich immer mehr als der, der er ist – er wird kein anderer Baum.

Aber halt, noch ist Winter. Ich hatte und habe noch immer starken Rückzugsbedarf, auch wenn ich bereits spüren kann, dass sich das bald wieder ändern wird. Ich liebe die Einkehr zu mir, die mit dem Winter und dem Jahreswechsel kommt. Denn Ruhen bedeutet für mich, dass ich mich nach Innen wende und dabei mache ich stets neue Entdeckungen, was ich bereits alles in mir trage. Erkenne Samenkörner, die ich bereits in meiner Kindheit gesät habe als Ursprung dessen, was jetzt kommen möchte. Erkenne auch, dass diese Samenkörner bereits längst gekeimt haben und in verschiedenen Phasen meines Lebens auch schonmal erblüht sind. Und das alles, was vergangen ist, ohne eine sichtbare Spur in meinem Garten zu hinterlassen, irgendwie doch in allem steckt, was ihm folgt.

So geht es mir aktuell vor allem mit dem Zeichnen. Ich habe es als Kind geliebt zu zeichnen, auch als Jugendliche konnte ich mich dafür begeistern, habe auch Zeichen- und Mappenkurse belegt und wollte Design studieren. Dann kam etwas anderes und ich habe bestimmt zwölf Jahre lang gar nicht gezeichnet. Als ich mich im vergangenen Sommer meinem inneren Kind zuwendete, war auf einmal die Freude am Zeichnen wieder da. Das einzige, was sie brauchte, um wieder Platz in meinem Leben einzunehmen war, dass ich einem spontanen Impuls folgend mir Fineliner (meine Liebelings-Zeichenwerkzeuge) in meinen Lieblings-Farben (leuchtend bunt) und ein Skizzenbuch zulegte. Das war alles!

Wie von Zauberhand verwuchsen kurz darauf meine Kristallreadings mit Zeichnungen, die die Energie der Steine und ihren Botschaften ausdrückten. Dann tauchten in meinen Kristallbehandlungen plötzlich Seelen- und Himmelsblumen auf: feurige und sanfte, kristallklare und gefiederte. Ihren irdischen Schwestern zwar ähnlich, aber irgendwie doch ganz anders.

Seit kurzem wollen diese Seelen- und Himmelsblumen auch in meinen Zeichnungen sichtbar werden. Bzw., ich habe festgestellt, dass sie sich eigentlich schon im Herbst bei der Illustration zu einem Kristallreading eingeschlichen hatten. Da habe ich die Zeichnung nur noch nicht erkannt als das, was sie war: eine Himmelsschlüsselblume meiner Auftraggeberin.

Vor zwei Wochen verlangten die hübschen Wilden dann ganz unverblümt (ja, ich habe nur darauf gewartet, dieses Wort irgendwo einbauen zu können) nicht mehr nur energetisch in den Behandlungen zum Einsatz zu kommen, sondern so richtig sichtbar zu werden. Und es macht mir große Freude, ihrem Wunsch zu folgen, denn sie überraschen und erfreuen mich mit ihrer mächtigen Zartheit, ihrer sanften Lebendigkeit, ihrem kristallklaren Mysterium und ihrer unwiderstehlichen Wirkungskraft.

Die himmlischen Blumen finden, dass es jetzt an der Zeit ist, dassihr euch an sie erinnert. Sie warten darauf, in eurem Himmel von euch persönlich oder einer göttlichen Gärtnerin eures Vertrauens abgeholt zu werden. Mein Name, Sarine, bedeutet übrigens „Die, die die Blumen Gottes nährt“ *winkmitdemZaunpfahl*. Mehr Infos zu der Botanik der beiden Blumenarten findest du hier auf meinem etsy-Shop.

Zur Feier des Einzugs der himmlischen Blumen in den etsy-Shop, verlose ich eine Seelenblumenzeichnung und zwei Himmelsschlüsselblumenzeichnungen (was für ein Wort!).

Um an der Verlosung für die Seelenblume teilzunehmen, hinterlass einen Kommentar hier unter diesem Blogartikel. Um an der Verlosung für eine der beiden Himmelsschlüsselblumen teilzunehmen, hinterlass einen Kommentar unter den entsprechenden Posts auf meinen facebook-Seiten @sarineturhedeofficial, @sarinescrystalhealing und/oder auf Instagram @sarinescrystaloracle.

Ja, du darfst auf allen Kanälen kommentieren, aber ich du kannst trotzdem maximal eine Zeichnung gewinnen. 🙂

Alle Kommentare, die bis Sonntag, den 28. Januar 2018 18h eingehen, werden berücksichtigt. Die Gewinner werden am Sonntag Abend auf dem jeweiligen Kanal bekannt gegeben.

Vom Wünschen und Verstehen

1:33h – Aufgewacht dank Jetlag. Normalerweise hätte ich es mir verboten, den Computer anzuschalten – macht doch nur noch wacher. Aber ich habe mir für dieses Jahr vor allem eines vorgenommen: ich möchte es mir leicht machen. So oft wie möglich. Und jetzt gerade ist es leicht, hier zu sitzen und zu schreiben, also … Das ist eine Lehre, die ich immer wieder im Rückblick auf mein Leben ziehe. Die Momente, in denen ich gelitten habe, sind allesamt Momente, in denen ich mir das Leben selber schwer gemacht habe.

In der Vergangenheit war diese Erkenntnis oft ein Vorwurf an mich selber. Jetzt empfinde ich sie nur noch als Erleichterung. Sie bedeutet nämlich, dass wenn ich den leichten Weg wähle, anstatt mich mal wieder durch irgendetwas durchzubeißen, werde ich irgendwann zurückblicken können und sehen: gut gemacht. Ich habe mir das Leben ja auch in der Vergangenheit nicht nur schwer gemacht.

Job gekündigt, Haus gefunden – was passiert, wenn man der Herzensstimme folgt

Ich kann inzwischen auf genug Leben zurückblicken, um zu sehen, dass ich zu beidem fähig bin, zum Misstrauen und zum blinden Vertrauen in meine Herzensstimme. Ich möchte wie gesagt öfter den leichten Weg wählen – de Weg des Vertrauens. So wie damals, als ich meinen Job kündigte, weil ich in mir die Gewissheit spürte, dass ich den loslassen müsste, damit das Haus auf dem Land, was Peter und ich uns damals so wünschten, kommen könnte. Und tatsächlich kam es auch so: erst kam das Haus. Wir bekamen den Kredit dafür sogar obwohl wir beide zu dem Zeitpunkt noch arbeitslos waren. So etwas erlebt man, wenn man dieses blinde Vertrauen in die Herzensstimme hat.

Fühlen und verstehen – beides ist wichtig

Eine Sache, die ich durch die Reise über mich erfahren habe ist, dass ich immer beides brauche – fühlen und verstehen. Das Gefühl ist immer am Anfang, es ist eigentlich ein Wunsch. Der Hintergrund dieses Wunsches ist meist nicht sofort offensichtlich und der Verstand will ihn ergründen. Dazu gibt es zwei Wege – entweder wir finden heraus, warum der Wunsch recht hatte, indem wir ihm blind vertrauen und folgen. Oder wir finden im Umkehrschluss heraus, warum er recht hatte, indem wir ihm misstrauen und ihm nicht folgen.

Der Weg des Misstrauens fängt im kleinen an, bei scheinbar unbedeutenden Entscheidungen. Wenn wir ihm lange genug folgen, stellt er uns dann vor die großen Weggabelungen, wo die Konsequenzen der verschiedenen Alternativen einfach überdeutlich werden.

Es ist eine Sache, unglücklich in einer Beziehung zu sein, solange ich nicht verstehe, dass die Beziehung ein beitragender Faktor für dieses Unglücklichsein ist. Es ist eine Sache, zu reisen, solange ich nicht verstehe, was es bedeutet, dass ich ständig plötzlich vom Heimweh gepackt werde und an jedem schönen Ort, den ich entdecke, immer wieder nur der Gedanke kommt „Das ist ja alles schön – aber es ist nicht Sundsvall“. Es ist immer eine andere Sache, sobald sich mein Bewusstsein verändert hat. Da trenne ich mich dann ganz plötzlich oder lasse ein Flugticket nach Chile verfallen. Weil es quasi gar nicht mehr anders geht. Nicht, weil die Stimme im Kopf nicht mehr da ist. Ganz im Gegenteil.

Der Herzensstimme folgst du nicht, weil die Stimme im Kopf verschwunden ist – du machst es einfach trotzdem

Die sagt natürlich „Ja, aber wie sieht das denn aus, wenn du dich trennst – ihr habt doch gerade erst geheiratet!?“ Die sagt „Wie sieht das denn aus, wenn du deine Reise abbrichst?!“ Die sagt „Wie sieht das denn aus, wenn du sagst, du willst nach Sundsvall zurück!?“ Und die Stimme hat natürlich auch Antwort parat, auf ihre Frage, wie das wohl alles aussieht: nämlich total bescheuert. Als ob ich nicht wüsste, was ich wollte. Als ob ich übereilte Entscheidungen treffe, zu denen ich dann nicht stehen kann – weil sie eben total übereilt und idiotisch waren.

Das ist der Moment, in dem ich plötzlich tiefe Gewissheit habe: ich tue genau das Richtige. Ich spüre, wie richtig meine Entscheidung ist, und dass es total egal ist, wie das alles für andere aussehen mag (das weiß ich ja letztlich gar nicht, ganz abgesehen davon, dass es mich nichts angeht, was andere über mich denken). Da spüre ich ganz deutlich, dass es total verrückt und bescheuert wäre, eine andere Entscheidung zu fällen – nur, damit es irgendwie „besser“ aussieht oder für andere nachvollziehbarer wird. Ich weiß, dass man sein Leben sehr wohl nach diesem Aspekt gestalten kann Und ich kann’s verstehen, denn wie gesagt, auch ich bin nicht frei von der Stimme, die fragt, wie das denn aussieht … Umso dankbarer bin ich, dass ich mich von ihr nicht abschrecken lasse.

Die Frage ist nicht, ob du Erkenntnis gewinnst sondern wie

Jetzt, wo ich verstanden habe, dass es mir immer um das Verstehen geht und vor allem: dass das auch so sein darf, habe ich eine andere Ausgangslage. Mir ist durch die Reise klar geworden, dass ich in allem, was ich tue, Erkenntnisse gewinne. Dass es nicht darum geht, ob ich herausfinde, warum ich mir etwas wünsche, sondern wie. Dass ich mich entscheiden kann, herauszufinden, warum es sich lohnt dem Wunsch, der Herzensstimme zu folgen oder eben nachzuforschen, warum mein Misstrauen gegen die Alternative berechtigt war. Das Ergebnis steht ja schon vorher fest: die Herzensstimme hat Recht. Die Gründe dafür werden im Nachhinein geliefert.

Da ist die größte Herausforderung für mich, erstmal zu checken, wenn ich gerade mal wieder der Stimme aus dem Kopf folge, die wieder irgendeine Meinung darüber hat, was geht oder was nicht. Vielleicht kennst du ja auch diesen inneren Dialog:

Wunsch: „Ach, das wäre toll, wenn ich xy machen/haben könnte“
Kopf: „Ja, aber das geht nicht, weil *irgendein logisch klingender Grund*. Du könntest stattdessen *irgendetwas anderes* machen/haben. Das ist auch gut.“
Wunsch *hat dem Kopf kein Argument entgegenzusetzen, weil er nicht logisch ist und verwelkt innerlich wie eine Blume*: „OK“

Meiner Beobachtung nach erweisen sich die ganzen Kopfgründe in der Realität entweder als überwindlich (oft sogar leichter als gedacht) oder nicht existent. Zum Beispiel: Als ich in Frankfurt am Flughafen ankam, stellte ich fest, dass die Gepäcktrollys nicht mehr gratis waren. Fand ich doof und ging ganz automatisch genervt zum Gepäckband. Ich spürte schon das Gewicht von meinem Rucksack auf den Schultern, als mir plötzlich der Gedanke kam: du hast nicht mal nachgeschaut, was denn die Gebühr ist. Der halsabschneiderische Automat wollte doch tatsächlich die unverschämte Summe von sage und schreibe … einem Euro.

Das Leben besteht zum Hauptteil nicht aus den großen sondern aus den ganz kleinen Entscheidungen

Ich treffe nicht jeden Tag die Entscheidung, meinen Job zu kündigen um ein Haus zu finden, lasse mich nicht ständig scheiden, lasse nicht andauernd Flugtickets verfallen. Der Hauptanteil des Lebens besteht aus diesen ganzen kleinen Momenten, wo wir ganz unspektakulär mit unserem Rucksack dastehen – und trotzdem wählen können. Wir können uns die 20kg aufschnallen und auf irgendwelchen schrulligen Prinzipen nach Hause reiten oder wir können uns überlegen, wie wir’s denn gerne hätten und zuschauen, wie es möglich wird.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein Jahr voller Leichtigkeit und Freude. Ich wünsche uns, dass wir der Herzensstimme immer mehr im Kleinen vertrauen, damit sie uns nicht im Großen gegen die Wand zu stellen braucht.

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Das Zuhause im Innen und im Außen

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In den Tagen zwischen den Jahren schaue ich gerne auf das vergangene Jahr zurück. Ich mache mir bewusst, wofür ich dankbar bin, welche Herausforderungen ich erlebt habe, worauf ich stolz bin und worin ich in Zukunft noch besser werden möchte. Und dann träume ich und denke frei darüber nach, was ich im kommenden Jahr erleben möchte.

Ein reiches Jahr, voller unerwarteter Antworten, die die ganze Zeit da waren

2017 war ein unglaublich reiches Jahr – reich an Erfahrungen, Begegnungen mit netten Menschen, großartigen Aussichten und Einsichten. Alles was ich wollte, denn genau dafür lebe ich. Ich entschied mich zu reisen. Zum einen, weil ich einfach gerne reise, aber auch, weil ich mich zu Beginn des Jahres nirgendwo recht zu Hause gefühlt habe. Ich wollte die Reise als eine Gelegenheit nutzen, mich noch besser kennenzulernen, herauszufinden, was ich machen wollte und mein neues Zuhause zu finden.

Ich habe die Antworten auf meine Fragezeichen während der Reise erhalten, alles sehr viel früher, als ich erwartet hatte. Und sie waren sowohl unerwartet und gleichzeitig immer schon da, in der Tiefe meines Herzens.

Die größte Herausforderung

Ich entdeckte, dass ich sowohl mutiger als auch empfindsamer bin als ich dachte. Dass ich gerne sichtbar bin und dass ich leicht das Gute in anderen sehen kann. Dass ich so viel zu geben habe, und dass mir das am besten gelingt, wenn ich dem Fluss des Augenblicks folge. Dass das gute Eigenschaften sind als Fotografin, Kristallheilerin und Künstlerin. Dass das auch gute Qualitäten als Mitarbeiterin sind. Dass ich mich in all diesen Rollen wohl fühle. Dass ich Nähe mag und gleichzeitig gerne viel Zeit mit mir verbringe. Dass ich mich großen Herausforderungen stellen kann. Dass ich niemals vor ihnen davon laufe, sondern sie meistern will. Auch das halte ich für eine gute Eigenschaft. Es gibt mir Selbstvertrauen zu wissen, dass ich das kann. Ich habe es aber auch sehr genossen, den anderen Weg zu beschreiten. Der, auf dem alles mit Leichtigkeit und Freude fließt. Der Weg, der mein Herz zum Singen bringt. Die Herausforderung besteht hier darin, darauf zu vertrauen, dass sich all die praktischen Fragen lösen, wenn wir es wagen, diesen Weg zu wählen, auch wenn wir am Anfang noch nicht sehen können wie. Und dass es ganz leicht gehen darf.

2018 – Fokus auf den Weg, der das Herz zum Singen bringt

Im kommenden Jahr möchte ich mich noch stärker auf diese Herausforderung konzentrieren. Möchte noch mehr von dem machen, was mein Herz zum Singen bringt. Noch mehr auf die Stimme in mir hören, die „Oh ja!“ sagt. Mit oder ohne Erklärung. Dies ist der Weg nach Hause auf der inneren Ebene.

Der Weg nach Hause auf der äußeren Ebene hat sich als Teil dieser inneren Reise gezeigt. Auch hier war die Antwort unerwartet und dennoch war sie die ganze Zeit da. Es gibt einen Ort, der mein Herz zum Singen bringt, wenn ich an ihn denke. Es ist eine kleine Stadt an der Ostküste von Schweden. Das Leben ist schon wunder-voll, nicht wahr? Ich bin sehr gespannt, wie sich das neue Jahr entwickeln wird.

Wenn Du Tipps für mich hast, welcher Arbeitgeber in Sundsvall und Umgebung meine Eigenschaften schätzen könnte, freue ich mich über eine Nachricht.